WUNDERBARE GESCHÖPFE I - DOKUMENTE ZUR TATSACHE DER SCHÖPFUNG

ERSTAUNLICHE ARCHITEKTEN


Wir haben bereits die außerordentlichen Eigenschaften der Honigbienen untersucht. Wir haben gesehen, wie die Bienenkolonie das architektonische Wunder des Bienenstocks baut und dabei höchst präzise vorgeht. Wir haben weiterhin festgestellt, dass die Bienen Aufgaben instinktiv lösen, während der Mensch diese nur mit großem intellektuellem Aufwand bewerkstelligt.
Wie wir zu diesem Thema ausgeführt haben, können die Bienen diese überaus schwierige Aufgabe nicht etwa deswegen ausführen, weil sie intelligenter sind als der Mensch, sondern weil es ihnen "eingegeben" wird. Andernfalls wäre es unmöglich, dass Tausende von Insekten ohne Bewusstsein solch eine schwierige und komplexe Aufgabe erfolgreich ausführen, die von einem zentralen Punkt aus koordiniert werden muss.
Es sind jedoch nicht nur die Bienen, die als erstaunliche Architekten in der Natur gelten. Auf den folgenden Seiten werden wir auf jene Tiere einen Blick werfen, die ebenfalls schwierige und komplexe Bauarbeiten meisterhaft durchführen. Auch diese Tiere bringen mit Hilfe ihrer interessanten Eigenschaften architektonische Wunder hervor, indem sie Kenntnisse benutzen, die ihnen "eingegeben" worden sind.
Denkt man an vollkommene Architekten in der Natur, kommt einem zunächst der Biber in den Sinn. Diese Tiere bauen ihre Nester in Bächen und Flüssen, die sie durch Errichtung von Dämmen künstlich stauen, um die für den Bau ihrer Nester erforderliche Wassertiefe zu erzeugen.
Der Biber baut einen Damm, damit sich ein See bildet, in dem er sein Nest errichten kann. Zuerst stößt er dickere Äste ins Flussbett. Dann stapelt er dünnere Äste über die dickeren. Sein größtes Problem ist die Gefahr, dass das strömende Wasser diese Ansammlung von Ästen wegspülen könnte. Damit dies nicht geschieht, müssen am Grund des Flusses Pfosten verankert werden, und der Damm muss an diesen Pfosten befestigt werden. Aus diesem Grund benutzen die Biber beim Bau ihrer Dämme große Pfosten als Hauptträger. Sie strengen sie sich nicht damit an, die Pfosten in das Flussbett zu rammen. Sie beschweren sie einfach mit Steinen, damit sie nicht weggeschwemmt werden. Zuletzt verkleben die Biber die gestapelten Äste mit einer Masse aus Lehm und Blättern. Dieser Mörtel ist sowohl wasserundurchlässig als auch widerstandsfähig gegen die erodierende Kraft des Wassers.

Die Schöpfung des Bibers ist durch eine für seine Bautätigkeit erforderliche Konstruktion geprägt. Die Zähne sind des Bibers wichtigstes Werkzeug. Mit ihnen trennt er Zweige ab, benagt sie und baut damit seine berühmten Dämme. Natürlich werden seine Zähne zerstört, nutzen ab und zerbrechen auch. Wenn der Biber nicht mit einem speziellen System ausgestattet wäre, dann würde er in kürzester Zeit seine Zähne verlieren und vor Hunger sterben.
Aber wie erwähnt, wurde dieses Problem des Tieres von Anfang an gelöst. Denn seine vier Vorderzähne, die er benutzt, um an den Bäumen zu nagen, wachsen sein Leben lang nach.
Ja, aber wie sind Zähne mit solchen Eigenschaften entstanden? Hat der Biber sich selbständig entschlossen, seine Zähne lang wachsen zu lassen, nachdem er bemerkt hatte, dass sie abbrechen? Oder haben die Zähne des Bibers, der den ersten Damm erbaut hat, begonnen, zufälligerweise zu wachsen? Es ist offensichtlich, dass das Tier mit einer solchen Eigenschaft erschaffen wurde. Die Hinterzähne haben eine feste Länge, darum ist es klar, dass dies eine spezielle Art der Schöpfung ist. Wenn seine Hinterzähne dauerhaft länger würden, würden die Hinterzähne, die nicht abgenutzt werden, übermäßig wachsen und den Kiefer des Tieres bedrängen und das Tier wäre dann nicht mehr in der Lage sein, sein Maul zu schließen, geschweige denn, an Ästen zu nagen. Aber es sind nur die 4 Vorderzähne, die länger werden: Nämlich die Zähne, die er benutzt, um an den Bäumen zu nagen...


Noch zahlreiche andere Organe des Bibers wurden entsprechend den Anforderungen seiner Lebensweise speziell erschaffen. Die durchsichtigen Scheidewände, die verhindern, dass das Auge im Wasser geschädigt wird, die speziellen Klappen, die verhindern, dass das Wasser in das Ohr und in die Nase des Tieres gerät; die breiten Hinterfüße, durch die der Biber sich im Wasser wie ein Fisch bewegt und auch ein flacher, breiter und harter Schwanz sind Eigenschaften des Tieres, welche es seit seiner Schöpfung besitzt.
Der vom Biber erbaute Damm staut das Wasser in einem Winkel von 45 Grad. Das Tier erbaut seinen Damm nicht nach dem Prinzip des Zufalls sondern wohl geplant. Das Interessante daran ist, dass man heutzutage die Dämme moderner Wasserkraftwerke in demselben Winkel erbaut. Außerdem begehen die Biber nicht den Fehler, das Wasser vollständig zu blockieren. Sie errichten den Damm so, dass das Wasser genau auf dem gewünschten Niveau gehalten wird und sie bauen spezielle Kanäle, damit das überschüssige Wasser abfließen kann.
DIE WOLKENKRATZER DER TERMITEN
In der Reihe der Architekten in der Natur ist die Rolle der Termiten nicht zu vernachlässigen. Termiten, die wie Ameisen aussehen, leben in großartigen Nestern, die sie aus Erde formen. Diese Bauten erreichen eine Höhe bis zu 6 m, und eine Breite bis zu 12 m. Das Interessanteste an den Termiten ist, dass sie blind sind.
Das Baumaterial des Nestes ist ein harter und widerstandsfähiger Mörtel, den die Arbeiterinsekten bilden, indem sie ihren Speichel mit der Erde mischen. Die außerordentlichste Eigenschaft dieser Baukunst ist, dass eine permanente Luftzufuhr, sowie eine erstaunlich konstante Temperatur und Luftfeuchtigkeit gewährleistet werden. Die dicken, starken Wände der Wolken-kratzer schützen das Innere des Nestes vor der draußen herrschenden Hitze. Zur Belüftung gibt es spezielle Gänge entlang der inneren Wände des Nests. Gleichzeitig filtern Poren ununterbrochen die Luft.

Die Termiten, die eine Größe von einigen Zentimetern haben, erbauen Wolkenkratzer, deren Höhe 4,5 m erreicht, ohne irgendein Werkzeug zu verwenden. Dieses prächtige Nest schützt die Kolonie, die aus Millionen von Termiten besteht und die in diesem Nest lebt, vor ihren Feinden und vor den Einflüssen von Außen auf hervorragende Weise.
Für den Sauerstoff, den die Bewohner eines mittelgroßen Nests benötigen, sind pro Tag 1500 Liter Luft erforderlich. Wenn diese Luft direkt ins Nest eindringen würde, würde für die Termiten die Temperatur im Nest gefährlich hoch ansteigen. Doch sie haben Sicherheitsmaßnahmen getroffen, als wüssten sie, was ihnen sonst geschehen würde.
Als Schutz vor übermäßiger Hitze bilden sie feuchte Gewölbe unter dem Nest. Die Termitenarten, die in der Sahara leben, graben einen 40 m tief verlaufenden Bewässerungskanal. Damit erreicht das Wasser das Nest durch Verdunstung. Die dicken Wände des Wolkenkratzers stellen sicher, dass die Feuchtigkeit im Inneren des Baus bleibt.
Die Temperaturregelung wird ebenso wie die Feuchtigkeitsregelung durch einen empfindlichen Regelmechanismus durchgeführt. Die Außenluft dringt in das feuchte Gewölbe ein, indem sie durch die dünnen Gänge hindurch strömt, die sich an der Oberfläche des Nestes befinden. Von hier aus erreicht sie einen Raum an der Oberseite des Nestes; dort wärmt sich die Luft, indem sie die Körper der Insekten umströmt und steigt auf. Durch eine solch einfache physikalische Grundregel wird ein Luftkreislauf gebildet, der von den Arbeiterinsekten des Termitenstaates ununterbrochen kontrolliert wird.
Darüber hinaus fallen dem Betrachter ein Regen abweisendes, abgeschrägtes Dach und Rinnen für das Ablaufen des Wassers auf.
Wie führen diese Blinden Tiere, deren Gehirn ein Volumen von weniger als einem Kubikmillimeter hat, solch einen komplizierten Bau erfolgreich aus?
Es ist offensichtlich, dass die Arbeit der Termiten das Resultat einer gemeinschaftlichen Arbeit der Insekten ist. Die Behauptung, "Die Tiere graben die Tunnel unabhängig voneinander und sie stimmen zufällig überein", ist offensichtlich Unsinn. Wir stoßen jedoch auf die Frage: Wie arbeiten diese Tiere bei diesem komplizierten Projekt in so vollkommener Harmonie? Bei den Menschen wird zunächst der Plan eines Baus von einem Architekten entworfen, dieser Plan wird an die Arbeiter verteilt und der Bau wird anschließend auf einem Bauplatz errichtet. Wie können Termiten, die über keine solche Kommunikationsfähigkeit verfügen und zudem noch blind sind, diesen riesigen Bau errichten?
Das Innere des Termitennestes

