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Wie kann der Baum solch ein Produkt herstellen? Warum ist es für den menschlichen Körper so nützlich? Warum enthalten alle Früchte genau die benötigten Vitamine, deren Auftreten den Jahreszeiten in denen sie wachsen angepasst sind? Warum sind sie so schmackhaft, könnten sie nicht auch scharf sein? Warum sind sie so wohlriechend, könnten sie nicht auch übelriechend sein?
Gewiss ist es nicht möglich, dass ein Baum selbstständig eine Frucht produziert oder gar diese Frucht mit für den Menschen notwendigen Besonderheiten ausstattet. Genauso wie die Menschen werden auch die Tiere von Allah versorgt. Auf den folgenden Seiten werden wir die erstaunlichen Jagdtechniken einiger Lebewesen untersuchen, die sie zur Beschaffung ihrer Nahrung verwenden.
Für einen Menschen, der die biologischen Systeme der Tiere mit Verstand und Logik auswertet, ist es überhaupt nicht schwer, die Allmacht Allahs zu verstehen. Jedes Tier, das in diesem Kapitel erwähnt wird, ist einer der Beweise auf der Erde für die Existenz Allahs.
Zum Beispiel ist die Jagdtechnik des Fisches, der auf der folgenden Seite dargestellt ist, ganz erstaunlich. Dieser Fisch verfolgt weder seine Beute, noch versteckt er sich hinter den Felsen, um sich auf sie zu stürzen. Auf den ersten Blick kann man keinen Unterschied zwischen ihm und anderen Fischen sehen. Doch wenn er seine Rückenflosse aufstellt, erscheint plötzlich auf seinem Rücken ein imitierter Köderfisch. Die anderen Fische können den Besitzer der Flosse nicht bemerken. Sie nähern sich, um den Köderfisch zu fangen. So werden sie selbst zum Opfer für den Jägerfisch...
Hat dieser Fisch das Bild des Köderfisches auf seiner Flosse selbständig hergestellt? Oder haben sich Zufälle aneinandergereiht und dem Fisch solche besonderen Eigenschaften gegeben? Natürlich ist es nicht sinnvoll, zu behaupten, dass solch ein bewusster Plan von einem Fisch ausgedacht wurde. Die Besonderheiten verschiedener Lebewesen führen uns eine einzige Tatsache vor Augen: Die Existenz des Besitzers eines überlegenen Verstandes und Designs in der Natur, das Dasein Allahs...
Sie macht ihren erstaunlichen Sprung mit ihren 8 Beinen, welche entsprechend des hydraulischen Druckprinzips funktionieren. Sie stürzt sich plötzlich auf ihre Beute und fasst sie mit ihren kräftigen Krallen. Diesen Sprung führt sie meistens im Dickicht dichter Pflanzen aus. Dabei muss die Spinne, um erfolgreich zu sein, den entsprechenden Winkel errechnen und auch die Geschwindigkeit und Richtung ihrer Beute beachten.
Es ist noch interessanter, wie sie sich selbst schützt, nachdem sie ihre Jagdbeute in der Luft gefangen hat. Denn die Spinne begibt auch sich selbst in Gefahr, wenn sie sich in die Tiefe stürzt, denn meist springt sie aus der Krone eines Baumes.
Ein Faden, den sie vor ihrem Sprung absondert und an den Ast klebt, auf dem sie sich befindet, rettet sie vor dem Absturz auf den Boden und lässt sie in der Luft baumeln. Dieser Faden ist so stabil, dass er die Spinne und auch ihre Beute trägt.
Eine weitere interessante Eigenschaft dieser Spinne ist ihr Gift, das sie in ihr Opfer einspritzt. Dieses Gift verflüssigt das Gewebe der gefangenen Beute. Denn die Nahrung der Spinne ist nichts anderes als das verflüssigte Gewebe ihres Opfers.
Zweifellos sind diese Eigenschaften der Spinne keine dem Zufall zuzuschreibenden Geschenke. Es ist erforderlich, dass sie die Fähigkeit zum Springen und zur Netzbildung gleichzeitig hat. Wenn sie nicht springen könnte, würde sie verhungern und sterben. Wenn sie kein Netz weben könnte, oder wenn ihr Netz nicht fest genug wäre, würde sie auf den Boden stürzen. Das Insekt muss sowohl eine Körperstruktur haben, die sie zum Springen befähigt, als auch ein System, durch das sie einen festen Faden absondert, der sie selbst und ihre Beute tragen kann.
| SIE HAT EINEN RUNDUMBLICK VON 360 GRAD |
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Was man jedoch unter dem Blatt sieht, ist eine Springspinne, die auf der Lauer liegt, um Ameisen zu jagen. Diese Art der Springspinnen sieht den Ameisen so ähnlich, dass sogar die Ameisen glauben, sie sei eine von ihnen. Der einzige Unterschied zwischen der Ameise und der Spinne ist die Zahl ihrer Beine. Die Spinne hat acht Beine, während die Ameise sechs hat.
