Wie wir zu diesem Thema ausgeführt haben, können die Bienen diese überaus schwierige Aufgabe nicht etwa deswegen ausführen, weil sie intelligenter sind als der Mensch, sondern weil es ihnen "eingegeben" wird. Andernfalls wäre es unmöglich, dass Tausende von Insekten ohne Bewusstsein solch eine schwierige und komplexe Aufgabe erfolgreich ausführen, die von einem zentralen Punkt aus koordiniert werden muss.
Es sind jedoch nicht nur die Bienen, die als erstaunliche Architekten in der Natur gelten. Auf den folgenden Seiten werden wir auf jene Tiere einen Blick werfen, die ebenfalls schwierige und komplexe Bauarbeiten meisterhaft durchführen. Auch diese Tiere bringen mit Hilfe ihrer interessanten Eigenschaften architektonische Wunder hervor, indem sie Kenntnisse benutzen, die ihnen "eingegeben" worden sind.
Denkt man an vollkommene Architekten in der Natur, kommt einem zunächst der Biber in den Sinn. Diese Tiere bauen ihre Nester in Bächen und Flüssen, die sie durch Errichtung von Dämmen künstlich stauen, um die für den Bau ihrer Nester erforderliche Wassertiefe zu erzeugen.
Der Biber baut einen Damm, damit sich ein See bildet, in dem er sein Nest errichten kann. Zuerst stößt er dickere Äste ins Flussbett. Dann stapelt er dünnere Äste über die dickeren. Sein größtes Problem ist die Gefahr, dass das strömende Wasser diese Ansammlung von Ästen wegspülen könnte. Damit dies nicht geschieht, müssen am Grund des Flusses Pfosten verankert werden, und der Damm muss an diesen Pfosten befestigt werden. Aus diesem Grund benutzen die Biber beim Bau ihrer Dämme große Pfosten als Hauptträger. Sie strengen sie sich nicht damit an, die Pfosten in das Flussbett zu rammen. Sie beschweren sie einfach mit Steinen, damit sie nicht weggeschwemmt werden. Zuletzt verkleben die Biber die gestapelten Äste mit einer Masse aus Lehm und Blättern. Dieser Mörtel ist sowohl wasserundurchlässig als auch widerstandsfähig gegen die erodierende Kraft des Wassers.
Ja, aber wie sind Zähne mit solchen Eigenschaften entstanden? Hat der Biber sich selbständig entschlossen, seine Zähne lang wachsen zu lassen, nachdem er bemerkt hatte, dass sie abbrechen? Oder haben die Zähne des Bibers, der den ersten Damm erbaut hat, begonnen, zufälligerweise zu wachsen? Es ist offensichtlich, dass das Tier mit einer solchen Eigenschaft erschaffen wurde. Die Hinterzähne haben eine feste Länge, darum ist es klar, dass dies eine spezielle Art der Schöpfung ist. Wenn seine Hinterzähne dauerhaft länger würden, würden die Hinterzähne, die nicht abgenutzt werden, übermäßig wachsen und den Kiefer des Tieres bedrängen und das Tier wäre dann nicht mehr in der Lage sein, sein Maul zu schließen, geschweige denn, an Ästen zu nagen. Aber es sind nur die 4 Vorderzähne, die länger werden: Nämlich die Zähne, die er benutzt, um an den Bäumen zu nagen... Noch zahlreiche andere Organe des Bibers wurden entsprechend den Anforderungen seiner Lebensweise speziell erschaffen. Die durchsichtigen Scheidewände, die verhindern, dass das Auge im Wasser geschädigt wird, die speziellen Klappen, die verhindern, dass das Wasser in das Ohr und in die Nase des Tieres gerät; die breiten Hinterfüße, durch die der Biber sich im Wasser wie ein Fisch bewegt und auch ein flacher, breiter und harter Schwanz sind Eigenschaften des Tieres, welche es seit seiner Schöpfung besitzt. |
Das Baumaterial des Nestes ist ein harter und widerstandsfähiger Mörtel, den die Arbeiterinsekten bilden, indem sie ihren Speichel mit der Erde mischen. Die außerordentlichste Eigenschaft dieser Baukunst ist, dass eine permanente Luftzufuhr, sowie eine erstaunlich konstante Temperatur und Luftfeuchtigkeit gewährleistet werden. Die dicken, starken Wände der Wolken-kratzer schützen das Innere des Nestes vor der draußen herrschenden Hitze. Zur Belüftung gibt es spezielle Gänge entlang der inneren Wände des Nests. Gleichzeitig filtern Poren ununterbrochen die Luft.
| Die Termiten, die eine Größe von einigen Zentimetern haben, erbauen Wolkenkratzer, deren Höhe 4,5 m erreicht, ohne irgendein Werkzeug zu verwenden. Dieses prächtige Nest schützt die Kolonie, die aus Millionen von Termiten besteht und die in diesem Nest lebt, vor ihren Feinden und vor den Einflüssen von Außen auf hervorragende Weise. |
Als Schutz vor übermäßiger Hitze bilden sie feuchte Gewölbe unter dem Nest. Die Termitenarten, die in der Sahara leben, graben einen 40 m tief verlaufenden Bewässerungskanal. Damit erreicht das Wasser das Nest durch Verdunstung. Die dicken Wände des Wolkenkratzers stellen sicher, dass die Feuchtigkeit im Inneren des Baus bleibt.
Die Temperaturregelung wird ebenso wie die Feuchtigkeitsregelung durch einen empfindlichen Regelmechanismus durchgeführt. Die Außenluft dringt in das feuchte Gewölbe ein, indem sie durch die dünnen Gänge hindurch strömt, die sich an der Oberfläche des Nestes befinden. Von hier aus erreicht sie einen Raum an der Oberseite des Nestes; dort wärmt sich die Luft, indem sie die Körper der Insekten umströmt und steigt auf. Durch eine solch einfache physikalische Grundregel wird ein Luftkreislauf gebildet, der von den Arbeiterinsekten des Termitenstaates ununterbrochen kontrolliert wird.