Ansicht eines Pilzgartens der Termite
ACKERBAU IM TERMITENHÜGEL
Einige Termiten züchten Pilze in den Gärten, die sie in dem Wolkenkratzer errichtet haben, um sich zu ernähren. Aber diese Pilze streuen als Folge ihrer normalen Lebenstätigkeiten Wärme aus, die das Temperaturgleichgewicht zerstört. Diese übermäßige Temperaturzunahme müssen die Termiten unbedingt ausgleichen. Die Termiten bedienen sich dabei ganz interessanter Wege, um das Gleichgewicht der von ihnen selbst erzeugten Wärme und der durch die Metabolismen der Pilzpflanzungen verursachte Wärme freigegeben wird, zu erhalten. Die entstehende Wärme erreicht
den zentralen Turm (Luftloch). Die Luft strömt durch die kleinen Kanäle, die in der Nähe der Wände liegen, entlang, von wo sie in die seitlichen Luftöffnungen gerät. Hier wird der Sauerstoff aufgenommen und die Kohlensäure, die die Termiten und die Pilze abgeben, freigegeben. Aus diesem Grund arbeitet ein Termitennest für die ganze Kolonie wie eine riesige große Lunge. Die Luft wird gekühlt, während sie durch das haarfeine Kanalsystem strömt.
So strömt die immer kühle und sauerstoffreiche Luft mit einer Geschwindigkeit von ca. 12 cm/Minute in den Bau und auf diese Weise bleibt die innere Temperatur ständig bei 30 0C
Ein Experiment hilft uns, die Antwort auf diese Frage zu finden.
Zunächst hat man ein sich im Bau befindliches Nest in zwei Hälften gespalten. Während der Bauarbeiten wurde verhindert, dass die zwei Termitengruppen miteinander in Kontakt stehen. Das Ergebnis war erstaunlich. Was entstand, waren nicht zwei verschiedene Nester, sondern zwei Stücke eines Nestes. Als die Stücke zusammengesetzt wurden, passten alle Kanäle und Flure haargenau aufeinander.
Wie kann dies erklärt werden? Wir dürfen annehmen, dass die einzelne Termite weder die erforderliche Intelligenz noch das erforderliche Wissen zum Bau des Nestes besitzt. Trotzdem müssen die Termiten als Gemeinschaft eben diese Intelligenz und dieses Wissen verwenden, denn sonst könnten sie ihr Nest nicht bauen. Es liegt daher auf der Hand, dass diese Intelligenz und dieses Wissen nicht beim Einzelwesen, sondern bei der Gemeinschaft vorhanden sind, die durch die Einzelwesen gebildet wird. Träger der Intelligenz und des Wissens ist also nicht das "Individuum", sondern die "Gesellschaft", ein Phänomen, dass überall dort beobachtet werden kann, wo ein bestimmter "Organisationsgrad" und ein bestimmtes Maß an "Arbeitsteiligkeit" überschritten werden.
Dies ist nicht das einzige Beispiel:
Heuschrecken fliegen in einer bestimmten Richtung, wenn sie gemeinsam in großen Schwärmen fliegen. Nehmen wir nun eine Heuschrecke aus dieser Gruppe heraus und stecken sie in einen geschlossenen Kasten, verliert sie ihre Orientierung und sie versucht panikartig, überallhin zu fliegen. Wenn wir diesen Kasten unter den fliegenden Schwarm setzen, findet die Heuschrecke sofort die richtige Rich-tung wieder und be-ginnt, in die Richtung zu fliegen, in die der Schwarm fliegt!
Die Informatio-nen, die die kollektive Organisation und die "Werke" betreffen, welche die einzelnen Organismen gemeinsam bilden, tauchen nur auf dem Niveau der Gemein-schaft auf. Diese In-formationen bestehen nicht jeweils für sich in den Einzelwesen. Mit anderen Worten; Tiere wie Bienen und Termiten, die kollektiv "Bauten" errichten, merken gar nicht, was sie als Einzelwesen tun. Es gibt einen Verstand, der über ihnen allen steht, der all diese Taten kontrolliert und sie das vollkommene Resultat hervorbringen lässt, indem er alle Arbeiten der einzelnen Tiere koordiniert.
Wir haben erwähnt, dass Allah uns im Quran beschreibt, wie den Bienen die Herstellung des Honigs "eingegeben" wurde. Dasselbe gilt auch für Termiten und alle anderen Tiere.
Zweifellos wurde dieses Verhalten den Tieren "beigebracht" und sie wurden so "programmiert", dass sie ihre Aktivitäten erfolgreich durchführen. Denn einen solch komplizierten Bau können Menschen nur dann errichten, wenn sie eine jahrelange Ausbildung in Architektur gemacht haben und indem sie viele Werkzeuge verwenden. Es ist offensichtlich, dass diese Lebewesen, die weder Verstand noch Bewusstsein wie die Menschen besitzen, speziell erschaffen wurden, um diese Leistungen zu vollbringen. Sie stellen ein Zeichen dar, wodurch das endlose Wissen und die unendliche Macht ihres Schöpfers demonstriert werden.
Sicherlich sind angesichts dieser großen architektonischen Wunder nicht die kleinen Geschöpfe die, denen Lob und Bewunderung gebühren, sondern Allah, der sie mit dieser Fähigkeit erschaffen hat.
Und Allahs ist, was in den Himmeln und was auf Erden ist,
und Allah umfasst alle Dinge. (Sure an-Nisa: 126)


DIE WEBER-AMEISEN
Die Weber-Ameisen leben in den Regenwäldern Afrikas. Die Besonderheit dieser Ameisenart ist, dass sie ihre Hügel nicht wie ihre Artgenossen unter der Erde, sondern auf den Kronen der Bäume errichten, indem sie dazu Blätter verwenden.
Das Nest, welches unter Berücksichtigung möglicher äußerer Gefahren erbaut wird, wird manchmal sehr groß, so dass es sich über drei Bäume ausbreitet. Das Nest wird so errichtet, dass es verschiedenartige Bedürfnisse deckt. Es besteht aus mehreren Bereichen, vergleichbar mit Kinderzimmern, Beobachtungstürmen usw.


KANN EINE LARVE WIE EINE NÄHMASCHINE SEIN?
Während einige Ameisen mit ihren Füssen und Mäulern die Blätter an ihren Rändern festhalten, bringen die anderen die halb entwickelten Larven vom Brutnest.
Die Larven werden mit ihren Absonderungen in ihren Mäulern als ein Weberschiffchen arbeiten. Dadurch, dass die erwachsenen Ameisen die Larven an den Rändern der Blätter drücken, beginnen die Absonderungsdrüsen der Larven zu arbeiten. Die Ameisen schieben die Larven wie eine Nähnadel hin und her, bis die Blätter fest miteinander verbunden sind.



Die Ameisen verteilen sich als erstes auf einem Baum, den sie sich für den Bau eines Nestes ausgesucht haben. (Oben) Nachdem sie festgelegt haben, wo sie ihre Haufen bilden werden, machen sie sich schnell an die Arbeit. Die Blätter, die sie für den Bau benötigen, falten sie an ihren Rändern. Um die Blätter zu sammeln, bilden sie Ketten, indem sie fest aufschließen (links und unten). Die Ameise am Anfang der Kette fasst das Blatt an seiner Spitze und reicht es der zweiten Ameise weiter. Dieser Transport dauert an, bis die Spitze des Blattes die letzte Ameise erreicht hat und zwei Blätter aufeinander liegen.
GEHEIMNISSE DER FORTPFLANZUNG VON TIEREN
Dass Lebewesen ihr Fortbestehen sichern können, ist nur durch das perfekte Funktionieren ihrer Fortpflanzungssysteme möglich. Es ist für Menschen und Tiere nicht ausreichend, lediglich über Fortpflanzungssysteme zu verfügen; sie benötigen auch einen besonderen Instinkt, nämlich den Sexualtrieb, welcher die Fortpflanzung reizvoll macht. Andernfalls würden die meisten Tiere trotz der Möglichkeit zur Fortpflanzung davon keinen Gebrauch machen. Auch würden sie, wenn sie sich darüber bewusst wären, welche Schwierigkeiten die Geburt, das Legen der Eier und die anschließende Zeit des Brütens mit sich bringen, die Ausübung des Sexualaktes vermeiden, welcher die Ursache für alles Weitere ist.
BOHRERWESPE
Diese Wespenart ernährt ihre eigene Brut mit der Larve einer anderen Wespenart, der Riesenholzwespe. Dabei ist sie mit einem Problem konfrontiert: Die Larve der Riesenholzwespe befindet sich im Puppenstadium in etwa 4 cm Tiefe unter der Baumrinde. Deshalb muss die Bohrerwespenmutter zunächst die Larven aufspüren, ohne sie sehen zu können.
Um die Larven aufzuspüren, verwendet sie hochempfindliche Fühler, mit denen sie ausgestattet ist. So ist das erste Problem - also die Bestimmung des Aufenthaltsortes der Larve, bewältigt. Aber wie verfährt sie weiter? Sie beginnt, die Rinde zu durchbohren.
Das Organ, welches die Wespe zum Durchbohren der Baumrinde besitzt wird “Eierleger” genannt. Dieses spezielle Organ ist länger als der ganze Wespenkörper. Es besteht aus zwei Fortsätzen, die aus dem Hinterleib des Insekts ragen. Die Spitze davon ist messerscharf. Entsprechend seiner Aufgabe ist die “Klinge” dieses Messers mit Zähnen ausgestattet.
Nachdem die Bohrerwespe den Ort der Riesenholzwespenlarve festgestellt hat, macht sie sich unverzüglich daran, mit ihren Bohrwerkzeugen die Rinde an der nähesten Stelle zu durchbohren, indem sie beide Fortsätze wie eine Säge hin und her bewegt. Sobald sie mit ihrem Organ die Larve berührt, lässt sie ihr eigenes Ei in die Larve herab.
So beginnt das Wespenjunge sich in der Larve, welchen seine Mutter ihm sowohl als Nahrungsquelle, als auch als Schutz ausgesucht hat, zu entwickeln.
Ist es angesichts dieser vollkommenen Planung, welche keinesfalls das Produkt von Zufällen sein kann, noch nötig zu betonen, dass es sich offensichtlich hierbei um das Werk eines Schöpfers, einer unendlichen Kraft, nämlich um Allah handelt?

