WUNDERBARE GESCHÖPFE I - DOKUMENTE ZUR TATSACHE DER SCHÖPFUNG

TEIL III: "DIE ZEICHEN IN DEN LEBEWESEN" PROFESSIONELLE JÄGER


Der Zackenbarsch mit still liegender Rückenflosse.

Um die Aufmerksamkeit der anderen Fische auf sich zu ziehen, stellt er seine Rückenflosse auf und der Köderfisch wird sichtbar!

Das, von den Reizen des Köderfischs angelockte Opfer, wird von ihm verschlungen.
Der 6. Vers der Quransure Hud teilt uns mit, dass alle Lebewesen von Allah versorgt werden, das heißt, dass alle Nahrungsmittel, die gewährleisten, dass sie weiterleben, von Allah gegeben sind:
Kein Lebewesen gibt es auf Erden, dessen Versorgung Ihm nicht obläge; und Er kennt seinen Aufenthaltsort und seinen Ruheplatz. Alles ist klar verzeichnet. (Sure Hud: 6)
Der Mensch kann, wenn er seine Umgebung mit Verstand und seinem Gewissen betrachtet, ganz offen sehen, wie Allah alle Lebewesen versorgt. Ausnahmslos sind all unsere Nahrungsmittel und Getränke hergestellt, erschaffen. Das Wasser, das wir trinken, das Brot, Gemüse und Obst, das wir essen, sind Ergebnisse einer speziellen Schöpfung. Denken wir an eine Frucht, zum Beispiel an eine Orange... Diese Frucht entstand am Ast eines Baums, der eigentlich nichts anderes ist als ein Stück Holz. Der Baum saugt Wasser und Mineralien aus der Erde und kombiniert sie mit der Energie, die er von der Sonne erhält. Als Ergebnis kommt eine sehr geschmackvolle und wohlriechende Frucht heraus, die nur von Menschen genutzt wird und die für den menschlichen Körper überaus nützlich ist, und all das in einer sehr gesunden und ästhetischen Verpackung.
Wie kann der Baum solch ein Produkt herstellen? Warum ist es für den menschlichen Körper so nützlich? Warum enthalten alle Früchte genau die benötigten Vitamine, deren Auftreten den Jahreszeiten in denen sie wachsen angepasst sind? Warum sind sie so schmackhaft, könnten sie nicht auch scharf sein? Warum sind sie so wohlriechend, könnten sie nicht auch übelriechend sein?
Gewiss ist es nicht möglich, dass ein Baum selbstständig eine Frucht produziert oder gar diese Frucht mit für den Menschen notwendigen Besonderheiten ausstattet. Genauso wie die Menschen werden auch die Tiere von Allah versorgt. Auf den folgenden Seiten werden wir die erstaunlichen Jagdtechniken einiger Lebewesen untersuchen, die sie zur Beschaffung ihrer Nahrung verwenden.
Für einen Menschen, der die biologischen Systeme der Tiere mit Verstand und Logik auswertet, ist es überhaupt nicht schwer, die Allmacht Allahs zu verstehen. Jedes Tier, das in diesem Kapitel erwähnt wird, ist einer der Beweise auf der Erde für die Existenz Allahs.
Zum Beispiel ist die Jagdtechnik des Fisches, der auf der folgenden Seite dargestellt ist, ganz erstaunlich. Dieser Fisch verfolgt weder seine Beute, noch versteckt er sich hinter den Felsen, um sich auf sie zu stürzen. Auf den ersten Blick kann man keinen Unterschied zwischen ihm und anderen Fischen sehen. Doch wenn er seine Rückenflosse aufstellt, erscheint plötzlich auf seinem Rücken ein imitierter Köderfisch. Die anderen Fische können den Besitzer der Flosse nicht bemerken. Sie nähern sich, um den Köderfisch zu fangen. So werden sie selbst zum Opfer für den Jägerfisch...
Hat dieser Fisch das Bild des Köderfisches auf seiner Flosse selbständig hergestellt? Oder haben sich Zufälle aneinandergereiht und dem Fisch solche besonderen Eigenschaften gegeben? Natürlich ist es nicht sinnvoll, zu behaupten, dass solch ein bewusster Plan von einem Fisch ausgedacht wurde. Die Besonderheiten verschiedener Lebewesen führen uns eine einzige Tatsache vor Augen: Die Existenz des Besitzers eines überlegenen Verstandes und Designs in der Natur, das Dasein Allahs...
DIE SPRINGSPINNE
Wie bekannt, spinnen die Spinnen ein Netz und warten, bis sich Beute darin verfängt. Dagegen bevorzugt die Springspinne, ihr Opfer selbst zu verfolgen. Sie macht einen geschickten Sprung, um ihre Beute zu erreichen. Sie kann mit ihrem Sprung eine Fliege, die sich in einer Entfernung von einem halben Meter befindet, in der Luft fangen.