Wegen dieses Unterschieds könnte die Spinne leicht von den Ameisen erkannt werden. Um "diesen Nachteil" zu verdecken, streckt sie ihre beiden Vorderbeine aus und hebt sie hoch, so dass die den Fühlern der Ameisen ähneln.
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| WIE BEWEGT SIE SICH AUF DEM SAND? Zuerst krümmt sie ihren Körper, hebt ihren Kopf an und hält ihn in der Luft. Während der Vorgang des Zusammenziehens, der diese Bewegung gewährleistet, zu ihrem Schwanz weiterrückt, berührt ihr Kopf nach einem Schubs nach vorne den Boden. Inzwischen hat diese gewellte Bewegung den Schwanz der Schlange erreicht. Eine neu beginnende Welle gewährleistet, dass der Schwanz sich vom Sandboden hebt und die Höhe des Kopfes der Schlange erreicht. Auf diese Weise kommt die Schlange vorwärts wobei sie parallele Spuren hinterlässt. Da Schlangen ihre Beute beim fressen nicht festhalten können, schlucken sie sie ungeteilt, also in einem Stück ab. Zumeist ist die Beute breiter als ihr eigenes Maul. Aus diesem Grund sind die einzelnen Segmente ihres Schädels, also Oberkiefer und Unterkiefer nur locker miteinander verbunden. Beim Fressen kann die Schlange ihre beiden Kieferhälften weit voneinander trennen, um so auch größere Beutetiere fressen zu können. Zusätzlich ist der Unterkiefer geteilt und beidseitig getrennt beweglich. So ist es der Schlange möglich, durch Kaubewegungen die Beute nach hinten in den Rachen zu schieben. Auf den Bildern links sieht man, wie einfach die Schlange ein Ei frisst, das viel größer als ihr Kopf ist. |
Doch damit hört ihre Tarnung nicht auf. Die Spinne benötigt auch ein Augenmerkmal, das sie wie eine Ameise erscheinen lässt. Denn ihre eigenen Augen sind nicht so groß und nicht in der Form eines dunklen Punktes wie die Augen der Ameisen. Eine Eigenschaft, die der Spinne durch die Schöpfung verliehen wurde, löst dieses Problem: Sie besitzt zwei große dunkle Flecken, die genau den Augen der Ameisen ähneln (siehe Abbildung).
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Hier handelt es sich um eine außergewöhnliche Gabe, die wir nur als "Wunder" bezeichnen können. Es steht außer Frage, ob die Natur je ein Wunder schaffen könnte. Natur ist der Name für die gesamte Ordnung die wir um uns herum sehen. Natürlich ist der Gründer dieser Ordnung nicht die Ordnung selbst. Naturgesetze sind von Allah bestimmte und die Beziehungen zwischen den Geschöpfen regelnde Gesetze. Die Begriffe richtig bestimmen enthüllt die Wahrheit. Andererseits ist das Verwirren von Begriffen das charakteristische Merkmal der Ungläubigen. Sie tun das um die Fakten zu verbergen und die kristallklare Schöpfung zu leugnen. EIN UNGEWÖHNLICHER JÄGER:
| DIE KAMPFMASCHINE: DER SKORPION Das starke Gift des Skorpions, das in einigen Fällen auch Menschen töten kann, wird mit Hilfe eines sich an seinem Hinterleib befindlichen Stachels dem Feind eingespritzt. Das Gehirn Der Skorpion hat eine Gehirnstruktur, die aus 15 Nervenknoten besteht, die von seinem Kopf bis zu seinem Schwanz reichen. Diese Struktur des Gehirns birgt große Vorteile für seine Reflexbewegungen und das Gelangen der nötigen Befehle zu seinen Organen, wodurch er blitzschnelle Entscheidungen treffen kann. Die Beine Die Rezeptoren an seinen Beinen gewährleisten dem Tier, alle Bewegungen, Geräusche und Schwingungen wahrzunehmen. Diese Empfänger sind so empfindlich, dass der Skorpion die Schwingungen im Sand, die von einem sich in seiner Nähe befindlichen Lebewesen ausgehen, binnen einer tausendstel Sekunde wahrnimmt. Die Scheren Die Aufgabe der Scheren ist, ihr Opfer unwirksam zu machen, bevor der Skorpion mit seinem Stachel seine Beute sticht. Außerdem kann der Skorpion mit Hilfe dieser Scheren den Sand ausgraben und sich im Untergrund verstecken. Das Abdomen Der Unterleib des weiblichen Skorpions ist mit sehr empfindlichen Organen in Form von Kämmen versehen. Diese stellen den Härtegrad des Bodens fest und bestimmen damit den passendsten