DIE TÖPFERWESPE
Die auf dem Bild abgebildete Wespe, ernährt ihre Larven welche sie in einem aus Lehm gefertigten Nest, abgelegt hat, auf sehr interessante Weise:
Zunächst spürt sie eine Raupe auf und sticht sie an neun, den
Bewegungsapparat kontrollierenden Stellen. Auf diese Weise stirbt die Raupe nicht, sondern sie wird nur gelähmt, so dass sie sich nicht mehr bewegen kann.
Danach stopft sie die regungslose Raupe mit großer Sorgfalt in das Nest. Diese so gelähmte Raupe
deckt nunmehr den Bedarf an Nahrung der Larven, bis zu ihrem Schlüpfen und Verlassen des Nestes.
Der Geschlechtstrieb allein ist ebenfalls nicht ausreichend. Obwohl Lebewesen kopulieren und neue Lebewesen zur Welt bringen, würde ihre Spezies aussterben, wenn sie nicht mit dem Instinkt, ihre Nachkommen zu schützen und für sie zu sorgen, erschaffen worden wären. Wenn die elterliche Zuneigung, die bei den meisten Lebewesen vorhanden ist, nicht existieren würde, würden die Arten aussterben. An dieser Stelle sprechen diejenigen, die für die Evolution eintreten, vom "Bewusstsein der erziehenden Generationen". Ihrer Meinung nach resultiert das Bemühen, die eigene Art großzuziehen aus der Tatsache, dass jedes Individuum erhebliche Anstrengungen unternimmt, sich selbst zu schützen. Es ist offensichtlich, dass ein Tier nicht von dem Gedanken, "meine Generation muss nach mir fortbestehen, und dafür habe ich alles mögliche zu tun" angespornt wird. Das Tier schützt und umsorgt seinen Nachwuchs nicht aus dem Grund, weil es sich davon etwas erhofft oder in der Zukunft Vorteile erwartet, sondern weil es so erschaffen wurde.
Im Gegensatz dazu gibt es Lebewesen, denen es an solcher Zuneigung mangelt und die ihren Nachwuchs sofort nachdem sie ihn in die Welt gesetzt haben, verlassen. Diese Tiere produzieren viele Nachkommen auf einmal und einige von ihnen überleben ohne Schutz. Wenn sie mit dem Trieb ihren Nachwuchs zu schützen erschaffen worden wären, würde es zu einer Bevöl-kerungsexplosion ihrer Art kommen und die Natur würde aus dem Gleichgewicht geraten.
Zusammengefasst ist Fortpflanzung die Grundvoraussetzung für den Fort-bestand des Lebens, ein von Allah erschaffenes System. Allah, der das Leben fortgesetzt sehen will, Allah der "Lebensgeber", ist Derjenige, der alle Lebewesen zum Leben erweckte und Derjenige, der neue Lebewesen aus jenen hervorbringt, die Er (zuvor) erschuf. Sämtliche Lebewesen existieren dank Allah. Sie verdanken ihr Leben nicht ihren Eltern, wie allgemein angenommen wird, da Allah auch diese erschaffen hat. Allah sagt:
Und Er ist es, der euch auf Erden vermehrt hat. Und zu Ihm werdet ihr alle versammelt werden. (Sure Al-Mu'minun: 79)
Wir werden nun mehrere Fortpflanzungssysteme rückblickend betrachten, die Allah einigen Lebewesen schenkte. Diese Lebewesen sind bei der Sicherung ihres Nachwuchses mit großen Schwierigkeiten konfrontiert. Sie tun zweifellos das was sie tun nicht aus einer logischen Konsequenz heraus, wie beispielsweise "wir haben den Fortbestand unserer Spezies zu sichern", sondern durch die ihnen von Allah zuteil gewordene Zuneigung und Barmherzigkeit.
Die hier genannten Tiere, die über erstaunliche Systeme verfügen, sind nur einige Beispiele. In der Tat ist die Fortpflanzung jedes einzelnen Lebewesens ein Wunder für sich.
DER PINGUIN: EIN TIER, FÜR DAS POLARKLIMA ERSCHAFFEN
Die Temperaturen am Polarkreis fallen manchmal auf 40°C unter Null. Damit die Pinguine in einer solch eisigen Umgebung überleben können, sind ihre Körper mit einer dicken Fettschicht bedeckt. Darüber hinaus sind sie mit einem hoch entwickelten Verdauungssystem ausgestattet, welches Nahrung sehr schnell aufspalten kann. Diese beiden Faktoren sorgen dafür, dass Pinguine eine Körpertemperatur von + 40° Celsius erreichen, die sie unempfindlich gegenüber Kälte macht.
ALLES IST FÜR DAS PINGUINJUNGE BESTIMMT
Pinguine brüten während des Polarwinters. Es ist nicht der weibliche, sondern der männliche Pinguin, der brütet. Abgesehen von den eisigen Tempera-turen wird das Pinguinpaar zu dieser Jahreszeit auch mit Gletschern konfrontiert. Während des Winters wachsen die Gletscher und vergrößern somit die Entfernung zwischen Brutstelle und Küste, die für Pinguine die nahegelegenste Nahrungsquelle darstellt. Diese Entfernung kann mitunter mehr als 100 km betragen.
Weibliche Pinguine legen nur ein Ei, überlassen ihren Männchen das Brüten und kehren zum Meer zurück. Während der viermonatigen Brutzeit, hat der männliche Pinguin gewaltigen Polarstürmen, die manchmal Geschwindig-keiten von 100 Stundenkilometern erreichen können, zu trotzen. Da das Männ-chen das Ei bewacht, hat es keine Möglichkeit zum Jagen. In jedem Fall brauchte es mehrere Tage um die nächste Futterquelle zu erreichen. Vier komplette Monate lang frisst der männliche Pinguin nichts und verliert dabei die Hälfte seines Gewichts. Er verlässt das Ei niemals um zu jagen, sondern widersteht dem Hunger.

Wenn in der Natur tatsächlich, wie von Darwin erklärt, jedes Lebewesen nur an sein eigenes Fortbestehen denken würde, würde kein Lebewesen soviel Energie und Zeit aufwenden und Hunger in Kauf nehmen, nur um seinen Nachwuchs zu ernähren und großzuziehen.
Am Ende der vier Monate, wenn das Ei aufzubrechen beginnt, erscheint der weibliche Pinguin plötzlich wieder. In der Zwischenzeit hat das Weibchen keine Zeit verschwendet, sondern für ihr Junges gearbeitet und einen Futtervorrat angelegt.
Unter Hunderten von Pinguinen findet die Mutter mit Leichtigkeit ihren Gatten und ihr Junges wieder. Da die Mutter zwischenzeitlich ständig jagte, verfügt sie nun über einen gut gefüllten Magen. Sie leert ihn und übernimmt die Fürsorge für das Junge.

Um der Eiseskälte des Polarklimas zu trotzen, versammeln sich die Pinguine. So kommen auch die jungen Mitglieder dieser Gemeinschaft zusammen, um sich vor dem kalten Wind zu schützen.
Im Frühjahr beginnen die Gletscher zu schmelzen und im Eis tauchen Löcher auf, unter denen das Meer zum Vorschein kommt. Die Pinguineltern beginnen sofort, in den Löchern Fische zu fangen und ihre Jungen damit zu ernähren.
Den Nachwuchs zu füttern ist eine harte Aufgabe; zeitweilig fressen die Eltern über eine lange Zeit überhaupt nichts, um den Nachwuchs versorgen zu können. Es gibt keine Möglichkeit ein Nest zu bauen, da alles mit Eis überzogen ist. Das Einzige, was die Eltern tun können, um ihr Junges vor der Eiseskälte zu schützen ist, es auf ihre Füße zu legen und es mit ihrem Bauch zu wärmen.
Der richtige Zeitpunkt für das Legen der Eier ist sehr wichtig.
Warum legen Pinguine die Eier im Winter und nicht im Sommer? Wenn sie die Eier im Sommer legen würden, würde die Entwicklung des Nachwuchses im Winter stattfinden und die Meere wären zugefroren. In diesem Fall hätten die Eltern Schwierigkeiten, Nahrung zu finden um die Jungen zu versorgen.
HELD EINER UNGEWÖHNLICHEN GEBURTSGESCHICHTE:
DAS KÄNGURU
Das Fortpflanzungssystem von Kängurus unterscheidet sich erheblich von dem der an-deren Säugetiere. Der Känguruembryo durchläuft einige Entwicklungsstufen, die normalerweise innerhalb des Körpers stattfinden, außerhalb des Mutterleibes.
Schon kurz nach der Befruchtung kommt das Junge, das zirka einen Zentimeter groß ist, zur Welt. Gewöhnlich wird nur ein einziges Junges geboren. Nach der Geburt ist es noch nicht vollständig entwickelt. Seine Vorderfüße sind noch nicht vorhanden und die Hinterfüße sind nur als winzige Verlängerungen erkennbar.
Und Allah hat euch aus Staub erschaffen, dann aus einem Samentropfen; dann machte Er euch zu zwei Geschlechtern. Und keine Frau wird schwanger oder kommt nieder ohne Sein Wissen. Und kein Betagter wird älter oder weniger alt, ohne dass es in einem Buch festgelegt wäre. Siehe, all dies ist Allah ein Leichtes. (Sure al-Fatir: 11)
Es besteht kein Zweifel, dass das Junge in diesem Zustand nicht in der Lage ist, die Mutter zu verlassen. Aus dem Mutterleib kommend, beginnt das Neugeborene, sich mit seinen vier Beinen durch den Pelz der Mutter zu bewegen und erreicht nach einer dreiminütigen Reise den Beutel der Mutter. Für das kleine Känguru ist der Beutel von gleicher Bedeutung, wie der Mutterleib für andere Säugetiere. Dennoch gibt es einen wichtigen Unterschied. Während andere als Babys auf die Welt kommen, ist das Känguru lediglich ein Embryo, wenn es den Mutterleib verlässt. Seine Füße, sein Gesicht und viele andere Organe haben noch nicht ihr endgültiges Aussehen.



Nach Erreichen des mütterlichen Beutels verschafft sich das Junge Zugang zu einer der dort befindlichen vier Brustwarzen und beginnt zu saugen.
Zu diesem Zeitpunkt hat die Mutter einen weiteren Eisprung und ein neues Ei nistet sich in ihrer Gebärmutter ein. Das Weibchen kopuliert ein zweites Mal und das neue Ei wird befruchtet. Zu diesem Zeitpunkt beginnt die Entwicklung des Eies im Mutterleib nicht unmittelbar. Wenn Dürrekatastrophen in Zentralaustralien wüten, wie es oft der Fall ist, bleibt das befruchtete Ei unentwickelt im Mutterleib bis die Dürreperiode vorüber ist. Setzen dann heftige Regenfälle ein und sind wieder fruchtbare Weiden verfügbar, setzt sich die Entwicklung des Eis fort.
In dieser Phase werden wir mit der Frage konfrontiert: Wer macht diese Kalkulation, wer arrangiert die Entwicklung des Eis gemäß der äußeren Bedingungen? Das Ei kann unter keinen Umständen diese Vorbereitun-gen selbst treffen. Es ist kein vollständiges Lebewesen, verfügt nicht über Wissen, und kennt nicht die Witterungs-bedingungen um sich herum. Die Mutter ist nicht in der Lage, Vorkehrungen zu treffen, denn auch sie hat wie alle anderen Lebewesen keine Kontrolle über die Vorgänge, die in ihrem Körper stattfinden. Dieses außergewöhnliche Ereignis ist eindeutig von Allah gesteuert, der sowohl das Ei als auch Mutter erschaffen hat.
Wenn die Witterungsbedingungen günstig sind, kriecht das bohnengroße Junge dreiunddreißig Tage nach der Befruchtung, durch den Muttermund und erreicht den Beutel auf dieselbe Art und Weise wie sein Geschwisterchen zuvor tat.
In der Zwischenzeit ist das erste Baby im Beutel beträchtlich gewachsen. Es führt sein Leben ohne seinem Geschwisterchen, das nur einen Zentimeter lang ist, Schaden zuzufügen. Wenn das Junge 190 Tage alt ist, ist es kräftig genug seine erste Reise außerhalb des Beutels zu unternehmen. Von diesem Zeitpunkt an beginnt es, die meiste Zeit außerhalb des Beutels zu verbringen und verlässt den Beutel am 235. Tag nach der Geburt für immer.
Bald nach dem zweiten Jungen kopuliert das Weibchen abermals. Nun hat es drei Junge, die von ihm abhängig sind. Das Erste kann sich von Gras ernähren, kommt aber gelegentlich zum Saugen zurück zu seiner Mutter, das zweite Junge wird noch ausschließlich gesäugt, das dritte Junge, ist das Neugeborene.
Noch erstaunlicher als dass alle drei Jungen sich jeweils in einer anderen Entwicklungsphase befinden ist die Tatsache, dass alle drei Jungen mit unterschiedlichen Milchsorten je nach ihrer Größe gesäugt werden.
Während die erste Milch, die das Junge trinkt, durchsichtig und farblos ist, wird diese parallel zur Entwicklung des Babys zunehmend weißer und beginnt wie richtige Milch auszusehen. Auch der Fettgehalt und die anderen Bestandteile der Milch entwickeln sich entsprechend.
So wie dieses erste Junge eine Milchsorte erhält, die auf seine individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist, bekommt das zweite Baby, das die nächste Brustwarze erreicht, eine leicht verdauliche Milch. Auf diese Art und Weise produziert die Mutter simultan zwei Milchsorten mit unterschiedlichen Bestandteilen. Wenn das dritte Junge geboren ist, erhöht sich die Zahl der produzierten Milchsorten mit verschiedener Zusammensetzung auf drei: sehr nahrhafte Milch für das Ältere und relativ fettarme und nahrhafte Milchsorten für die jüngeren Geschwister. Ein weiterer bemerkenswerter Punkt ist, dass jedes Junge die eigens für sich vorbereitete Brustwarze findet. Andernfalls würde es Milch trinken, die Bestandteile enthält, die seinem Organismus schaden könnte.
Dieses Ernährungssystem ist bemerkenswert und offensichtlich ein besonderes Ergebnis der Schöpfung. Die Mutter kann mit keinem ihr zur Verfügung stehenden Mittel diese Vorbereitungen bewusst treffen. Wie könnte ein Tier die Bestandteile der Milch, die für seinen unterschiedlich entwickelten Nachwuchs benötigt wird, vorsehen? Selbst wenn es dies täte, wie könnte es die Milch dann in seinem Körper produzieren? Wie könnte es sie auf drei verschiedene Kanäle verteilen?
Zweifellos ist das Känguru nicht fähig, irgend etwas davon zu tun. Es ist noch nicht einmal darüber informiert, dass die Milch, die sein Körper liefert, aus drei unterschiedlichen Sorten besteht. Ohne Frage ist diese wundervolle Entwicklung das Ergebnis Schöpfung, die uns dieses Tier als Beispiel zeigt.
WAS FÜR EINE MUTTER IST DAS KROKODIL?