Sie macht ihren erstaunlichen Sprung mit ihren 8 Beinen, welche entsprechend des hydraulischen Druckprinzips funktionieren. Sie stürzt sich plötzlich auf ihre Beute und fasst sie mit ihren kräftigen Krallen. Diesen Sprung führt sie meistens im Dickicht dichter Pflanzen aus. Dabei muss die Spinne, um erfolgreich zu sein, den entsprechenden Winkel errechnen und auch die Geschwindigkeit und Richtung ihrer Beute beachten.
Es ist noch interessanter, wie sie sich selbst schützt, nachdem sie ihre Jagdbeute in der Luft gefangen hat. Denn die Spinne begibt auch sich selbst in Gefahr, wenn sie sich in die Tiefe stürzt, denn meist springt sie aus der Krone eines Baumes.
Ein Faden, den sie vor ihrem Sprung absondert und an den Ast klebt, auf dem sie sich befindet, rettet sie vor dem Absturz auf den Boden und lässt sie in der Luft baumeln. Dieser Faden ist so stabil, dass er die Spinne und auch ihre Beute trägt.
Eine weitere interessante Eigenschaft dieser Spinne ist ihr Gift, das sie in ihr Opfer einspritzt. Dieses Gift verflüssigt das Gewebe der gefangenen Beute. Denn die Nahrung der Spinne ist nichts anderes als das verflüssigte Gewebe ihres Opfers.
Zweifellos sind diese Eigenschaften der Spinne keine dem Zufall zuzuschreibenden Geschenke. Es ist erforderlich, dass sie die Fähigkeit zum Springen und zur Netzbildung gleichzeitig hat. Wenn sie nicht springen könnte, würde sie verhungern und sterben. Wenn sie kein Netz weben könnte, oder wenn ihr Netz nicht fest genug wäre, würde sie auf den Boden stürzen. Das Insekt muss sowohl eine Körperstruktur haben, die sie zum Springen befähigt, als auch ein System, durch das sie einen festen Faden absondert, der sie selbst und ihre Beute tragen kann.
SIE HAT EINEN RUNDUMBLICK VON 360 GRAD
Eine andere und sehr interessante Eigenschaft der Springspinne ist ihre Sehfähigkeit. Eingeschlossen der Mensch, können viele Lebewesen mit ihren beiden Augen nur einen bestimmten Bereich sehen, während sie nicht sehen können, was sich hinter ihnen befindet. Indessen kann die Springspinne mit ihren vier Paar speziellen Augen alles sehen, auch ihre Hinterfront. Zwei von diesen Augen dehnen sich aus der Mitte des Kopfes in der Form von Röhren nach vorne aus. Diese zwei großen Augen können sich in ihrer Höhlung nach horizontal und auch vertikal bewegen. Die anderen vier Augen an den Seiten des Kopfes können die Erscheinung nicht vollständig wahrnehmen, aber sie können jede Bewegung bemerken. Somit kann das Insekt auch eine Beute die sich hinter ihm befindet, leicht erkennen.
Die Fähigkeit der Augen der Springspinne, Objekte voneinander unabhängig zu sehen, lässt sie sie schneller wahrnehmen. Das dunkle Auge auf den Bildern schaut die Kamera an und das helle Auge schaut in eine andere Richtung. Warum hat die Springspinne Acht-Augen und sieht einen Winkel von 360 Grad, während ihre Artverwandten nur zwei Augen besitzen? Sicherlich hat die Spinne nicht “gedacht”, dass acht Augen für sie noch nützlicher sein könnten und sich danach selber noch zusätzliche Augen hergestellt. Oder - besser gesagt - entstanden diese Augen nicht zufällig. Die Spinne wurde mit all diesen Eigenschaften zusammen erschaffen.
Außerdem besitzt die Spinne nicht nur die notwendigen Mechanismen, um Fäden zu spinnen und zu springen, sondern sie ist ein komplizierter lebender Organismus, welcher all seine Eigenschaften gleichzeitig besitzen muss. Die Entwicklung keiner dieser Eigenschaften kann zeitlich versetzt zueinander geschehen sein. Kann man sich zum Beispiel eine Spinne mit einem unvollständigen Verdauungssystem vorstellen?...
DIE TARNUNGSTECHNNIK
Auf dem linken Bild gibt es zwei Ameisen und eine Springspinne. Es gibt keine andere Möglichkeit als die Beine zu zählen, um zu erkennen, welches die Ameisen und welches die Spinne ist.
Wenn man gefragt werden würde, was auf dem obigen Bild zu sehen ist, würde man definitiv sagen, dass es sich um einige Ameisen auf und unter einem Blatt handele.