Platz für die Eiablage. Die Lungen In seinem Abdomen befinden sich 8 Atemlöcher. Wenn auch nur eins dieser Atemlöcher offen ist, kann der Skorpion mühelos atmen. Dank seiner kräftigen Lungen kann er zwei Tage lang unter Wasser bleiben. Der starke Panzer Seine äußere Schicht, die seinen Körper wie ein Panzer ringsum umhüllt, ist so widerstandsfähig, dass sie ihn nicht nur vor seinen Feinden, sondern auch vor radioaktiven Strahlungen schützt. Der Widerstand gegen radioaktive Strahlung des menschlichen Körpers ist etwa nur 600 rad, dagegen zeigt der Skorpion eine Toleranz von etwa 40.000 - 150.000 rad. DER KRÖTENFISCH (ANGLERFISCH)
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| Er bringt den Köder für die Fische. Die Jagdmethode dieses Vogels, der sich von Fischen ernährt, ist erstaunlich. Zuerst sucht der Vogel einen Köder für die Fische. Diesen trägt er ans Ufer, legt ihn aufs Wasser und beginnt zu warten. Wenn sich die kleinen Fische um den Köder versammeln, um ahnungslos von diesem Futter zu fressen, fängt der Vogel mit einer schlagartigen Bewegung seine Opfer.
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| EIN GESCHICKTER JÄGER: DAS CHAMÄLEON Die Zunge Die Zunge des Chamäleons ist in seinem Maul wie ein Akkordeon zusammengefaltet. In der Mitte seiner Zunge gibt es einen Knorpel, der ein spitzes Ende hat. Wenn sich die kreisförmigen Muskeln in der Zungenspitze zusammenziehen, schnellt die Zunge heraus. Die Zunge des Tieres ist mit einer schleimigen und klebrigen Flüssigkeit bedeckt. Wenn das Chamäleon sich dem Opfer genügend weit nähert, öffnet es sein Maul und schleudert seine Zunge blitzartig auf die Beute. Die Länge der klebrigen Zunge erreicht durch ineinander gefügte Muskeln das 1,5 -fache ihrer Ausgangsgröße. Die Zeitspanne, in der die Zunge die Beute fängt und sich in das Maul zurückzieht, beträgt nur eine zehntel Sekunde. Die Tarnung Wenn es sich um Tarnung handelt, ist das Chamäleon wohl das erste Tier an das man denkt. Es ändert seine Farbe gemäß der Oberfläche, auf der es sich befindet. Auf dem linken Bild kann man die Spur eines auf dem Rücken des Chamäleons kurz belassenen Farnes erkennen. Es wird angenommen, dass sowohl Veränderungen des Lichts, als auch der Temperatur eine Rolle bei diesen Reaktionen spielen. Jedoch ist sich das Tier dieser Fähigkeit, seine Farbe zu ändern, welche ihm großen Vorteil einbringt, nicht bewusst. Ohne dass das Tier etwas dazu leistet, ist sein Körper so erschaffen, dass es selbständig die Farbe der Stelle die es berührt, annimmt. Dieser ausgezeichnet getarnte Tiger ist mit seiner Gewandtheit, seinen kräftigen Kiefern, seinen Krallen, seiner Schnelligkeit und Stärke zum perfekten Jäger erschaffen. Eine andere Eigenschaft des Tigers ist, dass er sich während der Jagd nie in Windrichtung anschleicht. Denn wenn der Wind von hinten weht, trägt er den Tigergeruch zu seiner Beute und wird so bemerkt. |
Der Fallenmechanismus der Pflanze wird durch einige sich auf der inneren Fläche der Blütenblätter befindlichen Haare ausgelöst. |
Das Jagdsystem dieser Pflanze funktioniert so: Eine Fliege sucht Pflanzen nach Nahrung ab und trifft plötzlich auf eine äußerst attraktive Blume. Was die Venusfliegenfalle, deren Form an Hände erinnert, die eine Schüssel halten, so reizvoll macht, sind ihre lockende rote Farbe und noch wichtiger, der süße Duft, der durch die Blumenblätter umgebende Drüsen abgesondert wird. Die Fliege wird durch diesen unwiderstehlichen Duft angezogen. Sie setzt sich ohne zu zögern auf die Blume. Dabei berührt sie zwangsläufig die scheinbar harmlosen Haare, die sich auf der Blume befinden. Nun klappt die Pflanze ihre Blütenblätter zu, und die Fliege wird zwischen den festen Blättern eingeklemmt. Jetzt beginnt die Venusfliegenfalle eine "Verdauungsflüssigkeit" abzusondern. Damit wandelt sie das Insekt in kurzer Zeit in eine gallertartige Masse um. Nun verzehrt die Pflanze das Insekt vollständig, indem sie es aufsaugt.