Obwohl die Krokodilmutter auf den Betrachter außerordentlich unbeholfen und wild wirkt, ist sie bei dem Umgang mit ihren Jungen bewunderswert geschickt und vorsichtig. Sie trägt die schutzlosen Jungen in einer speziellen Tasche in ihrem Maul und bietet ihnen so eine sichere Umgebung.
Die Fürsorge, die das Flusskrokodil seinen Jungen entgegenbringt, ist erstaunlich.
Zunächst gräbt das Tier ein Loch für das Ausbrüten seiner Eier. Die Temperatur des Loches darf niemals über 30°C steigen. Ein geringfügiger Temperaturanstieg würde das Leben des Nachwuchses in den Eiern bedrohen. Das Krokodil trifft eine Sicherheitsvorkehrung, indem es die Löcher, in die die Eier abgelegt werden, an schattigen Orten gräbt. Das allein reicht unter Umständen noch nicht aus. Aus diesem Grund unternimmt das Krokodilweibchen außergewöhnliche Anstrengungen um die Temperatur der Eier konstant zu halten.
Einige Krokodilarten bauen Grasnester auf dem Wasser anstatt Löcher zu graben, wie die linke Abbildung zeigt. Steigt die Nesttemperatur trotz dieser Maßnahmen an, dann kühlt das Krokodil das Nest durch Besprenkeln mit Urin. Wenn die Eier aufbrechen ertönen laute Geräusche aus dem Nest. Dieser Lärm macht die Mutter darauf aufmerksam, dass der kritische Moment gekommen ist. Die Krokodilmutter holt die Eier heraus und hilft den Jungen dabei, aus den Eiern zu schlüpfen, indem sie ihre Zähne wie eine Pinzette einsetzt. Der sicherste Ort für die Neugeborenen ist die schützende Beuteltasche im Maul ihrer Mutter, die speziell für den Schutz eines halben Dutzends neugeborener Krokodile erschaffen wurde.
Wie man sieht, gibt es ein großartiges Zusammenspiel und Selbstaufopferung unter Tieren. Für einen vernünftigen Menschen offenbart sich die perfekte Harmonie der Natur als klares Zeichen dafür, das sie von einem großartigen Schöpfer ins Leben gerufen wurde. Das sind die Zeichen Allahs, der der Schöpfer von allem im Himmel und auf der Erde ist.
DIE KLIMATECHNIK DES MEGAPODEN
Der Megapode - auch Thermometerhuhn - genannt, lebt auf den pazifischen Inseln. Es bereitet eine interessante Brutmaschine für seine Jungen vor.
Während der Sommerzeit legt der weibliche Megapode alle sechs Tage ein Ei. Dabei sind die Eier des Megapoden in Relation zu seiner Körpergröße sehr groß. Sie haben in etwa die Größe von Straußeneiern. Aus diesem Grund kann der weibliche Megapode jeweils nur ein Ei ausbrüten. Daher sind alle sechs Tage die neu zu bebrütenden Eier der Gefahr ausgesetzt, aufgrund des Wärmeverlustes zu sterben. Dennoch ist das kein Problem für den Megapoden, da der männliche Megapode mit der Fähigkeit erschaffen wurde, eine Brutmaschine unter Nutzung der am häufigsten in der Natur vorkommenden Materialen, nämlich Sand und Erde, herzustellen.
Zu diesem Zweck gräbt das Megapodenmännchen mit seinen gigantischen Krallen sechs Monate bevor die Brutzeit beginnt ein fünf Meter weites und einen Meter tiefes Loch. Dann füllt es das Loch mit feuchtem Gras und Blättern. Der Zweck dieses Unternehmens liegt in der Ausnutzung der Wärme, die bei der Zersetzung der Pflanzen durch Bakterien entsteht, um die Eier zu wärmen.
Dabei sind aber noch zusätzliche Vorkehrungen zu treffen, damit dieser Prozess stattfinden kann. Der Grund, warum Pflanzen faulen und Wärme abgeben, liegt darin, dass der Megapode in die Pflanzen ein trichterförmiges Loch schichtet. Dieses Loch ermöglicht es, dass Regenwasser in das Nest tropfen kann und hält somit die organischen Stoffe feucht. Aufgrund dieser Feuchtigkeit faulen die Pflanzen unter dem Sand und Wärme wird abgegeben. Kurz vor dem Frühling, also zu Beginn der Dürrezeit in Australien, fängt das Männchen an, die faulige Pflanzenlage zu belüften. Dies geschieht, um das Wärmegleichgewicht aufrecht zu erhalten. Der weibliche Vogel besucht das Loch gelegentlich um zu kontrollieren, ob das Männchen bei der Arbeit ist oder nicht. Schließlich legt das Weibchen Eier auf dem Sand oberhalb der faulenden Pflanzen ab.
EIN SENSIBLES THERMOMETER: DER MÄNNLICHE MEGAPODE

Während der männliche Megapode ein Loch für die Eiablage scharrt, mischt sich das Weibchen in diese Arbeit nicht ein, sie begnügt sich mit der Kontrolle der Arbeiten.
Der männliche Megapode scharrt mit seinen Füssen ein Loch.
Wenn die Zeit des Schlüpfens gekommen ist, werden sie aus der Erde geholt.
Um die Entwicklung der Jungen in der "Brutmaschine" zu garantieren, muss die Temperatur konstant auf +33°C gehalten werden. Um dies zu erreichen, misst der männliche Megapode regelmäßig die Temperatur des Sandes mit seinem Schnabel, der so empfindlich ist wie ein Thermometer. Falls erforderlich, öffnet er Belüftungslöcher um die Temperatur zu senken. Wenn die Temperatur zu hoch ist, weil beispielsweise eine Handvoll Erde auf dem Sand liegt, entfernt er sie augenblicklich mit seinen Füssen und verhindert somit die geringste Temperaturschwankung. Die Jungen kommen unter solch fürsorglichen Bedingungen auf die Welt. Die Neugeborenen sind so entwickelt, dass sie bereits wenige Stunden nach ihrem Schlüpfen fliegen können.
Wie haben es diese Kreaturen geschafft, eine solche Arbeit über Millionen von Jahren zu tun? Seit wir wissen, dass Tiere keinen bewussten, rationalen Intellekt besitzen wie die Menschen, gibt es nur eine einzige Erklärung dafür nämlich, dass diese Kreatur speziell auf diese Aufgabe "programmiert" ist und absichtlich dafür geschaffen wurde. Ansonsten ist es unmöglich zu erklären, wie sie sich bereits sechs Monate im Voraus auf diese Arbeit vorbereiten kann, oder wie sie die Natur dieser komplexen chemischen Prozesse kennen sollte. Warum sie sich auf solch eine schwierige Aufgabe zum Schutz der Eier einlässt, ist eine weitere Frage. Die einzige Antwort liegt in dem Trieb, sich fortzupflanzen und den Nachwuchs zu schützen.
DER KUCKUCK
Haben Sie gewusst, dass der Kuckuck seine Eier in die Nester anderer Vögel legt und durch diese List die anderen dazu bringt, sich um seinen Nachwuchs zu kümmern?

Der weibliche Kuckucksvogel legt seine Eier in die Nester anderer Vögel. Dafür beobachtet er lange eingehend das fremde Nest. Wenn der Eigentümer des fremden Nestes ausgeflogen ist, legt er das Ei unbeobachtet in das Nest. Dabei wirft es eines der sich bereits im Nest befindlichen Eier heraus, um das Entdecken seiner Tat zu verhindern.
Wenn die Brutzeit herannaht, scheint der weibliche Kuckuck mit der Zeit um die Wette zu laufen. Aufmerksam Ausschau haltend, verstecken sich diese Vögel unter Blättern und bespitzeln andere Vögel, die ihre Nester bauen. Wenn der Kuckuck einen vertrauten Vogel ein Nest bauen sieht, entscheidet er darüber, wann er sein eigenes Ei dort hineinlegt. Der Vogel, der sich um den Nachwuchs kümmern wird, ist nun bestimmt.
Wenn der Kuckucksvogel beobachtet, dass dieser seine Eier legt, tritt er in Aktion. Sobald der andere Vogel das Nest verlässt, fliegt der Kuckuck unverzüglich zu dem Nest und legt sein eigenes Ei dort ab. Nun tut er etwas sehr intelligentes, er wirft eines der eigentlich in das Nest gehörenden Eier hinaus. Somit verhindert er, dass Zweifel beim Eigentümer des Nestes auftreten.
Die Kuckucksmutter arbeitet eine bemerkenswerte Strategie perfekter Wahl des richtigen Zeitpunktes aus, um ihrem Sprössling den sicheren Start ins Leben zu garantieren. Sie legt während der Saison nicht nur eins sondern zwanzig Eier. Dementsprechend viele Pflegeeltern sind zu finden, auszuspionieren und ein guter Zeitpunkt für das Ablegen der Eier zu bestimmen. Zwischenzeitlich legt die Kuckucksmutter alle zwei Tage ein Ei, von denen jedes fünf Tage lang in den Eierstöcken heranreift, sodass der Vogel keine Zeit zu verlieren hat.