Darüber hinaus fallen dem Betrachter ein Regen abweisendes, abgeschrägtes Dach und Rinnen für das Ablaufen des Wassers auf.
Wie führen diese Blinden Tiere, deren Gehirn ein Volumen von weniger als einem Kubikmillimeter hat, solch einen komplizierten Bau erfolgreich aus?
Es ist offensichtlich, dass die Arbeit der Termiten das Resultat einer gemeinschaftlichen Arbeit der Insekten ist. Die Behauptung, "Die Tiere graben die Tunnel unabhängig voneinander und sie stimmen zufällig überein", ist offensichtlich Unsinn. Wir stoßen jedoch auf die Frage: Wie arbeiten diese Tiere bei diesem komplizierten Projekt in so vollkommener Harmonie? Bei den Menschen wird zunächst der Plan eines Baus von einem Architekten entworfen, dieser Plan wird an die Arbeiter verteilt und der Bau wird anschließend auf einem Bauplatz errichtet. Wie können Termiten, die über keine solche Kommunikationsfähigkeit verfügen und zudem noch blind sind, diesen riesigen Bau errichten?
| Das Innere des Termitennestes Einige Termiten züchten Pilze in den Gärten, die sie in dem Wolkenkratzer errichtet haben, um sich zu ernähren. Aber diese Pilze streuen als Folge ihrer normalen Lebenstätigkeiten Wärme aus, die das Temperaturgleichgewicht zerstört. Diese übermäßige Temperaturzunahme müssen die Termiten unbedingt ausgleichen. Die Termiten bedienen sich dabei ganz interessanter Wege, um das Gleichgewicht der von ihnen selbst erzeugten Wärme und der durch die Metabolismen der Pilzpflanzungen verursachte Wärme freigegeben wird, zu erhalten. Die entstehende Wärme erreicht den zentralen Turm (Luftloch). Die Luft strömt durch die kleinen Kanäle, die in der Nähe der Wände liegen, entlang, von wo sie in die seitlichen Luftöffnungen gerät. Hier wird der Sauerstoff aufgenommen und die Kohlensäure, die die Termiten und die Pilze abgeben, freigegeben. Aus diesem Grund arbeitet ein Termitennest für die ganze Kolonie wie eine riesige große Lunge. Die Luft wird gekühlt, während sie durch das haarfeine Kanalsystem strömt. So strömt die immer kühle und sauerstoffreiche Luft mit einer Geschwindigkeit von ca. 12 cm/Minute in den Bau und auf diese Weise bleibt die innere Temperatur ständig bei 30 0C |
Zunächst hat man ein sich im Bau befindliches Nest in zwei Hälften gespalten. Während der Bauarbeiten wurde verhindert, dass die zwei Termitengruppen miteinander in Kontakt stehen. Das Ergebnis war erstaunlich. Was entstand, waren nicht zwei verschiedene Nester, sondern zwei Stücke eines Nestes. Als die Stücke zusammengesetzt wurden, passten alle Kanäle und Flure haargenau aufeinander.
Wie kann dies erklärt werden? Wir dürfen annehmen, dass die einzelne Termite weder die erforderliche Intelligenz noch das erforderliche Wissen zum Bau des Nestes besitzt. Trotzdem müssen die Termiten als Gemeinschaft eben diese Intelligenz und dieses Wissen verwenden, denn sonst könnten sie ihr Nest nicht bauen. Es liegt daher auf der Hand, dass diese Intelligenz und dieses Wissen nicht beim Einzelwesen, sondern bei der Gemeinschaft vorhanden sind, die durch die Einzelwesen gebildet wird. Träger der Intelligenz und des Wissens ist also nicht das "Individuum", sondern die "Gesellschaft", ein Phänomen, dass überall dort beobachtet werden kann, wo ein bestimmter "Organisationsgrad" und ein bestimmtes Maß an "Arbeitsteiligkeit" überschritten werden.
Dies ist nicht das einzige Beispiel:
Heuschrecken fliegen in einer bestimmten Richtung, wenn sie gemeinsam in großen Schwärmen fliegen. Nehmen wir nun eine Heuschrecke aus dieser Gruppe heraus und stecken sie in einen geschlossenen Kasten, verliert sie ihre Orientierung und sie versucht panikartig, überallhin zu fliegen. Wenn wir diesen Kasten unter den fliegenden Schwarm setzen, findet die Heuschrecke sofort die richtige Rich-tung wieder und be-ginnt, in die Richtung zu fliegen, in die der Schwarm fliegt!
Die Informatio-nen, die die kollektive Organisation und die "Werke" betreffen, welche die einzelnen Organismen gemeinsam bilden, tauchen nur auf dem Niveau der Gemein-schaft auf. Diese In-formationen bestehen nicht jeweils für sich in den Einzelwesen. Mit anderen Worten; Tiere wie Bienen und Termiten, die kollektiv "Bauten" errichten, merken gar nicht, was sie als Einzelwesen tun. Es gibt einen Verstand, der über ihnen allen steht, der all diese Taten kontrolliert und sie das vollkommene Resultat hervorbringen lässt, indem er alle Arbeiten der einzelnen Tiere koordiniert.
Wir haben erwähnt, dass Allah uns im Quran beschreibt, wie den Bienen die Herstellung des Honigs "eingegeben" wurde. Dasselbe gilt auch für Termiten und alle anderen Tiere.