Die Geschwindigkeit der Pflanze beim Fangen der Fliege ist bemerkenswert. Die Pflanze ist dabei viel schneller als die maximale Schnelligkeit der Hände eines Menschen. Wenn man versucht, eine auf der Handfläche sitzende Fliege durch Schließen der Hand zu fangen, wird man in aller Regel nicht schnell genug sein, die Pflanze dagegen hat Erfolg. Wie kann sich eine Pflanze, die keine Muskeln oder Knochen hat, so schnell und geschickt bewegen?
Forschungen haben gezeigt, dass in der Venusfliegenfalle ein elektrisches System arbeitet. Das System funktioniert folgendermaßen: Die Landung der Fliege auf den Härchen der Pflanze lässt einen mechanischen Impuls entstehen der unter den Haaren befindlichen Rezeptoren übermittelt wird. Wenn dieser Stoß stark genug ist, senden die Rezeptoren elektrische Signale entlang des Blattes. Diese Signale werden zu den Bewegungszellen, die die Blätter blitzschnell zuklappen können, getragen; der Mechanis-mus, der die Fliege schluckt, ist aktiviert.
Außer dem Warnsystem der Pflanze besitzt auch das mechanische System, durch das sich die Blätter schließen, hervorragende Eigenschaften der Schöpfung. Sobald die Zellen, die sich an der Innenseite der Pflanze befinden die elektrischen Signale empfangen, ändern sie sofort ihre Wasserkonzentration. Sie geben Wasser frei und ziehen sich zusammen. Dieser Vorgang ähnelt dem Ablassen der Luft aus einem Ballon. Währenddessen nehmen die Zellen außerhalb der Falle blitzschnell Wasser auf und schwellen an. Dadurch Klappt die Falle zu, ähnlich wie ein Mensch seinen Arm bewegt, wobei sich der Bizeps zusammenzieht während der Trizeps sich entspannt. Das nun innerhalb der Pflanze eingesperrte Insekt berührt die Haare immer wieder weil es andauernd zappelt. So entstehen immer wieder elektrische Signale und folglich pressen sich die Blätter noch fester zusammen. Unterdessen werden auch die Verdauungsdrüsen der Falle angeregt. Als Folge der Reize töten diese Drüsen mit ihren Absonderungen das Insekt und lösen es langsam auf. So ernährt sich die Pflanze vermittels ihrer Verdauungsflüssigkeit, die das Insekt in eine proteinreiche Suppe umgewandelt hat. Nach Ende der Verdauung funktioniert der Mechanismus, der für das Schließen der Falle sorgte, in umgekehrter Weise und öffnet die Blütenblätter wieder.
Das System besitzt noch eine weitere Eigenschaft: Um die Falle aktivieren zu können, müssen die Haare unbedingt zweimal nacheinander berührt werden. Die erste Berührung erzeugt die elektrische Ladung, aber die Falle schließt sich noch nicht. Die Falle wird erst bei einer zweiten Berührung geschlossen, nachdem die elektrische Ladung eine bestimmte Stärke erreicht hat und sich entlädt. Wegen dieses "Doppelauslösers" wird die Fliegenfalle niemals umsonst geschlossen. Zum Beispiel aktiviert sie sich nicht, wenn ein Regentropfen darauf fällt.
| Die Fliege bewegt die Haare und die Reaktion beginnt. Die elektrischen Reizungen, welche durch chemische Reaktionen entstehen, breiten sich entlang des Blattes aus. Und die Blume fängt die Fliege! |
Die Pflanze muss alle Eigenschaften, die wir erwähnt haben, bereits bei ihrer Erschaffung besessen haben. Sicherlich hat sich eine Pflanze nicht durch eine plötzliche Veränderung in einen Jäger verwandelt. Zweifellos ist es auch nicht "die magische Kraft des Zufalls", die sie zu einem so geschickten Jäger macht.
Der wichtigste Punkt dabei ist, dass dieser tüchtige Jäger keine Denkfähigkeit besitzt. Wenn dieses Lebewesen statt einer Pflanze ein Tier wäre, würden die Evolutionisten wohl behaupten, dass das Tier sich selbst mit Hilfe der Natur so entwickelt habe.