WELCHES IST DAS JUNGE?
Wenn das Kuckucksjunge aus dem Nest schlüpft, wirft es zuerst die anderen Eier aus dem Nest. So gewährleistet es, dass seine Pflegeeltern sich nur um ihn kümmern werden.
Die Pflegemutter fährt fort, das bereits nach 6 Wochen um ein Vielfaches so große Kuckucksjunge, mit großer Sorgfalt zu füttern und seine Aufgabe als Mutter zu erfüllen.
Wenn das Kuckucksjunge nach einer Brutzeit von zwölf Tagen dem Ei entschlüpft und nach vier Tagen zum ersten Mal die Augen öffnet, sieht es sich liebevollen - wenn auch nicht seinen eigenen - Eltern gegenüber. Das Erste, was es nach dem Schlüpfen unternimmt ist, in Abwesenheit der Eltern die anderen Eier aus dem Nest zu werfen. Die Pflegeeltern füttern mit Sorgfalt das Junge, das sie als das ihrige annehmen. Etwa in der sechsten Woche, kurz bevor das Junge das Nest verlässt, können wir einen interessanten Blick darauf werfen, auf einen Kuckuck, einen großen Vogel, der von zwei kleineren Vögeln gefüttert wird.
Man denke darüber nach, warum der Kuckuck seinen Nachwuchs in die Obhut von anderen Vögeln gibt. Wendet sich die Kuckucksmutter einer solchen Praxis zu, weil sie zu faul oder zu ungeschickt ist, ein Nest zu bauen? Oder tut sie das vielleicht deshalb, weil sie es eigentlich gewohnt war, Nester zu bauen und sich um ihren Nachwuchs zu kümmern, aber dann feststellte, dass dies eine sehr anstrengende Aufgabe ist und plötzlich diese Methode entdeckte? Kann ein Vogel einen solchen Plan selber machen?
DER KAMPF ZWISCHEN DER PEPSIS-WESPE UND DER TARANTEL
Während der Fortpflanzungsperiode beschäftigt sich die riesige Pepsis-Wespe nicht mit dem Bau eines Nestes oder mit dem Brüten. Denn der ihr durch die Schöpfung verliehene Fortpflanzungsmechanismus ist anders. Damit ihre Art überleben kann, muss sie sich an die totbringende Tarantel heranschleichen und sich in einen Kampf um Leben und Tod verwickeln. Die Pepsis-Wespe, die auch als Taranteltöter bekannt ist, hat die gefahrvolle Aufgabe, die riesige Spinne zu stechen, sie zu lähmen und das Opfer als Nahrung für ihre Jungen zu konservieren. Von einem Loch zum anderen eilt sie auf der Suche nach Taranteln, die sich unter der Erde verstecken. Durch ihre speziellen Fühler wittert die Wespe ihr Opfer. Die Tarantel ist ein seltenes Tier, daher kann die Suche stundenlang dauern. Während dieser Suche reinigt die Wespe öfters ihre Fühler, damit sie ihre Empfindlichkeit nicht verlieren.
Die Pepsis-Wespe sticht die Tarantel in den weichen Unterleib (unten im Bild). Ein Stich in diesen Körperteil lähmt die Spinne.
Unter dem Zwang, ihre Gattung zu erhalten und zu vermehren lässt die Pepsis-Wespe sich nicht aufhalten. Denn nur durch die Tarantel kann sie die Fortpflanzung ihrer Art sicherstellen.
Sobald die Beute entdeckt wird, beginnt der Kampf. Die Waffen sind: der lähmende Stich der Wespe und der tödliche Biss der Spinne. Die Wespe verfügt über ein spezielles Gegengift, womit sie sich gegen das Tarantelgift schützt. Daher ist die Spinne gegenüber der Wespe wehrlos.
Die Pepsis-Wespe richtet ihren Angriff auf eine verwundbare Stelle der Tarantel, die sie erstaunlicherweise gut kennt, auf den Unterleib. Sie trifft den weichen Unterleib. Das Gift fängt an zu wirken. Die gelähmte Spinne wird von der wesentlich kleineren Wespe mit großer Mühe an einen geeigneten Ort transportiert und in einem Loch vergraben. Nun legt die Wespe auf den Körper der Tarantel ein einziges, winziges Ei. Sehr bald wird aus dem Ei eine neue Wespe schlüpfen. Sie wird sich von der gelähmten Spinne ernähren und auf ihr Schutz finden.
Er sprach: “ (Er ist) der Herr des Ostens und des Westens und was zwischen beiden ist, wenn ihr nur begreifen wolltet! " (Sure asch-Schu’ara’: 28)
Während der Fortpflanzungsperiode wird die Pepsis-Wespe etwa 20 Eier legen und für jedes Ei eine Tarantel überwältigen müssen. Das Fortpflanzungs-system dieser Wespe ist scheinbar bei der Schöpfung an die Tarantel angepasst worden. Ansonsten wäre es unerklärbar, dass die Wespe gerade gegen das Gift der Tarantel ein Gegengift besitzt und dass ihr Gift wiederum die Tarantel lähmen kann.
DIE WANDERUNG VON ZUGVÖGELN
Im Quran ruft uns Allah mit Seinem Vers "Sehen sie denn nicht die Vögel über sich ihre Schwingen ausbreiten und wieder falten?" dazu auf, unsere Aufmerksamkeit den Vögeln zuzuwenden. Nur der Erbarmer stützt sie; Er ist fürwahr aller Dinge gewahr". (Sure al-Mulk: 19) In diesem Teil werden wir vor allem Zugvögel unter die Lupe nehmen.
Wir werden beschreiben, mit welchen Systemen ihre Körper ausgestattet sind und uns auf das Wunder Allahs konzentrieren, wie sie sich in der Luft halten.
WIE BESTIMMEN ZUGVÖGEL DIE ZEIT IHRER WANDERUNG?
Warum und wie Vögel sich auf Wanderschaft begeben und was sie zu der Entscheidung veranlasst, sind seit langem interessante Themen. Einige Naturwissenschaftler sehen einen Grund für die Wanderung der Vögel in den jahreszeitlich bedingten Veränderungen, während andere glauben, dass die Ursache dafür in der Suche nach Futter zu finden ist. Beachtenswert ist wie diese Tiere, die keinen Schutz genießen, weder über technische Hilfsmittel noch über Sicherheitsvorkehrungen verfügen, diese Langstreckenflüge durchführen können. Einige besondere Eigenschaften wie großräumige Orientierungsfähig-keit, Futterlagerung und die Fähigkeit, über längere Zeit zu fliegen sind für die Vogelwanderung notwendig.
Im Folgenden wird eines der Experimente, die durchgeführt wurden, um das Verhalten von Zugvögeln zu erklären beschrieben: In Gärten lebende Nachtigallen wurden Untersuchungen in einem Labor unterzogen, in dem die Temperatur- und Lichtbedingungen variiert werden konnten. Die Innenraum-bedingungen wurden unterschiedlich gegenüber den Außenbedingungen gestaltet. Es wurde während des Winters im Labor ein Frühlingsklima geschaffen und die Vögel reagierten entsprechend: Sie legten einen Fettvorrat an, so wie sie es tun, wenn die Zugzeit näher kommt. Obwohl sich die Vögel auf die künstlich herbeigeführte Jahreszeit einstellten und sich vorbereiteten, als ob sie bald wegziehen würden, zogen sie nicht fort, bevor es Zeit dazu war. Sie richteten sich nach der tatsächlichen Jahreszeit.
Wie bestimmen Vögel dann den Zeitpunkt ihres Abflugs? Naturwissen-schaftler haben dafür noch keine Antwort gefunden. Sie glauben, dass die Lebewesen "innere Uhren" besitzen, die ihnen helfen, in einer von der Umwelt abgeschlossenen Umgebung die Uhrzeit zu erkennen und jahreszeitlich be-dingte Veränderungen zu unterscheiden. Dennoch ist die Antwort, dass Vögel innere Uhren hätten, denen sie die Zeit ihres Wegfluges entnehmen, keine wissenschaftliche Erklärung. Was für eine Uhr sollte das sein, mit welchem Körperorgan arbeitet sie zusammen und wie ist sie entstanden? Was würde passieren, wenn diese Uhr defekt wäre oder nachgehen würde?
Zugvögel fliegen nicht vom gleichen Ort aus los, da sie sich nicht am selben Platz befinden. Die meisten Arten treffen sich zunächst an einem Sammelpunkt und ziehen dann weiter. Wie treffen sie die Wahl des richtigen Zeitpunktes? Wie können diese inneren Uhren, über die Vögel angeblich verfügen, so harmonisch funktionieren? Ist es möglich, dass solch eine systematische Ordnung spontan auftritt?
Es ist unmöglich, dass etwas, das systematische Planung erfordert, spontan stattfindet. Weder Vögel noch andere Tiere besitzen eine Art innere Uhr. Alle fortziehenden Lebewesen ziehen jedes Jahr zu von ihnen bestimmten Zeitpunkten, aber sie tun es nicht unter Beachtung einer inneren Uhr. Was manche Menschen als eine innere Uhr bezeichnen, ist Allahs Kontrolle über diese Lebewesen. Sie folgen Allahs Anordnungen so wie alles im Universum.
NUTZUNG VON ENERGIE
Vögel verbrauchen auf ihren Flügen viel Energie. Aus diesem Grund benötigen sie mehr Nahrung als alle im Meer und auf dem Land lebenden Tiere. Zum Beispiel muss ein wenige Gramm schwerer Kolibri um eine Entfernung von 3.000 km zwischen Hawaii und Alaska zu fliegen, seine Flügel 2,5 millionenmal schlagen. Er kann 36 Stunden in der Luft bleiben. Seine durchschnittliche Geschwindigkeit während dieses Fluges beträgt etwa 80 Stundenkilometer. Während eines solch anstrengenden Fluges steigt der Säuregehalt im Blut des Vogels übermäßig an und der Vogel ist aufgrund seiner steigenden Körpertemperatur von Ohnmacht bedroht. Einige Vögel wenden diese Gefahr durch Zwischenlandungen ab. Wie können aber jene, die Ozeane überqueren, sich davor schützen? Vogelkundler haben beobachtet, dass unter diesen Umständen Vögel ihre Flügel so weit wie möglich ausbreiten und ihre Körpertemperatur durch das Verbleiben in dieser Pose herunterkühlen.

Der Kolibri ist nur 5 cm groß
Der Stoffwechsel von Zugvögeln kann diese Aufgabe bewältigen. Zum Beispiel ist die Stoffwechselaktivität eines Kolibris, des kleinsten Zugvogels, 20 mal höher als die eines Elefanten.
FLUGTECHNIKEN
Neben der Fähigkeit solche anstrengenden Flüge zu überstehen, wurden Vögel auch mit Fähigkeiten bedacht, die ihnen ermöglichen, günstige Winde zu nutzen.
Zum Beispiel steigen Störche bis in eine Höhe von 2.000 m mit warmen Luftströmungen auf und gleiten dann schnell zum nächsten warmen Luftstrom, ohne dabei ihre Flügel zu bewegen.

Flug in V-Formation
Eine andere Flugtechnik, die von Vogelschwärmen genutzt wird, ist die V-Formation. Bei dieser Technik fliegen starke Vögel an der Spitze vor den Schwächeren und bilden einen "Windschatten" als Schutzschild vor Gegenströmungen. Der Luftfahrtingenieur Dietrich Hummel bewies, dass durch diese Flugordnung im Allgemeinen ein Energiegewinn von 23 % erzielt wird.
FLUG IN GROSSER HÖHE
Einige Zugvögel fliegen in sehr großer Höhe. Zum Beispiel können Gänse in einer Höhe von 8.000 Metern fliegen. Das ist eine unglaubliche Höhe, betrachtet man die Tatsache, dass in 5.000 Metern Höhe die Atmosphäre 63 % weniger dicht ist als über dem Meeresspiegel. Um in einer solchen Höhe, in der die Atmosphäre derart dünn ist, zu fliegen, muss der Vogel seinen Flügelschlag-Frequenz erhöhen und benötigt daher mehr Sauerstoff.