Zweifellos wurde dieses Verhalten den Tieren "beigebracht" und sie wurden so "programmiert", dass sie ihre Aktivitäten erfolgreich durchführen. Denn einen solch komplizierten Bau können Menschen nur dann errichten, wenn sie eine jahrelange Ausbildung in Architektur gemacht haben und indem sie viele Werkzeuge verwenden. Es ist offensichtlich, dass diese Lebewesen, die weder Verstand noch Bewusstsein wie die Menschen besitzen, speziell erschaffen wurden, um diese Leistungen zu vollbringen. Sie stellen ein Zeichen dar, wodurch das endlose Wissen und die unendliche Macht ihres Schöpfers demonstriert werden.
Sicherlich sind angesichts dieser großen architektonischen Wunder nicht die kleinen Geschöpfe die, denen Lob und Bewunderung gebühren, sondern Allah, der sie mit dieser Fähigkeit erschaffen hat.
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| BOHRERWESPE Um die Larven aufzuspüren, verwendet sie hochempfindliche Fühler, mit denen sie ausgestattet ist. So ist das erste Problem - also die Bestimmung des Aufenthaltsortes der Larve, bewältigt. Aber wie verfährt sie weiter? Sie beginnt, die Rinde zu durchbohren. Das Organ, welches die Wespe zum Durchbohren der Baumrinde besitzt wird “Eierleger” genannt. Dieses spezielle Organ ist länger als der ganze Wespenkörper. Es besteht aus zwei Fortsätzen, die aus dem Hinterleib des Insekts ragen. Die Spitze davon ist messerscharf. Entsprechend seiner Aufgabe ist die “Klinge” dieses Messers mit Zähnen ausgestattet. Nachdem die Bohrerwespe den Ort der Riesenholzwespenlarve festgestellt hat, macht sie sich unverzüglich daran, mit ihren Bohrwerkzeugen die Rinde an der nähesten Stelle zu durchbohren, indem sie beide Fortsätze wie eine Säge hin und her bewegt. Sobald sie mit ihrem Organ die Larve berührt, lässt sie ihr eigenes Ei in die Larve herab. So beginnt das Wespenjunge sich in der Larve, welchen seine Mutter ihm sowohl als Nahrungsquelle, als auch als Schutz ausgesucht hat, zu entwickeln. Ist es angesichts dieser vollkommenen Planung, welche keinesfalls das Produkt von Zufällen sein kann, noch nötig zu betonen, dass es sich offensichtlich hierbei um das Werk eines Schöpfers, einer unendlichen Kraft, nämlich um Allah handelt? DIE TÖPFERWESPE Die auf dem Bild abgebildete Wespe, ernährt ihre Larven welche sie in einem aus Lehm gefertigten Nest, abgelegt hat, auf sehr interessante Weise: Zunächst spürt sie eine Raupe auf und sticht sie an neun, den Bewegungsapparat kontrollierenden Stellen. Auf diese Weise stirbt die Raupe nicht, sondern sie wird nur gelähmt, so dass sie sich nicht mehr bewegen kann. Danach stopft sie die regungslose Raupe mit großer Sorgfalt in das Nest. Diese so gelähmte Raupe deckt nunmehr den Bedarf an Nahrung der Larven, bis zu ihrem Schlüpfen und Verlassen des Nestes. |
Im Gegensatz dazu gibt es Lebewesen, denen es an solcher Zuneigung mangelt und die ihren Nachwuchs sofort nachdem sie ihn in die Welt gesetzt haben, verlassen. Diese Tiere produzieren viele Nachkommen auf einmal und einige von ihnen überleben ohne Schutz. Wenn sie mit dem Trieb ihren Nachwuchs zu schützen erschaffen worden wären, würde es zu einer Bevöl-kerungsexplosion ihrer Art kommen und die Natur würde aus dem Gleichgewicht geraten.
Zusammengefasst ist Fortpflanzung die Grundvoraussetzung für den Fort-bestand des Lebens, ein von Allah erschaffenes System. Allah, der das Leben fortgesetzt sehen will, Allah der "Lebensgeber", ist Derjenige, der alle Lebewesen zum Leben erweckte und Derjenige, der neue Lebewesen aus jenen hervorbringt, die Er (zuvor) erschuf. Sämtliche Lebewesen existieren dank Allah. Sie verdanken ihr Leben nicht ihren Eltern, wie allgemein angenommen wird, da Allah auch diese erschaffen hat. Allah sagt:
Die hier genannten Tiere, die über erstaunliche Systeme verfügen, sind nur einige Beispiele. In der Tat ist die Fortpflanzung jedes einzelnen Lebewesens ein Wunder für sich.
Weibliche Pinguine legen nur ein Ei, überlassen ihren Männchen das Brüten und kehren zum Meer zurück. Während der viermonatigen Brutzeit, hat der männliche Pinguin gewaltigen Polarstürmen, die manchmal Geschwindig-keiten von 100 Stundenkilometern erreichen können, zu trotzen. Da das Männ-chen das Ei bewacht, hat es keine Möglichkeit zum Jagen. In jedem Fall brauchte es mehrere Tage um die nächste Futterquelle zu erreichen. Vier komplette Monate lang frisst der männliche Pinguin nichts und verliert dabei die Hälfte seines Gewichts. Er verlässt das Ei niemals um zu jagen, sondern widersteht dem Hunger.
| Wenn in der Natur tatsächlich, wie von Darwin erklärt, jedes Lebewesen nur an sein eigenes Fortbestehen denken würde, würde kein Lebewesen soviel Energie und Zeit aufwenden und Hunger in Kauf nehmen, nur um seinen Nachwuchs zu ernähren und großzuziehen. |
Unter Hunderten von Pinguinen findet die Mutter mit Leichtigkeit ihren Gatten und ihr Junges wieder. Da die Mutter zwischenzeitlich ständig jagte, verfügt sie nun über einen gut gefüllten Magen. Sie leert ihn und übernimmt die Fürsorge für das Junge.
| Um der Eiseskälte des Polarklimas zu trotzen, versammeln sich die Pinguine. So kommen auch die jungen Mitglieder dieser Gemeinschaft zusammen, um sich vor dem kalten Wind zu schützen. |
Den Nachwuchs zu füttern ist eine harte Aufgabe; zeitweilig fressen die Eltern über eine lange Zeit überhaupt nichts, um den Nachwuchs versorgen zu können. Es gibt keine Möglichkeit ein Nest zu bauen, da alles mit Eis überzogen ist. Das Einzige, was die Eltern tun können, um ihr Junges vor der Eiseskälte zu schützen ist, es auf ihre Füße zu legen und es mit ihrem Bauch zu wärmen.