Doch dieses System gehört einem Lebewesen, welches über kein Gehirn verfügt; folglich ist es sicher, dass es kein Bewusstsein hat. Die Pflanze merkt gar nicht, dass sie jagt. Sie ist mit einem System erschaffen worden, durch das sie sich wie alle anderen Pflanzen mühelos ernähren kann.
| DIE HAARE DES SONNENTAUS Die Blätter dieser Pflanze sind über und über mit langen roten Härchen besetzt. Die Spitzen dieser Härchen sind mit einer Flüssigkeit bedeckt, die einen für Insekten anlockenden Geruch absondert. Eine weitere Eigenschaft dieser Flüssigkeit ist, dass sie klebrig ist. Ein Insekt, das sich der Quelle des Geruchs nähert, bleibt an diesen klebrigen Haaren hängen. Je mehr das Insekt versucht sich zu retten, desto schneller verbiegen sich die Haare und umfassen es noch kräftiger. Das Insekt, das sich nicht mehr bewegen kann, wird in einer proteinzersetzenden Absonderung verdaut. Das Bewegungssystem dieser Pflanze ähnelt dem der Venusfliegenfalle. Die Haare an ihrer Spitze und ihrem Stiel schwingen und die in den Wurzeln dieser Haare entstehenden elektrischen Reizungen starten die Reaktion. |
| Dieses Tier, dass wie eine furchterregende Schlange aussieht, ist in Wirklichkeit nichts anderes als eine, ein paar Zentimeter große, Raupe... |
Der Hinterleib der Raupe sieht einer Schlange dermaßen ähnlich, dass sogar in den dunklen Flecken, die das Schlangenauge nachahmen sollen, der Glanz des Auges nicht fehlt. Die Raupe, die sich nur sehr langsam bewegen kann und damit normalerweise für ihre Feinde eine leichte Beute wäre, schafft es durch diese wunderbare Besonderheit ihres Körpers, sich vor vielen Gefahren zu schützen.
Wie aber hat die Raupe diese Eigenschaft gewonnen? Solch ein erstaunliches Design, bedarf einer hinreichenden Erklärung. Betrachten wir die möglichen Antworten auf diese Frage:
Szenario 1: Eine Raupe, die vor Jahren eine Lösung suchte, um sich vor ihren Feinden schützen zu können, fing an, ihre Umgebung vorsichtig zu beobachten. Eines Tages bemerkte sie, dass alle ihre Gegner sich vor Schlangen fürchten. Sie sah ihren Körper an und entschied sich, sich einer Schlange anzugleichen. Wir können zwar nicht erklären, wie sie ihr Aussehen, die Farbe ihrer Haut und die Form ihres Körpers einer Schlange angleichen wollte, nehmen aber an, sie habe es irgendwie geschafft. Doch sie hat für solch eine Verände-rung nur wenig Zeit. Sie verbringt nur einen sehr kurzen Teil ihres Lebens als Raupe, danach wandelt sie sich in einen Schmetterling um und fliegt davon.
Bei der Veränderung ihres Körpers ist es sehr wichtig, dass nichts fehlt. Denn für die "Erprobung" ihres neuen Hinterleibs bleibt ihr nur ein einziger Versuch. Wenn der fehlschlägt und sie es nicht schafft, ihren Feind zu täuschen, verliert sie ihr Leben. Natürlich muss sie während ihrer "Umbauarbeiten" ihr "normales" Leben fortführen. Wenn sie dennoch Glück hat und kein Opfer ihrer Feinde wird, schafft sie es, alle Schwierigkeiten zu überwinden und ihrem Hinterleib das Aussehen einer Schlange zu geben.
Szenario 2: Bäume, Blumen, Insekten, Himmel, Wasser, Regen, Sonne etc., alle Kräfte der Welt also vereinigten ihre Kräfte und be-gründeten ein System. In diesem System gaben sie auch der Raupe ihren neuen Hinterleib!
| Allah ist der Schöpfer aller Dinge, und Er ist aller Dinge Erhalter. ( Sure az-Zumar: 62) |
Mann muss nicht sehr klug sein, zu erkennen, dass diese grundsätzlich der Evolutions-theorie angelehnten Szenarien unsinnig sind! Weder ist die Raupe ein intelligenter Beobachter oder Designer, noch existiert auf der Welt ein System, das planerische oder schöpferische Fähigkeiten besitzt. Weder kann ein Lebewesen nach Belieben ausgefeilte Besonderheiten annehmen oder sich selbst verändern und sich in ein neues Lebewesen umwandeln, noch existiert solch ein Mechanismus. (Dieses Thema wird im Teil "Der Evolutionsschwindel" detaillierter beschrieben.)