Nachdem der Vogel in warmen Aufwinden ganz nach oben aufgestiegen ist, segelt er langsam nach unten. Dadurch kann der Vogel in großem Maße Energie einsparen.
Dennoch sind die Lungen dieser Tiere so geschaffen, dass sie den in diesen Höhen maximal verfügbaren Sauerstoffgehalt aufnehmen können. Ihre Lungen unterscheiden sich somit von denen der Säugetiere.
EIN PERFEKTER GEHÖRSINN
Während der Wanderung berücksichtigen Vögel auch atmosphärische Phänomene. Zum Beispiel ändern sie die Flugrichtung, um herannahenden Stürmen auszuweichen. Melvin L. Kreithen, ein Vogelkundler, der Forschungen über den Gehörsinn von Vögeln betrieben hat, beobachtete, dass einige Vögel sehr extrem niedrige Frequenzen, welche sich über große Entfernungen in der Atmosphäre ausbreiten, wahrnehmen können. Ein Zugvogel kann daher einen ausbrechenden Sturm hinter einer weit entfernten Bergkette oder Donnergrollen über einem hunderte von Kilometern vor ihm liegenden Ozean hören. Außerdem achten Zugvögel darauf, dass ihre Flugrouten außerhalb von Regionen mit riskanten atmosphärischen Bedingungen verlaufen.


Die obige Illustration zeigt die 12 Einflüsse, die sich die Vögel auf ihren Wanderungen zu Nutze machen:
1- Sonne;
2- Zeitgefühl;
3- Stand der Sterne;
4- UV Strahlen;
5- Polarisiertes Licht;
6- Töne niedriger Frequenz;
7- Geräusche aus großen Entfernungen, wie z.B. Donner;
8- Magnetfeld der Erde;
9- Erdanziehungskraft;
10- Meteorologische Berechnungen;
11- Nutzbare Winde;
12- Formation der Erdoberfläche
NAVIGATION
TAUSEND KILOMETER LANGE WANDERUNGSWEGE
Wie finden Vögel ihre Flugrichtung ohne Hilfe von Landkarte, Kompass oder ähnlichen Richtungsweisern während ihrer tausende von Kilometern langen Flüge?
Die erste Theorie, die bezüglich dieser Frage aufgestellt wurde, war, dass sich Vögel die Bodenbeschaffenheiten unter ihnen einprägen und somit ihr Ziel ohne Verwechslung erreichen. Dennoch haben Untersuchungen gezeigt, dass diese Theorie falsch ist.
In einer Untersuchung mit Tauben wurden trübe Linsen verwendet, um die Sicht der Tauben zu verzerren. Folglich wurden sie daran gehindert, sich an Landmarken auf dem Boden zu orientieren, trotzdem konnten die Tauben ihren Weg finden, selbst als man sie einige Kilometer entfernt von ihrem Schwarm los ließ.
Nachfolgende Forschungen haben gezeigt, dass das magnetische Feld der Erde auf die Vögel wirkt. Verschiedene Studien bewiesen, dass Vögel ein Wahrneh-mungssystem besitzen, das ihnen ermöglicht, ihren Weg durch die Auswertung des Magnetfeldes der Erde zu finden. Dieses System hilft Vögeln durch Wahrnehmung von Änderungen im Magnetfeld, ihre Richtung während des Fluges zu bestimmen. Untersuchungen brachten zu Tage, dass Zugvögel sogar eine Abweichung von 2 % im Magnetfeld wahrnehmen können.
Manche versuchen die Navigationsfähigkeiten der Vögel mit einer Art Kompass zu erklären, den diese besitzen würden.
Siehst du denn nicht, dass Allah lobpreist, wer in den Himmeln und auf Erden ist, so auch die Vögel, ihre Schwingen breitend. Jedes (Geschöpf) kennt sein Gebet und seine Lobpreisung. Und Allah weiss, was sie tun.
(Sure an-Nur: 41)
Doch die Frage ist: wie kommen die Vögel dazu, mit einem "natürlichen Kompass" ausgestattet zu sein? Wir sind uns dessen bewusst, dass der Kompass eine Erfindung, ein Werk menschlicher Intelligenz ist. Wie kommt also ein Kompass - ein Apparat, der vom Menschen unter Nutzung seines zusammengetragenen Wissens - hergestellt wurde - dazu, in Vogelkörpern zu existieren? Ist es wahrscheinlich, dass vor einigen Jahren, eine Vogelart während der Suche nach der Flugrichtung darüber nachdachte, die magnetischen Felder der Erde zu nutzen und einen magnetischen Rezeptor für ihre eigenen Körper zu entwickeln? Oder ist als Alternative hierzu eine Vogelart vor einigen Jahren durch "Zufall" mit solch einem Mechanismus ausgerüstet worden? Bestimmt nicht...
Weder der Vogel selbst, noch ein Zufall kann einem Körper einen hoch entwickelten Kompass hinzufügen. Der Körper des Vogels, seine Lungen, seine Flügel, sein Verdauungssystem und seine Fähigkeit zur Orientierung sind Beispiele für die perfekte Schöpfung Allahs:
Er ist Allah, der Schöpfer, der Urheber, der Formgebende. Sein sind die schönsten Namen. Ihn preist, was in den Himmeln und auf Erden ist; Er ist der Mächtige, der Weise. (Sure al-Haschr: 24)
DIE ERSTAUNLICHE REISE VON KÖNIGSSCHMETTERLINGEN
Die Wanderungsgeschichte von Königsschmetterlingen, die in Südost-Kanada leben, ist noch komplexer als die der Vögel.
Königsschmetterlinge leben normalerweise nur 5 bis 6 Wochen nachdem sie sich aus der Raupe zum Schmetterling entwickelt haben. Vier Generationen von Königsschmetterlingen leben innerhalb eines Jahres. Drei von diesen vier Generationen leben in der Frühlings- und Sommerzeit.
Mit dem darauf folgenden Herbst ändert sich die Situation. Die Wanderung beginnt im Herbst und die Generation, die fortzieht, lebt wesentlich länger als die anderen. Die Königsschmetterlinge, die fortziehen, sind die vierte Generation des Jahres.
Interessant genug, dass die Wanderung genau in der Nacht zum Herbst zur Tagundnachtgleiche beginnt. Die Schmetterlinge, die in den Süden aufbrechen, leben sechs Monate länger als die vorangegangenen drei Generationen. Sie benötigen genau diese Zeit um ihre Reise abzuschließen und zurückzukommen.
Die Schmetterlinge fliegen während ihres Zuges solange zusammen, bis sie den tropischen Wendekreis passiert und das kalte Wetter hinter sich gelassen haben. Nachdem die Hälfte des amerikanischen Kontinents von ihnen überflogen wurde, lassen sich Millionen von Schmetterlingen in Mittelmexiko nieder. Hier sind die vulkanischen Bergrücken mit einer reichhaltigen Flora bedeckt. In einer Höhe von 3.000 Metern angekommen, finden die Schmetterlinge einen Lebensraum vor, der warm genug für sie ist. Über einen Zeitraum von vier Monaten, von Dezember bis März fressen sie nichts. Da das Fett, das sie in ihren Körpern gespeichert haben, sie ernährt, brauchen sie nur Wasser zu trinken.
Blumen, die im Frühjahr blühen, sind für die Königsschmetterlinge sehr wichtig. Nach einer viermonatigen Fastenzeit gönnen sie sich zum ersten Mal wieder ein Festmahl aus Nektar. Nun sind sie mit genügend Energie für die Rückreise nach Nordamerika ausgestattet. Diese Generation, die ein zweimonatiges Leben auf eine Zeitspanne von acht Monaten verlängert, unterscheidet sich in keinerlei Hinsicht von den drei früheren Generationen. Sie paaren sich Ende März bevor sie ihre Reise fortsetzen. Zur Tagundnachtgleiche tritt die Kolonie den Rückflug in den Norden an. Bald nachdem sie ihre Reise abgeschlossen haben und in Kanada angekommen sind, sterben sie. Bevor sie sterben, pflanzen sie sich fort erhalten damit ihre Art.
Die neugeborene Generation ist die erste Generation des Jahres und lebt ungefähr 1,5 Monate lang. Dann folgen die zweite und dritte Generation. Wenn die vierte Generation an der Reihe ist, beginnt die Wanderschaft von Neuem. Diese Generation wird sechs Monate länger leben als die anderen und die Kette setzt sich in derselben Weise fort.



Wenn Tausende von Königsschmetterlingen einen Baum besetzen, ist dieser fast nicht mehr zu erkennen.
Dieses interessante System wirft viele Fragen auf: Wie kommt es, dass die vierte Generation sechs Monate länger lebt? Wie kommt es, dass diese Generation immer mit dem Winter zusammen fällt und dies bereits seit Millionen Jahren? Warum treten die Schmetterlinge immer zur Tagundnacht-gleiche ihre Wanderung an und wie können sie sich so fein darauf einstellen. Benutzen sie dafür einen Kalender?
Kein Zweifel, durch die "Evolution" oder Varianten dieser Theorie erhalten wir keine Antworten. Die Schmetterlinge müssen diese interessanten Eigenschaften von dem Zeitpunkt, an dem sie ins Leben gerufen worden sind, in sich tragen. Wenn die erste Generation von Königsschmetterlingen auf der Erde nicht die Eigenschaft, länger zu leben gehabt hätte, würden alle Schmetterlinge während des Winters sterben und damit würde diese Art aussterben.
"Zufälle" vermögen zweifellos nicht für Generationen von Tieren Vorbereitungen hinsichtlich der Wanderschaft zu treffen. Auf der anderen Seite ist es auch unwahrscheinlich, dass Schmetterlinge sich dazu entschlossen haben, ihre vierte Generation länger leben zu lassen und deren Stoffwechsel, DNS und Gene entsprechend anzupassen.
NATUR UND TECHNOLOGIE
Jeden Tag treibt die Menschheit technologische Entwicklungen weiter und vollbringt Wunder im Design- und Herstellungsbereich. Der Mensch kann mit seinen ihm von Allah gegebenen Fähigkeiten neue Dinge entwickeln und herstellen. Wichtig ist jedoch die Erkenntnis dass ihm diese Begabung von Allah gegeben ist. Deswegen sollte niemand dem Hochmut verfallen.
Eine Bestätigung dieser Tatsache bildet die Natur. Jeder Mensch, der seine Umgebung aufmerksam untersucht, wird sehen, dass die Natur von Allah mit zahllosem Wundern ausgestattet ist. Von Pflanzen bis zu den Tieren, vom Land bis zum Meer wurde jeder Ort und jedes Lebewesen mit überraschenden Eigenschaften versehen.