Der richtige Zeitpunkt für das Legen der Eier ist sehr wichtig.
Warum legen Pinguine die Eier im Winter und nicht im Sommer? Wenn sie die Eier im Sommer legen würden, würde die Entwicklung des Nachwuchses im Winter stattfinden und die Meere wären zugefroren. In diesem Fall hätten die Eltern Schwierigkeiten, Nahrung zu finden um die Jungen zu versorgen.
Schon kurz nach der Befruchtung kommt das Junge, das zirka einen Zentimeter groß ist, zur Welt. Gewöhnlich wird nur ein einziges Junges geboren. Nach der Geburt ist es noch nicht vollständig entwickelt. Seine Vorderfüße sind noch nicht vorhanden und die Hinterfüße sind nur als winzige Verlängerungen erkennbar.
| Und Allah hat euch aus Staub erschaffen, dann aus einem Samentropfen; dann machte Er euch zu zwei Geschlechtern. Und keine Frau wird schwanger oder kommt nieder ohne Sein Wissen. Und kein Betagter wird älter oder weniger alt, ohne dass es in einem Buch festgelegt wäre. Siehe, all dies ist Allah ein Leichtes. (Sure al-Fatir: 11) |
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Zu diesem Zeitpunkt hat die Mutter einen weiteren Eisprung und ein neues Ei nistet sich in ihrer Gebärmutter ein. Das Weibchen kopuliert ein zweites Mal und das neue Ei wird befruchtet. Zu diesem Zeitpunkt beginnt die Entwicklung des Eies im Mutterleib nicht unmittelbar. Wenn Dürrekatastrophen in Zentralaustralien wüten, wie es oft der Fall ist, bleibt das befruchtete Ei unentwickelt im Mutterleib bis die Dürreperiode vorüber ist. Setzen dann heftige Regenfälle ein und sind wieder fruchtbare Weiden verfügbar, setzt sich die Entwicklung des Eis fort.
In dieser Phase werden wir mit der Frage konfrontiert: Wer macht diese Kalkulation, wer arrangiert die Entwicklung des Eis gemäß der äußeren Bedingungen? Das Ei kann unter keinen Umständen diese Vorbereitun-gen selbst treffen. Es ist kein vollständiges Lebewesen, verfügt nicht über Wissen, und kennt nicht die Witterungs-bedingungen um sich herum. Die Mutter ist nicht in der Lage, Vorkehrungen zu treffen, denn auch sie hat wie alle anderen Lebewesen keine Kontrolle über die Vorgänge, die in ihrem Körper stattfinden. Dieses außergewöhnliche Ereignis ist eindeutig von Allah gesteuert, der sowohl das Ei als auch Mutter erschaffen hat.
Wenn die Witterungsbedingungen günstig sind, kriecht das bohnengroße Junge dreiunddreißig Tage nach der Befruchtung, durch den Muttermund und erreicht den Beutel auf dieselbe Art und Weise wie sein Geschwisterchen zuvor tat.
In der Zwischenzeit ist das erste Baby im Beutel beträchtlich gewachsen. Es führt sein Leben ohne seinem Geschwisterchen, das nur einen Zentimeter lang ist, Schaden zuzufügen. Wenn das Junge 190 Tage alt ist, ist es kräftig genug seine erste Reise außerhalb des Beutels zu unternehmen. Von diesem Zeitpunkt an beginnt es, die meiste Zeit außerhalb des Beutels zu verbringen und verlässt den Beutel am 235. Tag nach der Geburt für immer.
Bald nach dem zweiten Jungen kopuliert das Weibchen abermals. Nun hat es drei Junge, die von ihm abhängig sind. Das Erste kann sich von Gras ernähren, kommt aber gelegentlich zum Saugen zurück zu seiner Mutter, das zweite Junge wird noch ausschließlich gesäugt, das dritte Junge, ist das Neugeborene.
Noch erstaunlicher als dass alle drei Jungen sich jeweils in einer anderen Entwicklungsphase befinden ist die Tatsache, dass alle drei Jungen mit unterschiedlichen Milchsorten je nach ihrer Größe gesäugt werden.
Während die erste Milch, die das Junge trinkt, durchsichtig und farblos ist, wird diese parallel zur Entwicklung des Babys zunehmend weißer und beginnt wie richtige Milch auszusehen. Auch der Fettgehalt und die anderen Bestandteile der Milch entwickeln sich entsprechend.
So wie dieses erste Junge eine Milchsorte erhält, die auf seine individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist, bekommt das zweite Baby, das die nächste Brustwarze erreicht, eine leicht verdauliche Milch. Auf diese Art und Weise produziert die Mutter simultan zwei Milchsorten mit unterschiedlichen Bestandteilen. Wenn das dritte Junge geboren ist, erhöht sich die Zahl der produzierten Milchsorten mit verschiedener Zusammensetzung auf drei: sehr nahrhafte Milch für das Ältere und relativ fettarme und nahrhafte Milchsorten für die jüngeren Geschwister. Ein weiterer bemerkenswerter Punkt ist, dass jedes Junge die eigens für sich vorbereitete Brustwarze findet. Andernfalls würde es Milch trinken, die Bestandteile enthält, die seinem Organismus schaden könnte.