Was man jedoch unter dem Blatt sieht, ist eine Springspinne, die auf der Lauer liegt, um Ameisen zu jagen. Diese Art der Springspinnen sieht den Ameisen so ähnlich, dass sogar die Ameisen glauben, sie sei eine von ihnen. Der einzige Unterschied zwischen der Ameise und der Spinne ist die Zahl ihrer Beine. Die Spinne hat acht Beine, während die Ameise sechs hat.
Wegen dieses Unterschieds könnte die Spinne leicht von den Ameisen erkannt werden. Um "diesen Nachteil" zu verdecken, streckt sie ihre beiden Vorderbeine aus und hebt sie hoch, so dass die den Fühlern der Ameisen ähneln.
DIE WASSERPISTOLE DES FISCHES
Dieser Fisch spritzt Wasser, das er in sein Maul füllt, auf Insekten, die sich auf den zum Wasser hinneigenden Ästen befinden. Der Schützenfisch schleudert mit seinem Wasserwerfer das Insekt vom Blatt, indem er es mit einem Wassertropfen beschießt. Somit wird das Insekt eine leichte Beute für ihn. Dabei ist es sehr wichtig, dass der Fisch seinen Kopf nie aus dem Wasser herausbringt, während er diesen Angriff macht und dass er unter dem Wasser die Stelle des Insekts vollkommen richtig feststellt. Bekanntermaßen erscheinen, wenn man aus dem Wasser hinausschaut, die Objekte außerhalb - wegen der Lichtbrechung - an einem anderen Ort als sie es sind. Um aus dem Wasser ein Objekt, was sich außerhalb befindet, schießen zu können, muss man also wissen, mit welchem Winkel das Licht sich im Wasser ablenkt und der “Schuss” muss entsprechend dieser Winkeldifferenz angesetzt werden. Aber der Schützenfisch bewältigt dieses Problem gemäß seiner Schöpfung und trifft sein Ziel jedes Mal.
Er ist Allah, der Schöpfer, der Urheber, der Formgebende. Sein sind die schönsten Namen. Ihn preist, was in den Himmeln und auf Erden ist; Er ist der Mächtige, der Weise.
(Sure al-Haschr: 24)

WIE BEWEGT SIE SICH AUF DEM SAND?
Diese in der Wüste lebende Schlange kann sich auf dem Sand erstaunlich schnell bewegen. Sie zieht dazu ihren Brustmuskel stufenartig zusammen und bewegt so ihren Körper in S-Form.
Zuerst krümmt sie ihren Körper, hebt ihren Kopf an und hält ihn in der Luft. Während der Vorgang des Zusammenziehens, der diese Bewegung gewährleistet, zu ihrem Schwanz weiterrückt, berührt ihr Kopf nach einem Schubs nach vorne den Boden. Inzwischen hat diese gewellte Bewegung den Schwanz der Schlange erreicht. Eine neu beginnende Welle gewährleistet, dass der Schwanz sich vom Sandboden hebt und die Höhe des Kopfes der Schlange erreicht. Auf diese Weise kommt die Schlange vorwärts wobei sie parallele Spuren hinterlässt.
Da Schlangen ihre Beute beim fressen nicht festhalten können, schlucken sie sie ungeteilt, also in einem Stück ab. Zumeist ist die Beute breiter als ihr eigenes Maul. Aus diesem Grund sind die einzelnen Segmente ihres Schädels, also Oberkiefer und Unterkiefer nur locker miteinander verbunden. Beim Fressen kann die Schlange ihre beiden Kieferhälften weit voneinander trennen, um so auch größere Beutetiere fressen zu können. Zusätzlich ist der Unterkiefer geteilt und beidseitig getrennt beweglich. So ist es der Schlange möglich, durch Kaubewegungen die Beute nach hinten in den Rachen zu schieben. Auf den Bildern links sieht man, wie einfach die Schlange ein Ei frisst, das viel größer als ihr Kopf ist.

Doch damit hört ihre Tarnung nicht auf. Die Spinne benötigt auch ein Augenmerkmal, das sie wie eine Ameise erscheinen lässt. Denn ihre eigenen Augen sind nicht so groß und nicht in der Form eines dunklen Punktes wie die Augen der Ameisen. Eine Eigenschaft, die der Spinne durch die Schöpfung verliehen wurde, löst dieses Problem: Sie besitzt zwei große dunkle Flecken, die genau den Augen der Ameisen ähneln (siehe Abbildung).