NATUR AND TECHNOLOGÝE
Die Roboter und Insekten
Wissenschaftler, die sich mit der Robotertechnologie beschäftigen, haben es nicht vernachlässigt, bei ihren Forschungen die Insekten zu beobachten. Roboter, bei deren Herstellung die Beine der Insekten nachgeahmt werden, haben ein besseres Gleichgewicht beim Stand auf dem Boden. Roboter, deren Beine am Ende mit Saugmechanismen ausgestattet sind, können sich wie Fliegen an den Wänden und Zimmerdecken bewegen.
Die Velcro Bandage und die Klette

Der Schweizerische Ingenieur Georges de Mestral entwickelte ein neues Verschlusssystem, welches Velcro Bandage genannt wird. Es handelt sich dabei um einen Haftverschluss in dem er die Hüllblätter der Klette nachahmte.
Nachdem er sich enorm bemüht hatte, die Pflanzen, die sich an seiner Kleidung festhielten, abzuziehen, fiel ihm ein, dieses System der Pflanze in der Bekleidungsindustrie zu benutzen. So hat er für den Klettverschluss eines Mantels auf eine Seite die Haken dieser Früchte, auf die andere Seite Schlaufen eines Tierpelzes befestigt und somit das gleiche System nachgebaut.
Wegen den elastischen Haken und Schlaufen, kann man das System jedes Mal sehr leicht und ohne Abnutzung öffnen und haften. Deshalb sind heute auch die Kleidungen der Astronauten mit Velcro Bandagen ausgestattet.
In diesem Abschnitt sollen Lebewesen gezeigt werden, die der Technologie als Vorbild dienten. Dadurch soll dem Menschen gezeigt werden, dass Dinge, von denen er glaubt, sie mit seinen eigenen Fähigkeiten erreicht zu haben, bereits in der Natur existieren und er soll daran erinnert werden, was für ein großer Irrtum es wäre, sich selbst zu rühmen.
Manche Dinge, die von der Menschheit erst nach jahrelanger Forschung, mit einer enormen Ansammlung von Kenntnissen und nach langwierigen technologischen Entwicklungen hergestellt wurden, existieren seit Millionen Jahren in der Natur. Wissenschaftler, die diese Tatsache bemerken, beobachten seit langer Zeit die Natur und machen sich bei ihren Erfindungen ihr Vorbild zunutze. Auch entwickeln sie Modelle, bei denen sie den Beispielen aus der Natur folgen. Dabei haben sie mit Erstaunen den sehr großen Unterschied zwischen ihren eigenen Techniken und den hervorragenden Techniken der Natur entdeckt. Dies hat die Wissenschaftler zur Existenz des die Natur beherrschenden Besitzers allen Wissens geführt. Denn sie haben die Unmöglichkeit einer zufälligen Entstehung dieser Feinheiten festgestellt. Der Besitzer dieses hohen Verstands ist zweifellos Allah, Herr der Himmel und der Erde.
Zum Beispiel wurde an Schiffsrümpfe, die zuvor in "V" Form gebaut wurden, nach Untersuchung von Delfinen ein zusätzliches Element, das man "Delfinnase" nennt, angebaut. Es wurde festgestellt, dass das Design der Delfinnase die hydrodynamisch am wenigsten Widerstand bietende Form für die Bewegung unter Wasser ist. Natürlich ist nicht nur das Nasendesign des Delfins ausgezeichnet, alle seine Besonderheiten sind für seine Bedürfnisse bestens geeignet, denn jede einzelne ist das Werk von Allahs, "Schöpfer, der Urheber, der Formgebende" (Sure al-Haschr: 24).
In diesem Teil werden wir wie am Beispiel des Delfins Modelle, die der Natur nachempfunden wurden zeigen und die Aufmerksamkeit auf die hohe Schöpfung Allahs lenken. Die Besonderheiten der Lebewesen, von denen jedes ein Designwunder ist, sind für die Einschätzung der Allmacht Allahs sehr wichtig. Diese hier erwähnten Besonderheiten existieren seit Millionen Jahren, seit Beginn ihrer Schöpfung. Indessen kann die Menschheit nur seit den letzen ein bis zwei Jahrhunderten diese Eigenschaften nachahmen. Für Jene, die die Erhabenheit Allahs erkennen können, ist alles in der Natur mit solchen Eigenschaften ausgestattet. Diese Tatsache wird in einem Quranvers so ausgedrückt:
Zur Einsicht und Ermahnung für jeden sich reumütig bekehrenden Diener. (Sure Qaf: 8)


DER SCHIFFSRUMPF UND DER DELFIN
Die Rundung der Delfinnase ist ein Vorbild für den Bug der modernen Großschiffe geworden. Bei heutzutage gebauten Schiffen werden bei dem Schiffsrumpf statt der “V” Form, eine der Delfinnase ähnliche Form verwendet. Diese Bugform furcht die Wasseroberfläche viel besser durch, wodurch viel weniger Energie verbraucht und viel schneller gefahren werden kann. Mit einem derartig geformten Schiffsrumpf, wird bis zu 25 % Brennstoff eingespart.



DAS SONAR UND DER DELFIN
Die Delfine senden Schallwellen von einem speziellen Organ an der vorderen Seite ihres Kopfes mit einer Frequenz von 200.000 Schwingungen in der Sekunde (200.000 Hertz) aus. Mit Hilfe dieser Schwingungen können sie nicht nur die Hindernisse auf ihrem Weg wahrnehmen, sondern durch die Besonderheiten des Echos, die Richtung, Entfernung, Geschwindigkeit, Größe und Form eines Objekts mit all ihren Einzelheiten berechnen. Das Arbeitsprinzip des Sonars ist mit diesen Wahrnehmungen der Delfine gleichartig.
DAS UNTERSEEBOOT UND DER DELFIN
Der stromlinienförmige Körperbau der Delfine verschafft ihnen die Fähigkeit, sich mit hoher Geschwindigkeit zu bewegen. Jedoch haben die Wissenschaftler eine weitere Struktur entdeckt, die bei der Geschwindigkeit dieser Säugetiere eine große Rolle spielt:
Die Haut der Delfine besteht aus drei Schichten. Die äußere Schicht ist dünn und sehr elastisch; die innere Schicht ist dick und besteht aus elastischen Haaren, durch die sie einer Haarbürste ähnelt. Die dritte mittlere Schicht entsteht aus einem schwammigen Stoff.
Eine plötzliche Druckeinwirkung, der ein mit Höchstgeschwindigkeit schwimmender Delfin ausgesetzt ist, wird so zur inneren Schicht geleitet und völlig absorbiert.
Nach vierjähriger Forschung haben deutsche U-Boot-Ingenieure es geschafft, eine synthetische Beschichtung mit diesen Eigenschaften erfolgreich herzustellen. Diese schützende Beschichtung besteht aus zwei Kautschuk-Schichten, zwischen denen sich Delfinhautzellen ähnliche Luftblasen befinden. Bei U-Booten mit diesem Überzug hat man eine Geschwindigkeitszunahme von 250 % festgestellt.
DAS SKELETT DES SCHWAMM
Der Aufbau des Meerschwamms besteht aus Glasfasern und dünnen, nadelförmigen Strukturen Dieses Skelett schützt den Schwamm vor jederlei Einwirkungen in den Tiefen des Meeres. Das mit ähnlicher Technik erbaute BMW-Gebäude, ist jedoch sehr viel schwächer als das Gerüst des Meerschwamms.
WÄRME ISOLIERTE SCHORNSTEINE UND DIE BRENNNESSEL
In der Innenwand der Nessel existiert eine aus Kalk und Silikat bestehende harte Schicht. Diese spezielle Schicht schützt die Pflanze vor der selbst produzierten ätzenden Flüssigkeit. Eine deutsche Firma hat damit begonnen, diese schützende Eigenschaft bei Fabrikschornsteinen anzuwenden.
DER HUBSCHRAUBER UND DIE LIBELLE
Die Kriegsgeräte und Raketen produzierende Firma MBB hat sich bei der Herstellung des Hubschraubers Typ BO-105 die aerodynamische Struktur und den Flugstil der Libelle als Vorbild genommen.
Die amerikanische Helikopterfirma Sikorsky hat die Form der Libelle direkt dem Hubschrauber angepasst und somit ein neues Modell entwickelt. Im Bild oben ist der Verlauf dieses Designs mit seinen Zwischenphasen zu sehen.
FLUGZEUGFLÜGEL UND DIE LIBELLE
In den dreißiger Jahren haben Ingenieure angefangen, die Flügelspitzen der Flugzeuge in der Hinsicht zu verändern, dass sie sie schwerer konstruierten, um sie gegen Einwirkungen von Schwingungen der Luftströmungen, die an den Spitzen besonders stark sind, zu vermindern. Zwanzig Jahre später haben die Wissenschaftler bemerkt, dass dieses System in den Flügeln der Libelle von jeher vorhanden ist. An den Spitzen der Flügel der Libelle haben die Zellen eine dichtere und somit schwerere Struktur, als sonst.

DER GEIER UND DAS FLUGZEUG
Der Geier öffnet die Federspitzen seiner Flügel wie die Finger einer Hand und verringert dadurch die an seinen Flügeln entstehenden großen Luftwirbel (links). Auf dem unteren Foto sieht man ein Modell, welches vorbereitet wurde, um die gleiche aerodynamische Struktur bei Flugzeugen durchzuführen.

DAS U-BOOT UND DER NAUTILUS
Wenn der Tintenfisch Nautilus untertauchen will, füllt er seine leeren Kammern in seinem Körper mit Wasser. Und wenn er wieder auftauchen mag, pumpt er ein speziell produziertes Gas in diese Tauchzellen und sorgt dafür, dass das Wasser geleert wird. Genauso wie beim Nautilus werden auch bei den Unterwasserbooten Tauchzellen eingebaut; das eingeflossene Wasser wird mit Pumpen abgepumpt.

DER CHICORÉESAMEN UND DER FALLSCHIRM
Die Samen der wilden Chicoréepflanze machen eine lange Reise mit Hilfe der Winde, in dem sie in der Luft hängen bleiben, was als Vorbild des Fallschirms diente.
DER AHORNSAMEN UND DER PROPELLER
Beim Fallen auf die Erde dreht sich der Ahornsamen, dank seiner Struktur, mit einer großen Geschwindigkeit um sich selbst. Diese Struktur war das Vorbild beim Bau des ersten Propellers von Sir George Cayley, der als Pionier der Luftfahrt gilt.