Dieses Ernährungssystem ist bemerkenswert und offensichtlich ein besonderes Ergebnis der Schöpfung. Die Mutter kann mit keinem ihr zur Verfügung stehenden Mittel diese Vorbereitungen bewusst treffen. Wie könnte ein Tier die Bestandteile der Milch, die für seinen unterschiedlich entwickelten Nachwuchs benötigt wird, vorsehen? Selbst wenn es dies täte, wie könnte es die Milch dann in seinem Körper produzieren? Wie könnte es sie auf drei verschiedene Kanäle verteilen?
Zweifellos ist das Känguru nicht fähig, irgend etwas davon zu tun. Es ist noch nicht einmal darüber informiert, dass die Milch, die sein Körper liefert, aus drei unterschiedlichen Sorten besteht. Ohne Frage ist diese wundervolle Entwicklung das Ergebnis Schöpfung, die uns dieses Tier als Beispiel zeigt.
| Obwohl die Krokodilmutter auf den Betrachter außerordentlich unbeholfen und wild wirkt, ist sie bei dem Umgang mit ihren Jungen bewunderswert geschickt und vorsichtig. Sie trägt die schutzlosen Jungen in einer speziellen Tasche in ihrem Maul und bietet ihnen so eine sichere Umgebung. |
Zunächst gräbt das Tier ein Loch für das Ausbrüten seiner Eier. Die Temperatur des Loches darf niemals über 30°C steigen. Ein geringfügiger Temperaturanstieg würde das Leben des Nachwuchses in den Eiern bedrohen. Das Krokodil trifft eine Sicherheitsvorkehrung, indem es die Löcher, in die die Eier abgelegt werden, an schattigen Orten gräbt. Das allein reicht unter Umständen noch nicht aus. Aus diesem Grund unternimmt das Krokodilweibchen außergewöhnliche Anstrengungen um die Temperatur der Eier konstant zu halten.
Einige Krokodilarten bauen Grasnester auf dem Wasser anstatt Löcher zu graben, wie die linke Abbildung zeigt. Steigt die Nesttemperatur trotz dieser Maßnahmen an, dann kühlt das Krokodil das Nest durch Besprenkeln mit Urin. Wenn die Eier aufbrechen ertönen laute Geräusche aus dem Nest. Dieser Lärm macht die Mutter darauf aufmerksam, dass der kritische Moment gekommen ist. Die Krokodilmutter holt die Eier heraus und hilft den Jungen dabei, aus den Eiern zu schlüpfen, indem sie ihre Zähne wie eine Pinzette einsetzt. Der sicherste Ort für die Neugeborenen ist die schützende Beuteltasche im Maul ihrer Mutter, die speziell für den Schutz eines halben Dutzends neugeborener Krokodile erschaffen wurde.
Wie man sieht, gibt es ein großartiges Zusammenspiel und Selbstaufopferung unter Tieren. Für einen vernünftigen Menschen offenbart sich die perfekte Harmonie der Natur als klares Zeichen dafür, das sie von einem großartigen Schöpfer ins Leben gerufen wurde. Das sind die Zeichen Allahs, der der Schöpfer von allem im Himmel und auf der Erde ist.
Während der Sommerzeit legt der weibliche Megapode alle sechs Tage ein Ei. Dabei sind die Eier des Megapoden in Relation zu seiner Körpergröße sehr groß. Sie haben in etwa die Größe von Straußeneiern. Aus diesem Grund kann der weibliche Megapode jeweils nur ein Ei ausbrüten. Daher sind alle sechs Tage die neu zu bebrütenden Eier der Gefahr ausgesetzt, aufgrund des Wärmeverlustes zu sterben. Dennoch ist das kein Problem für den Megapoden, da der männliche Megapode mit der Fähigkeit erschaffen wurde, eine Brutmaschine unter Nutzung der am häufigsten in der Natur vorkommenden Materialen, nämlich Sand und Erde, herzustellen.
Zu diesem Zweck gräbt das Megapodenmännchen mit seinen gigantischen Krallen sechs Monate bevor die Brutzeit beginnt ein fünf Meter weites und einen Meter tiefes Loch. Dann füllt es das Loch mit feuchtem Gras und Blättern. Der Zweck dieses Unternehmens liegt in der Ausnutzung der Wärme, die bei der Zersetzung der Pflanzen durch Bakterien entsteht, um die Eier zu wärmen.
Dabei sind aber noch zusätzliche Vorkehrungen zu treffen, damit dieser Prozess stattfinden kann. Der Grund, warum Pflanzen faulen und Wärme abgeben, liegt darin, dass der Megapode in die Pflanzen ein trichterförmiges Loch schichtet. Dieses Loch ermöglicht es, dass Regenwasser in das Nest tropfen kann und hält somit die organischen Stoffe feucht. Aufgrund dieser Feuchtigkeit faulen die Pflanzen unter dem Sand und Wärme wird abgegeben. Kurz vor dem Frühling, also zu Beginn der Dürrezeit in Australien, fängt das Männchen an, die faulige Pflanzenlage zu belüften. Dies geschieht, um das Wärmegleichgewicht aufrecht zu erhalten. Der weibliche Vogel besucht das Loch gelegentlich um zu kontrollieren, ob das Männchen bei der Arbeit ist oder nicht. Schließlich legt das Weibchen Eier auf dem Sand oberhalb der faulenden Pflanzen ab.