Eigentlich wissen auch die, die die Natur als eine hochbegabte Maschinerie ansehen und Er-klärungen wie: "die Natur hat es hervorgebracht", "Naturwunder", "Mutter Natur" usw. verwenden, sehr genau, dass das, was sie als "Natur" benennen, aus nichts anderem als Luft, Wasser, Erde, Tiere und Pflanzen besteht, anders gesagt, die Welt und das Sonnensystem, in dem sie sich befinden, bilden die Natur. Wenn man diesen Menschen sagte, dass die "Welt" alle Lebewesen, alle Schönheiten erschaffen hätte, oder dass es sich dabei um "Werke der Erde" handele, würden sie darüber wohl nur lachen. Trotzdem hat die mit den Begriffen "Natur" und "Urkraft" gespickte weit verbreitete Propaganda es beinahe geschafft, dass die Natur als eine bewusste Kraft angenommen wird.
In diesem Abschnitt des Buches werden wir die Verteidigungssysteme mancher Lebewesen in der Natur erforschen. Dabei ist der wichtigste Punkt, dass die Natur auf dem Gleichgewicht des Verhältnisses zwischen Jäger und Gejagten basiert.
Dieses Verhältnis ist auf einem derart empfindlichen Gleichgewicht aufgebaut, dass seit Millionen von Jahren verschiedene Lebewesen andere Lebe-wesen fressen, aber dennoch diese Tierarten nicht aussterben. Wenn im Kreis-lauf des Fressens und des Gefressenwerdens eine wichtige Art ausgerottet würde, würde eine große Unausgeglichenheit entstehen. Wenn zum Beispiel die Ameisenfresser ausgerottet würden, würden sich die Ameisen in kürzester Zeit über große Gebiete ausbreiten.
| SICH TOT ODER VERLETZT STELLENDE TIERE Außer ein-zwei Ausnahmen bevorzugen die “Jagdtiere” eine lebende Beute. Aasfleisch von toten Tieren ist bei ihnen meist nicht so beliebt. Genau diese Neigung bildet die Grundlage der Verteidigung mancher Tiere. die Hakennatter. Sie rollt sich auf den Rücken und sperrt das Maul weit auf. Sie bewegt sich nicht ein Der Beutelratte, auch Opossum genannt, wurde die Eigenschaft gegeben, sich für ihren Schutz tot zu stellen. Weil der Angreifer sie für tot hält, lässt er sie in Ruhe. Das Opossum spielt seine Rolle so vollkommen, das sein Herz fast aufhört zu schlagen. Natürlich ist der verlangsamte Herzschlag keine später gewonnene Besonderheit, sondern eine bei seiner Schöpfung gegebene Begabung. |
Auch dieses Problem wurde in der von Allah begründeten großen Har-monie gelöst. Denn wo die jagenden Tiere mit hervorragenden Systemen ausgestattet sind, sind auch die als Futter betrachteten Tiere mit ausgezeichneten Verteidigungssystemen ausgestattet. Diese beiderseitigen Begabungen gleichen sich aus und sie geben dem Menschen die Möglichkeit, wenn auch nur begrenzt, Allahs ewige Kraft, seinen Verstand und seine Weisheit kennenzulernen.
Um sich verteidigen zu können, wird jedes Lebewesen mit verschiedenen Begabungen erschaffen. Manche sind sehr schnell und flink, können sich retten in dem sie weglaufen. Manche können sich nicht so schnell fortbewegen, sind jedoch mit stabilen Panzern ausgerüstet. Andere besitzen wie die Raupe eine hervorragende Abschreckungseigenschaft. Weitere sind giftig oder versprühen Gase mit fürchterlichem Geruch, der Feinde abweist. Noch andere wurden mit der Begabung sich tot zu stellen erschaffen. Es existieren auch solche, deren Körper auf ungewöhnliche Weise gut getarnt ist.
Auf den folgenden Seiten werden wir von diesen Verteidigungssystemen einige wenige faszinierende und überraschende Beispiele sehen. Es existieren jedoch tausende weiterer Lebewesen, ausgestattet mit sehr interessanten Systemen, die wir hier nicht erwähnen können und viele andere, die von der Menschheit überhaupt noch nicht entdeckt wurden. All diese Systeme zeigen uns, dass in dem von Allah geschaffenem Universum kein einziger Widerspruch, noch etwas Unpassendes existiert und dass Seine Kraft, Sein Verstand und Seine Kenntnis ewig sind, wie es in der Sure al-Mulk erläutert ist:
Bei der Suche nach der Antwort der Frage, "Wie entstand dieser sehr komplizierte Verteidigungsmechanismus?", sehen wir, dass die "selbstständige" Ent-wicklung solch eines Mechanismus' unmöglich ist.