DIE FLUGZEUGE UND DIE KATZENWELSE
Die flache Form der Katzenwelse, welche eine sehr erfolgreiche Hydrodynamik besitzen, bildete ein Vorbild für Flugzeugdesigner.
Sowohl von der Militärindustrie als auch in der Zivilluftfahrt werden heute im Allgemeinen solche Flachmodelle verwendet.
Zum Beispiel sieht das Modell des “Orient Express’” von McDonald Douglas wie ein Katzenwels aus. Dieses mit zweifacher Schallgeschwindigkeit fliegende neue flache Modell, sorgt während des Fluges für minimalen Luftwiderstand.
DAS RADAR UND DIE FLEDERMAUS
Die Fledermäuse, deren Sehfähigkeit so schwach ist, dass man sie auch als “blind” bezeichnen kann, senden genannte Schallwellen mit sehr hohen Schwingungen, die man als Ultraschall bezeichnet. Dies ist ein für den Menschen unhörbarer Schall, da er Frequenzen oberhalb von 20.000 Schwingungen in der Sekunde (>20.000 Hz) hat. Diese von den Fledermäusen ausgesandten Schallwellen werden von Tieren oder anderen Hindernissen in der Luft oder auf der Erde reflektiert. Die Fledermaus bestimmt gemäß dieser zu ihr zurückkehrenden Schwingungen ihre Richtung und Bewegungsweise. Auf dem gleichen Prinzip basiert auch ein modernes Radarsystem.
DER MUND DER FLIEGE UND DER EISSVERSCHLUSS
Es ist nur ein Jahrhundert vergangen seit der Reißverschluss erfunden wurde. Jedoch benutzen die Fliegen das Reißverschlusssystem seit Jahrtausenden, seit ihrer Schöpfung, um ihre Unterlippen zu schließen. Wenn der Rüssel sich am Ende aufweitet, kann man diesen natürlichen Reißverschluss erkennen.

DER SCHMETTERLINGSRÜSSEL UND DER TRINKHALM
Der Schmetterlingsrüssel ist wie ein technisches Gerät, welches mit zahllosen Einzelheiten ausgestattet ist. Während der Schmetterling sich ausruht, wickelt sich der Rüssel wie ein spiralförmiger Bogen einer Uhr um. Wenn der Schmetterling Nahrung zu sich nehmen will, wird ein spezieller Muskel im Rüssel gereizt. Wenn sich der Rüssel auswickelt und somit die Form einer Röhre bekommt, kann er sogar den Nektar aus dem tiefsten Blütenblatt heraussaugen. Der Halm, den wir fürs Trinken benutzen, benutzt das gleiche System.
FLIESSEIGENSCHAFT UND DIE REGENBOGENFORELLE
Die Feuerwehr in New York fügt dem Löschwasser der Feuerwehrwagen einen Stoff, “Yoliox” genannt hinzu, der der gallertartigen klebrigen Absonderung der Forelle ähnelt. Dieser Stoff sorgt dafür, dass das Wasser aus der Spritze viel schneller herausfließt. Dieses System steigert das Volumen des verspritzten Wassers um 50%. Die schleimige Flüssigkeit, mit der die Haut der Forellen überzogen ist, gewährleistet den Fischen, dass sie im Wasser trotzt des Widerstandes des Wassers problemlos schwimmen können, indem sie die Reibung vermindert.

DER ROBOTER UND DER WURM
Die Forscher der Universität Amiens haben sich als Muster den Wurm genommen und einen Wurmroboter, der aus unabhängigen Teilen besteht, hergestellt. Dieser Roboter kann sich durch seine Elastizität in Kanälen vorwärts bewegen, in denen kein Mensch gehen kann, um Lecks festzustellen und Messungen zu machen.
DAS TELESKOP - BIENEN UND BIENENWABEN
Die Bienenwaben dienen als Modell für die Teleskope.
Die Linse eines Weltraumteleskops ist, um die aus dem Weltall stammenden Röntgenstrahlen zu absorbieren, aus sechseckigen Spiegeln hergestellt worden. Der Grund dafür, dass nur sechseckige Spiegel verwendet worden sind, ist, dass es keine verlorene Oberfläche gibt und dass die sechseckige Form die allgemeine Struktur stabilisiert. Außerdem verleiht die sechseckige Form dem Teleskop eine große Sichtbreite und eine hohe Qualität. Wie ist es da doch bemerkenswert, dass die Augen der Bienen seit Millionen von Jahren, seit ihrer Schöpfung bereits die gleiche Struktur besitzen.

Schnorchel und Mückenlarve
Die Mückenlarve, die sich im Wasser entwickelt, deckt ihren Sauerstoffbedarf mit Hilfe einer Luftröhre, die bis zur Wasseroberfläche reicht. Die feinen Härchen in der Luftröhre verhindern ein Eindringen des Wassers in gleicher Weise wie der Verschluss an der Spitze eines Schnorchels.

DIE ARCHITEKTUR UND DAS SPINNENNETZ
Die Struktur des gespannten Netzes der Tauspinne, verschafft diesem Spinnennetz eine reißfeste Eigenschaft. Dieses Prinzip wurde von Bauingenieuren entdeckt und wird heutzutage mit der Hilfe von Maschendraht angewendet. Beispiele ist der Terminal des Hadj Flughafens von Djiddah in Saudi Arabien und das Münchner Olympiastadion.

DER EIFFELTURM UND DIE MENSCHENKNOCHEN
Maurice Koechlin, der Helfer des Architekts des Eiffelturms, ist von dem Oberschenkelbein, der der leichteste und widerstandsfähigste Knochen des Körpers ist, beeinflusst worden, während er den Plan des berühmten Turms entwarf.
Ergebnis dieser Orientierung: eine unerschütterliche von innen belüftete Architektur Der Knochen, der der Architektur Pate stand, hat eine röhrenförmige Struktur, deren Inneres aber spindelförmig ist. Während diese Struktur dem Knochen Elastizität und ein geringes Gewicht verschafft, wird die Stabilität gewahrt. Bei den Gebäuden, die mit diesem System erbaut werden, wird sowohl Material eingespart, als auch Stabilität und Elastizität garantiert.



DIE KROKUSBLUME UND DAS EMPFINDLICHE THERMOMETER
Der Krokus ist eine Blume, die mit einem biologischen Thermometer ausgestattet ist. Wenn sich dieses genügend erwärmt, blüht die Blume auf. Wenn es wieder unter diese Temperatur sinkt, dann schließt sie ihre Blumenblätter zu. Die Firma Schott, die das wärmeempfindliche System dieser Blume nachahmt, stellen Thermometer her, die sogar eine Wärmeänderung von 0,001 Grad feststellen können.

DAS MÜNCHNER OLYMPIASTADION UND DAS SPINNENNETZ
Beim Bau der Überdachung des Münchner Olympiastadions wurde als Vorbild die Struktur des Spinnengewebes der Lerchenspinne genommen. Diese Spinne baut ihr Gewebe, in dem sie ihr Netz an Gras und Gebüschen anbringt.


DAS MÜNCHNER OLYMPIASTADION UND DAS SPINNENNETZ

Beim Bau der Überdachung des Münchner Olympiastadions wurde als Vorbild die Struktur des Spinnengewebes der Lerchenspinne genommen. Diese Spinne baut ihr Gewebe, in dem sie ihr Netz an Gras und Gebüschen anbringt.
DIE WURZELN DER MAISPFLANZE UND DIE LICHTLEITENDEN GLASFASERKABEL Eine Art der lichtleitenden Glasfaserkabel existierte schon vor Tausenden von Jahren. Aber die Technologie hat erst jetzt entdeckt, dass Licht durch Kabel getragen werden kann. Der Spross des Maissamens, kann das Tageslicht zum tiefsten Punkt der Wurzel leiten. Auf diese Weise wachsen die Maissamen.Die so hergestellte Fiberoptik, die diese Eigenschaft der Lichtleitung besitzt, findet einen breiten Anwendungsbereich zum Beispiel bei Verkehrsschildern bis hin zur Datenübertragung zwischen Computern.
DIE SPINNE UND DIE FADENINDUSTRIE
Die Wissenschaftler bemühen sich noch immer, einen dem Faden der Spinne ähnlichen Faden zu produzieren, der trotz seiner Zartheit, viel stärker als ein Stahlseil mit der gleichen Dicke ist.
DER STROHHALM UND DAS SKELETT EINES GEBÄUDES
Durch seine innere netzartige Struktur ist der Strohhalm sehr elastisch und widerstandsfähig. Auch bei dem Skelett von heutigen Gebäuden, wird die gleiche Bautechnik verwendet.

Der Schöpfer der Himmel und der Erde, woher sollte Er ein Kind haben, wo Er doch keine Gefährtin hat? Er hat jedes Ding erschaffen, und Er weiss um alle Dinge. Derart ist Allah, euer Herr! Es gibt keinen Gott ausser Ihm, dem Schöpfer aller Dinge. So dient Ihm alleine. Er ist der Hüter aller Dinge. (Sure al-An’ãm: 101-102)
DIE MENSCHEN KÖNNEN NUR MIT DER LIEBE ZU ALLAH BEHAGLICHKEIT FINDEN
KONFERENZEN MIT DEM THEMA ''DER NIEDERGANG DER EVOLUTIONSTHEORIE UND DIE WAHRHEIT DER SCHÖPFUNG'' IN BERLIN - DEUTSCHLAND, AM 17-18 APRIL, 2010 KONFERENZ MIT DEM THEMA ''DER NIEDERGANG DER EVOLUTIONSTHEORIE UND DIE WAHRHEIT DER SCHÖPFUNG'' – 28 MAI. 2010, DARMSTADT

Konferenz mit den Themen ''Die Wunder des Quran'' und ''Prophet Jesus (as) und der Mahdi (as)'' - 24.11.2010 - Ansbach Ansbach -''- 24/11/2010) Mucize Quran''and''Prophet İsa (as) ve Mehdi (as Konferansı ile theme''The

DER PROPHET JOSEPH

WUNDER DES GEHIRNS: RIECHEN UND SCHMECKEN

DIE LÖSUNG ALLER PROBLEME: DIE WERTE DES QURAN

BIOMIMETRIE: TECHNOLOGIE IMITIERT NATUR

DER ISLAM: DAS LICHT, DAS DIE WELT ERLEUCHTET

DAS GEHEIMNIS DER PRÜFUNG

DIE BLUTIGE GESCHICHTE DES FASCHISMUS TEIL I

DER PROPHET MOSES (A.S) UND DIE BUNDESLADE

FOSSILIEN STÜRZEN DIE EVOLUTIONSTHEORIE

DIE WUNDER DES QURAN - 4

DIE WUNDER DES QURAN - 3

DIE WUNDER DES QURAN - 2

DIE WUNDER DES QURAN - 1

EINE WELT AUS EIS

DER WUNDERBARE PLANET 1: Beweise Der Schopfung Auf Der Erde

WANDERNDE TIERE - FÜR KINDER 8

TIERE DIE SICH VERSTECKEN KONNEN - FÜR KINDER 7

TIEFES NACHDENKEN

Die Mehrheit der Menschen benutzt ihre Denkfähigkeit nicht so, wie sie es könnte. Der Zweck dieses Dokumentarfilms ist es, die Menschen aufzufordern, so zu denken, wie es angemessen wäre, und sie bei Ihren Bemühungen dabei zu unterstützen.

LIEBE UND ZUSAMMENARBEIT UNTER DEN LEBEWESEN

Einigkeit… Solidarität… Selbstlosigkeit… Aufopferung … Jeder möchte diese Attribute besitzen… Dieser Dokumentarfilm befasst sich mit Sozialverhalten. Doch die Stars dieses Films sind keine Menschen...

ALTRUISMUS IN DER NATUR

In diesem Film werden Sie ein wunderbares, von Allah in den Lebewesen hervorgerufenes Gefühl mütterlicher Liebe und der Selbstaufopferung sehen, das Mütter für ihren Nachwuchs hegen, und Sie werden Zeuge eines der größten Beweise der Schöpfung in der Welt werden...