| Während der männliche Megapode ein Loch für die Eiablage scharrt, mischt sich das Weibchen in diese Arbeit nicht ein, sie begnügt sich mit der Kontrolle der Arbeiten. Der männliche Megapode scharrt mit seinen Füssen ein Loch. Wenn die Zeit des Schlüpfens gekommen ist, werden sie aus der Erde geholt. |
Wie haben es diese Kreaturen geschafft, eine solche Arbeit über Millionen von Jahren zu tun? Seit wir wissen, dass Tiere keinen bewussten, rationalen Intellekt besitzen wie die Menschen, gibt es nur eine einzige Erklärung dafür nämlich, dass diese Kreatur speziell auf diese Aufgabe "programmiert" ist und absichtlich dafür geschaffen wurde. Ansonsten ist es unmöglich zu erklären, wie sie sich bereits sechs Monate im Voraus auf diese Arbeit vorbereiten kann, oder wie sie die Natur dieser komplexen chemischen Prozesse kennen sollte. Warum sie sich auf solch eine schwierige Aufgabe zum Schutz der Eier einlässt, ist eine weitere Frage. Die einzige Antwort liegt in dem Trieb, sich fortzupflanzen und den Nachwuchs zu schützen.
| Der weibliche Kuckucksvogel legt seine Eier in die Nester anderer Vögel. Dafür beobachtet er lange eingehend das fremde Nest. Wenn der Eigentümer des fremden Nestes ausgeflogen ist, legt er das Ei unbeobachtet in das Nest. Dabei wirft es eines der sich bereits im Nest befindlichen Eier heraus, um das Entdecken seiner Tat zu verhindern. |
Wenn der Kuckucksvogel beobachtet, dass dieser seine Eier legt, tritt er in Aktion. Sobald der andere Vogel das Nest verlässt, fliegt der Kuckuck unverzüglich zu dem Nest und legt sein eigenes Ei dort ab. Nun tut er etwas sehr intelligentes, er wirft eines der eigentlich in das Nest gehörenden Eier hinaus. Somit verhindert er, dass Zweifel beim Eigentümer des Nestes auftreten.
Die Kuckucksmutter arbeitet eine bemerkenswerte Strategie perfekter Wahl des richtigen Zeitpunktes aus, um ihrem Sprössling den sicheren Start ins Leben zu garantieren. Sie legt während der Saison nicht nur eins sondern zwanzig Eier. Dementsprechend viele Pflegeeltern sind zu finden, auszuspionieren und ein guter Zeitpunkt für das Ablegen der Eier zu bestimmen. Zwischenzeitlich legt die Kuckucksmutter alle zwei Tage ein Ei, von denen jedes fünf Tage lang in den Eierstöcken heranreift, sodass der Vogel keine Zeit zu verlieren hat.
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Man denke darüber nach, warum der Kuckuck seinen Nachwuchs in die Obhut von anderen Vögeln gibt. Wendet sich die Kuckucksmutter einer solchen Praxis zu, weil sie zu faul oder zu ungeschickt ist, ein Nest zu bauen? Oder tut sie das vielleicht deshalb, weil sie es eigentlich gewohnt war, Nester zu bauen und sich um ihren Nachwuchs zu kümmern, aber dann feststellte, dass dies eine sehr anstrengende Aufgabe ist und plötzlich diese Methode entdeckte? Kann ein Vogel einen solchen Plan selber machen?
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Sobald die Beute entdeckt wird, beginnt der Kampf. Die Waffen sind: der lähmende Stich der Wespe und der tödliche Biss der Spinne. Die Wespe verfügt über ein spezielles Gegengift, womit sie sich gegen das Tarantelgift schützt. Daher ist die Spinne gegenüber der Wespe wehrlos.
Die Pepsis-Wespe richtet ihren Angriff auf eine verwundbare Stelle der Tarantel, die sie erstaunlicherweise gut kennt, auf den Unterleib. Sie trifft den weichen Unterleib. Das Gift fängt an zu wirken. Die gelähmte Spinne wird von der wesentlich kleineren Wespe mit großer Mühe an einen geeigneten Ort transportiert und in einem Loch vergraben. Nun legt die Wespe auf den Körper der Tarantel ein einziges, winziges Ei. Sehr bald wird aus dem Ei eine neue Wespe schlüpfen. Sie wird sich von der gelähmten Spinne ernähren und auf ihr Schutz finden.
| Er sprach: “ (Er ist) der Herr des Ostens und des Westens und was zwischen beiden ist, wenn ihr nur begreifen wolltet! " (Sure asch-Schu’ara’: 28) |
Wir werden beschreiben, mit welchen Systemen ihre Körper ausgestattet sind und uns auf das Wunder Allahs konzentrieren, wie sie sich in der Luft halten.
Im Folgenden wird eines der Experimente, die durchgeführt wurden, um das Verhalten von Zugvögeln zu erklären beschrieben: In Gärten lebende Nachtigallen wurden Untersuchungen in einem Labor unterzogen, in dem die Temperatur- und Lichtbedingungen variiert werden konnten. Die Innenraum-bedingungen wurden unterschiedlich gegenüber den Außenbedingungen gestaltet. Es wurde während des Winters im Labor ein Frühlingsklima geschaffen und die Vögel reagierten entsprechend: Sie legten einen Fettvorrat an, so wie sie es tun, wenn die Zugzeit näher kommt. Obwohl sich die Vögel auf die künstlich herbeigeführte Jahreszeit einstellten und sich vorbereiteten, als ob sie bald wegziehen würden, zogen sie nicht fort, bevor es Zeit dazu war. Sie richteten sich nach der tatsächlichen Jahreszeit.
Wie bestimmen Vögel dann den Zeitpunkt ihres Abflugs? Naturwissen-schaftler haben dafür noch keine Antwort gefunden. Sie glauben, dass die Lebewesen "innere Uhren" besitzen, die ihnen helfen, in einer von der Umwelt abgeschlossenen Umgebung die Uhrzeit zu erkennen und jahreszeitlich be-dingte Veränderungen zu unterscheiden. Dennoch ist die Antwort, dass Vögel innere Uhren hätten, denen sie die Zeit ihres Wegfluges entnehmen, keine wissenschaftliche Erklärung. Was für eine Uhr sollte das sein, mit welchem Körperorgan arbeitet sie zusammen und wie ist sie entstanden? Was würde passieren, wenn diese Uhr defekt wäre oder nachgehen würde?