Wie kann ein Insekt die Formel zweier verschiedener Chemikalien kennen, die bei einer Vermischung explodieren? Nehmen wir einmal an, es kenne sie, wie kann es diese Chemikalien in seinem eigenen Körper produzieren und sammeln? Wenn es dennoch all dieses erfolgreich umsetzt, wie kann es die Formel eines Katalysators, der die Reaktion beschleunigt, berechnen und danach diesen Katalysator der Mischung hinzufügen? Nach alldem muss es die Wände der Mischkammer und des Kanals durch den die Mischung herausgesprüht wird, mit einer unbrennbaren Legierung isolieren!
Es ist natürlich total unsinnig anzunehmen, dass das Insekt ein hervorragender Experte für chemische Waffen sei, ein wunderbarer Designer, der die Begabung hat, seinen eigenen Körper für diese Reaktionen umzuwandeln und einzustellen. Es ist ganz klar, dass der Käfer dieses Verfahren nur aus einem Reflex heraus durchführt. Nirgendwo in der Natur existiert ein Geschöpf mit solch einer Kraft und einem solchen Intellekt. Auch der Mensch kann kein solches Lebewesen hervorbringen.
| DIE SÄUREHALTIGE VERTEIDIGUNG DER ROTKOPFRAUPE Die Rotkopfraupe, die ein ähnliches Verteidigungssystem wie der Bombardierkäfer besitzt, sprüht auf seine Angreifer eine Säure, die sie in ihrem eigenen Körper produziert. Natürlich ist auch sie genauso wie der Bombardierkäfer, nicht ein eigenartiger Chemiker, magischer Biologe oder wunderlicher Designer, sondern ein erschaffenes “Zeichen” welches ein Beispiel der Existenz und der Kraft Allahs bildet. DIE STINKBOMBEN DER WANZE UND DES STINKTIERS Die einzige Besonderheit der chemischen Flüssigkeit, welche das Stinktier auf seinen Feind sprüht, ist, dass sie abscheulich riecht. Dieser üble und dauerhafte Geruch, ist für die Verteidigung gegen seine Feinde total ausreichend. Auch die Wanze ist ein weiteres Lebewesen, dass mit dem gleichen Verteidigungssystem erschaffen ist. |
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| DIE VORTEILE DER ÄHNLICHKEIT Der auf dem kleinen Foto abgebildete Schmetterling namens Viceroy (Limenitis archippus), ist für Vögel eigentlich sehr schmackhaft. Jedoch wurde diese Schmetterlingsart mit einem ähnlichen Aussehen, wie die übel schmeckenden Monarchschmetterlinge erschaffen, die aufgrund ihres Geschmacks von den Vögeln verschmäht werden. Dadurch werden sie großenteils von den Vögeln verschont. Der gefährliche Aspidontus Fisch nutzt seine Ähnlichkeit mit dem Putzerfisch aus (im oberen Foto kann man beide untereinander sehen). Er nähert sich den Fischen, die gesäubert werden wollen, und reißt Teile von deren Flossen und Haut ab. |
| PANZER UND STACHELN Dieses Reptil nimmt bei Gefahr einen Teil seines Schwanzes in sein Maul und rollt sich zusammen. So schützt sein Panzer, der seinen ganzen Körper bedeckt, ihn gegen allerlei äußerliche Gefahr. Das Schuppentier sieht aus wie ein Tannenzapfen. Sein ganzer Körper ist mit harten Schuppen versehen. Wenn es sich zu einer Kugel zusammenrollt, stellen sich die Schuppen auf. Kein Tier kann diesen Panzer mit seinen messerscharfen Schuppenkanten knacken. |
Zwei Schmetterlinge die sich auf Baumstämmen tarnen.
Es ist sehr schwierig, diese Schlangen zwischen den Blättern wahrzunehmen. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| FELL, DAS JE NACH JAHRESZEIT UND ERDBODEN SEINE FARBE WECHSELT Das gemeinsame Merkmal von dem Vogel und dem Hasen auf den Fotos ist, dass sie je nach den Jahreszeiten ihre Farbe verändern. Diese Tiere tragen im Winter vollkommen weiße Kleider, wenn der Frühling kommt, “ziehen sie sich um” und passen ihr Aussehen der Farbe der Erde und Pflanzendecke an. Seine Farbe der Umgebung anzupassen, verwirklicht sich dank sehr komplizierter Mechanismen im Körper des Tieres. Diese Mechanismen können wir mit der Menschenhaut vergleichen, die unter der Sonne rotbraun wird. Solch ein ähnlicher Mechanismus begründet die Farbveränderungen des Fells und der Federn der Tiere. Genauso wie wir nicht verhindern können (außer durch besondere Schutzmethoden) das unsere Haut unter der Sonne bräunt, besitzen auch die Tiere keine Kontrolle für diese Veränderungen in ihrem Körper. Das Wichtigste hier ist, dass diese Pelz- und Federveränderungen für das Tier einen großen Verteidigungsmechanismus bilden. In den verschneiten Wintertagen sorgen die weißen, in den anderen Jahreszeiten die erdfarbigen Federn und Fell für einen riesigen Vorteil im Bezug auf die Tarnung. Es konnte auch genau umgekehrt passieren, das Tier könnte im Winter braunfarbig und im Sommer vollkommen weiß sein. Oder überhaupt nicht seine Farbe verändern. Kurz gesagt, in der Farbveränderung nach den Jahreszeiten existiert ein offensichtlicher Verstand und Plan. Und das Tier kann das alles nicht selbst berechnen und kontrollieren. Ohne Zweifel hat der Schöpfer dieses Tieres ihn mit solch einem Verteidigungssystem ausgestattet. Die Fellfarbe der Gazelle, welche die Farbe der Umgebung hat, bildet für dieses Tier einen großen Vorteil. Die Farbe und das Muster der Federn von Vögeln, die ihr Nest auf dem Boden bauen, sorgen für eine perfekte Tarnung zwischen den Blättern. Auch die Eier dieser Vogelarten sind zur Tarnung mit einem gesprenkeltem Muster versehen. |
| DIE PRIORITÄT DER ROTEN FARBE Die Verteidigung mancher Tiere hängt von der abschreckenden roten Farbe ab. Zum Beispiel hebt die Rinden-Laubheuschrecke bei Gefahr die Flügel um das Rot auf ihrem Rücken zu zeigen, der Krebs streckt die roten Teile seiner Scheren vor. Was hier eine Besonderheit darstellt, ist, dass das Rote auf dem Körper des Tieres in normalerweise nicht sichtbar ist, aber sich an so einer Stelle befindet, die bei Gefahr sehr leicht gezeigt werden kann. Hiermit wird die notwendige “Abschreckwirkung” auf den Angreifer erfolgreich ausgelöst. |
VIEL GEFÄHRLICHER AUSSEHEN ALS MAN IST Diese Agame schluckt bei Gefahr Luft und vergrößert somit ihren Körper. Auch ein Bart reckt sich unter ihrem Maul hervor. Somit sieht sie furchterregender und abschreckender aus, als sie in Wirklichkeit ist. FALSCHE AUGEN Wenn manche Schmetterlinge ihre Flügel öffnen, sehen wir zwei Augen vor uns. Dies sind mit all ihren Details und ihrer Spiegelgleichheit vollkommene Augen. Um den Feind davon zu überzeugen, dass es sich hier um keinen Schmetterling handelt, reichen diese Augen bereits aus. Besonders die falschen Augen mancher Schmetterlingsarten, wie der Schönlingsschmetterling, besitzen ein komplett gefälschtes Gesicht, glänzende Augen, Gesichtsmerkmale, runzelnde Augenbrauen, Mund und Nase, so dass das daraus entstehende Aussehen für viele Angreifer sehr erschreckend ist. Und die Frage, wie diese Augen entstanden sind?Ein anderes sehr erstaunliches und bewundernswertes Verteidigungssystem sind die “Falschen Augen”. Manche Tiere tragen auf ihrem Körper Merkmale die wir “Falsche Augen” nennen können. Diese “Falschaugen” sind so überzeugend, dass die Angreifer ein viel größeres Tier vor sich glauben zu haben, und deswegen fliehen. Auf der anderen Seite genießen die Besitzer von “Falschaugen” die Vorteile dieser Besonderheit, der sie sich selber nicht bewusst sind. Es ist nicht möglich zu behaupten, dass dieses hervorragende Aussehen durch einen “interessanten Zufall” entstanden sei. Wenn man die hier stehenden Fotos detailliert untersucht, sieht man sofort, dass solch eine Gesichtsform nicht zufällig entstehen konnte. Können Zufälle Symmetrie erzeugen? Können Zufälle die gleichen Farben und das gleiche Design auf zwei verschiedenen Stellen hervorbringen? Natürlich können sie dieses nicht. Eine solche Behauptung ist vollkommen sinnlos und unwissenschaftlich. Kann der Schmetterling selbstständig solch ein System entwickeln, weil er es für nützlich hält? Die Antwort dieser Frage ist natürlich auch “Nein”. Es ist undenkbar, dass eine nur ein paar Wochen lebende Raupe mit ihrer eigener Farbe und ihrem Design herumspielt, damit sie eine künstlerisch wertvolle Zeichnung erhält und dies als Verteidigungssystem benutzt. Wie alle Lebewesen auf der Erde wurden auch die “Falschaugen” von Allah erschaffen. Der Besitzer dieses makellosen Designs ist ohne Zweifel Allah, der Herr der Welten.
Auch diese grünen Raupen können sich vor ihren Angreifern, dank der Falschaugen an ihrem Hinterleib. |