Zugvögel fliegen nicht vom gleichen Ort aus los, da sie sich nicht am selben Platz befinden. Die meisten Arten treffen sich zunächst an einem Sammelpunkt und ziehen dann weiter. Wie treffen sie die Wahl des richtigen Zeitpunktes? Wie können diese inneren Uhren, über die Vögel angeblich verfügen, so harmonisch funktionieren? Ist es möglich, dass solch eine systematische Ordnung spontan auftritt?
Es ist unmöglich, dass etwas, das systematische Planung erfordert, spontan stattfindet. Weder Vögel noch andere Tiere besitzen eine Art innere Uhr. Alle fortziehenden Lebewesen ziehen jedes Jahr zu von ihnen bestimmten Zeitpunkten, aber sie tun es nicht unter Beachtung einer inneren Uhr. Was manche Menschen als eine innere Uhr bezeichnen, ist Allahs Kontrolle über diese Lebewesen. Sie folgen Allahs Anordnungen so wie alles im Universum.
| Der Kolibri ist nur 5 cm groß |
Zum Beispiel steigen Störche bis in eine Höhe von 2.000 m mit warmen Luftströmungen auf und gleiten dann schnell zum nächsten warmen Luftstrom, ohne dabei ihre Flügel zu bewegen.
| Flug in V-Formation |
| Nachdem der Vogel in warmen Aufwinden ganz nach oben aufgestiegen ist, segelt er langsam nach unten. Dadurch kann der Vogel in großem Maße Energie einsparen. |
Die obige Illustration zeigt die 12 Einflüsse, die sich die Vögel auf ihren Wanderungen zu Nutze machen: 1- Sonne; 2- Zeitgefühl; 3- Stand der Sterne; 4- UV Strahlen; 5- Polarisiertes Licht; 6- Töne niedriger Frequenz; 7- Geräusche aus großen Entfernungen, wie z.B. Donner; 8- Magnetfeld der Erde; 9- Erdanziehungskraft; 10- Meteorologische Berechnungen; 11- Nutzbare Winde; 12- Formation der Erdoberfläche |
| TAUSEND KILOMETER LANGE WANDERUNGSWEGE |
Die erste Theorie, die bezüglich dieser Frage aufgestellt wurde, war, dass sich Vögel die Bodenbeschaffenheiten unter ihnen einprägen und somit ihr Ziel ohne Verwechslung erreichen. Dennoch haben Untersuchungen gezeigt, dass diese Theorie falsch ist.
In einer Untersuchung mit Tauben wurden trübe Linsen verwendet, um die Sicht der Tauben zu verzerren. Folglich wurden sie daran gehindert, sich an Landmarken auf dem Boden zu orientieren, trotzdem konnten die Tauben ihren Weg finden, selbst als man sie einige Kilometer entfernt von ihrem Schwarm los ließ.
Nachfolgende Forschungen haben gezeigt, dass das magnetische Feld der Erde auf die Vögel wirkt. Verschiedene Studien bewiesen, dass Vögel ein Wahrneh-mungssystem besitzen, das ihnen ermöglicht, ihren Weg durch die Auswertung des Magnetfeldes der Erde zu finden. Dieses System hilft Vögeln durch Wahrnehmung von Änderungen im Magnetfeld, ihre Richtung während des Fluges zu bestimmen. Untersuchungen brachten zu Tage, dass Zugvögel sogar eine Abweichung von 2 % im Magnetfeld wahrnehmen können.
Manche versuchen die Navigationsfähigkeiten der Vögel mit einer Art Kompass zu erklären, den diese besitzen würden.
| Siehst du denn nicht, dass Allah lobpreist, wer in den Himmeln und auf Erden ist, so auch die Vögel, ihre Schwingen breitend. Jedes (Geschöpf) kennt sein Gebet und seine Lobpreisung. Und Allah weiss, was sie tun. (Sure an-Nur: 41) |
Weder der Vogel selbst, noch ein Zufall kann einem Körper einen hoch entwickelten Kompass hinzufügen. Der Körper des Vogels, seine Lungen, seine Flügel, sein Verdauungssystem und seine Fähigkeit zur Orientierung sind Beispiele für die perfekte Schöpfung Allahs:
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Königsschmetterlinge leben normalerweise nur 5 bis 6 Wochen nachdem sie sich aus der Raupe zum Schmetterling entwickelt haben. Vier Generationen von Königsschmetterlingen leben innerhalb eines Jahres. Drei von diesen vier Generationen leben in der Frühlings- und Sommerzeit.
Mit dem darauf folgenden Herbst ändert sich die Situation. Die Wanderung beginnt im Herbst und die Generation, die fortzieht, lebt wesentlich länger als die anderen. Die Königsschmetterlinge, die fortziehen, sind die vierte Generation des Jahres.
Interessant genug, dass die Wanderung genau in der Nacht zum Herbst zur Tagundnachtgleiche beginnt. Die Schmetterlinge, die in den Süden aufbrechen, leben sechs Monate länger als die vorangegangenen drei Generationen. Sie benötigen genau diese Zeit um ihre Reise abzuschließen und zurückzukommen.
Die Schmetterlinge fliegen während ihres Zuges solange zusammen, bis sie den tropischen Wendekreis passiert und das kalte Wetter hinter sich gelassen haben. Nachdem die Hälfte des amerikanischen Kontinents von ihnen überflogen wurde, lassen sich Millionen von Schmetterlingen in Mittelmexiko nieder. Hier sind die vulkanischen Bergrücken mit einer reichhaltigen Flora bedeckt. In einer Höhe von 3.000 Metern angekommen, finden die Schmetterlinge einen Lebensraum vor, der warm genug für sie ist. Über einen Zeitraum von vier Monaten, von Dezember bis März fressen sie nichts. Da das Fett, das sie in ihren Körpern gespeichert haben, sie ernährt, brauchen sie nur Wasser zu trinken.
Blumen, die im Frühjahr blühen, sind für die Königsschmetterlinge sehr wichtig. Nach einer viermonatigen Fastenzeit gönnen sie sich zum ersten Mal wieder ein Festmahl aus Nektar. Nun sind sie mit genügend Energie für die Rückreise nach Nordamerika ausgestattet. Diese Generation, die ein zweimonatiges Leben auf eine Zeitspanne von acht Monaten verlängert, unterscheidet sich in keinerlei Hinsicht von den drei früheren Generationen. Sie paaren sich Ende März bevor sie ihre Reise fortsetzen. Zur Tagundnachtgleiche tritt die Kolonie den Rückflug in den Norden an. Bald nachdem sie ihre Reise abgeschlossen haben und in Kanada angekommen sind, sterben sie. Bevor sie sterben, pflanzen sie sich fort erhalten damit ihre Art.
Die neugeborene Generation ist die erste Generation des Jahres und lebt ungefähr 1,5 Monate lang. Dann folgen die zweite und dritte Generation. Wenn die vierte Generation an der Reihe ist, beginnt die Wanderschaft von Neuem. Diese Generation wird sechs Monate länger leben als die anderen und die Kette setzt sich in derselben Weise fort.
| Wenn Tausende von Königsschmetterlingen einen Baum besetzen, ist dieser fast nicht mehr zu erkennen. |
Kein Zweifel, durch die "Evolution" oder Varianten dieser Theorie erhalten wir keine Antworten. Die Schmetterlinge müssen diese interessanten Eigenschaften von dem Zeitpunkt, an dem sie ins Leben gerufen worden sind, in sich tragen. Wenn die erste Generation von Königsschmetterlingen auf der Erde nicht die Eigenschaft, länger zu leben gehabt hätte, würden alle Schmetterlinge während des Winters sterben und damit würde diese Art aussterben.
"Zufälle" vermögen zweifellos nicht für Generationen von Tieren Vorbereitungen hinsichtlich der Wanderschaft zu treffen. Auf der anderen Seite ist es auch unwahrscheinlich, dass Schmetterlinge sich dazu entschlossen haben, ihre vierte Generation länger leben zu lassen und deren Stoffwechsel, DNS und Gene entsprechend anzupassen.
Eine Bestätigung dieser Tatsache bildet die Natur. Jeder Mensch, der seine Umgebung aufmerksam untersucht, wird sehen, dass die Natur von Allah mit zahllosem Wundern ausgestattet ist. Von Pflanzen bis zu den Tieren, vom Land bis zum Meer wurde jeder Ort und jedes Lebewesen mit überraschenden Eigenschaften versehen.
| NATUR AND TECHNOLOGÝE Die Roboter und Insekten Wissenschaftler, die sich mit der Robotertechnologie beschäftigen, haben es nicht vernachlässigt, bei ihren Forschungen die Insekten zu beobachten. Roboter, bei deren Herstellung die Beine der Insekten nachgeahmt werden, haben ein besseres Gleichgewicht beim Stand auf dem Boden. Roboter, deren Beine am Ende mit Saugmechanismen ausgestattet sind, können sich wie Fliegen an den Wänden und Zimmerdecken bewegen. Die Velcro Bandage und die Klette Der Schweizerische Ingenieur Georges de Mestral entwickelte ein neues Verschlusssystem, welches Velcro Bandage genannt wird. Es handelt sich dabei um einen Haftverschluss in dem er die Hüllblätter der Klette nachahmte. Nachdem er sich enorm bemüht hatte, die Pflanzen, die sich an seiner Kleidung festhielten, abzuziehen, fiel ihm ein, dieses System der Pflanze in der Bekleidungsindustrie zu benutzen. So hat er für den Klettverschluss eines Mantels auf eine Seite die Haken dieser Früchte, auf die andere Seite Schlaufen eines Tierpelzes befestigt und somit das gleiche System nachgebaut. Wegen den elastischen Haken und Schlaufen, kann man das System jedes Mal sehr leicht und ohne Abnutzung öffnen und haften. Deshalb sind heute auch die Kleidungen der Astronauten mit Velcro Bandagen ausgestattet. |
Manche Dinge, die von der Menschheit erst nach jahrelanger Forschung, mit einer enormen Ansammlung von Kenntnissen und nach langwierigen technologischen Entwicklungen hergestellt wurden, existieren seit Millionen Jahren in der Natur. Wissenschaftler, die diese Tatsache bemerken, beobachten seit langer Zeit die Natur und machen sich bei ihren Erfindungen ihr Vorbild zunutze. Auch entwickeln sie Modelle, bei denen sie den Beispielen aus der Natur folgen. Dabei haben sie mit Erstaunen den sehr großen Unterschied zwischen ihren eigenen Techniken und den hervorragenden Techniken der Natur entdeckt. Dies hat die Wissenschaftler zur Existenz des die Natur beherrschenden Besitzers allen Wissens geführt. Denn sie haben die Unmöglichkeit einer zufälligen Entstehung dieser Feinheiten festgestellt. Der Besitzer dieses hohen Verstands ist zweifellos Allah, Herr der Himmel und der Erde.
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| Der Schöpfer der Himmel und der Erde, woher sollte Er ein Kind haben, wo Er doch keine Gefährtin hat? Er hat jedes Ding erschaffen, und Er weiss um alle Dinge. Derart ist Allah, euer Herr! Es gibt keinen Gott ausser Ihm, dem Schöpfer aller Dinge. So dient Ihm alleine. Er ist der Hüter aller Dinge. (Sure al-An’ãm: 101-102) |