DIE KLAPPERSCHLANGE
Die Hitze-Detektoren, die sich in den Gesichtshöhlen an der Vorderseite des Kopfes der Klapperschlange befinden, erkennen die Infrarot-Strahlen, die durch die Körpertemperatur ihres Opfers verursacht werden. Diese Wahrnehmung ist so empfindlich, dass die Schlange einen Temperaturunterschied von 1/300 Grad in ihrer Umgebung feststellen kann. Sie kann mit Hilfe ihrer gespaltenen Zunge, die ihr Geruchsorgan ist, ein Eichhörnchen, das sich bewegungslos in der Dunkelheit etwa einen halben Meter vor ihr befindet, wahrnehmen. Nachdem die Schlange den Ort ihrer Beute festgestellt hat, nähert sie sich bis zu ihrem Angriffsabstand. Dann spannt sie ihren Hals wie einen Bogen an und stürzt sich mit großer Geschwindigkeit auf ihre Beute. Dabei schlägt sie ihre Giftzähne, die auf kräftigen Kiefern sitzen, die sie bei Bedarf bis zu 180 Grad aufsperren kann, in die Beute. Das ganze geschieht mit einer Geschwindigkeit, die mit der Geschwindigkeit eines Autos vergleichbar wäre, das in einer halben Sekunde von 0 auf 90 km/h beschleunigt würde. Die Länge der Giftzähne, beträgt ungefähr 4 Zentimeter. Sie sind die tödliche Waffe der Klapperschlange. Das Innere dieser Zähne ist ausgehöhlt und mit den Giftdrüsen verbunden. Sobald die Schlange beißt, ziehen sich die Drüsenmuskeln zusammen und pressen das Gift mit großem Druck durch die Zähne in das Fleisch des Opfers. Das Gift der Schlange lähmt dessen Zentralnervensystem und führt dadurch zum Tod. Nur 0,028 g des Giftes mancher Schlangen ist so stark, dass es 125.000 Ratten töten könnte. Das Gift wirkt so schnell, dass dem Opfer keine Zeit verbleibt, der Schlange zu schaden. Anschließend schluckt die Schlange ihr Opfer mit ihrem hochdehnbaren Maul hinunter.
DER FEUERFISCH
Nachdem dieser leuchtend farbige Fisch, kleinere Fische zu Felseneinbuchtungen und kleinen Höhlen getrieben hat, versperrt er ihnen den Ausweg, indem er seine Brustflossen wie ein Fischernetz benutzt. Fische, die versuchen zu fliehen, sehen sich den giftigen Stacheln des Feuerfischs ausgesetzt. Das sehr starke Gift tötet sein Opfer unmittelbar.
Da jedermann weiß, dass Schlangen giftig sind, denkt niemand daran, wie das ganze stattfindet. Indessen ist es ziemlich erstaunlich und außerordentlich, dass ein Tier eine Technologie besitzt, die andere Lebewesen durch Gift töten kann. Diejenigen, die hartnäckig die Existenz Allahs verweigern, können natürlich nicht erklären, warum die Schlange solch eine bewundernswerte Fähigkeit besitzt. Denn das Giftsystem im Mund der Schlange ist ein sehr kompliziertes und hochentwickeltes System. Damit dieses System funktionieren kann, bedarf es ihrer hohlen speziellen Giftzähne, der sich daran befindlichen Giftdrüsen und eines starken Giftes, welches geeignet ist, ihre Gegner sofort zu lähmen. Außerdem muss es einen Reflex geben, der dieses System beim Biss der Schlange in Gang setzt. Wenn auch nur ein einziger Teil dieses Systems fehlen würde, würde es nicht funktionieren. Dann würde die Schlange Opfer des Tieres, welches sie selbst gejagt hat. Auch die einzigartigen Fähigkeiten der Schlange bei der Wahrnehmung von Temperaturunterschieden und Gerüchen zeigt uns, was für ein detailliertes Design wir gegenüberstehen.
Hier handelt es sich um eine außergewöhnliche Gabe, die wir nur als "Wunder" bezeichnen können. Es steht außer Frage, ob die Natur je ein Wunder schaffen könnte. Natur ist der Name für die gesamte Ordnung die wir um uns herum sehen. Natürlich ist der Gründer dieser Ordnung nicht die Ordnung selbst. Naturgesetze sind von Allah bestimmte und die Beziehungen zwischen den Geschöpfen regelnde Gesetze. Die Begriffe richtig bestimmen enthüllt die Wahrheit. Andererseits ist das Verwirren von Begriffen das charakteristische Merkmal der Ungläubigen. Sie tun das um die Fakten zu verbergen und die kristallklare Schöpfung zu leugnen. EIN UNGEWÖHNLICHER JÄGER:
DIE KAMPFMASCHINE: DER SKORPION
Der giftige Stachel
Das starke Gift des Skorpions, das in einigen Fällen auch Menschen töten kann, wird mit Hilfe eines sich an seinem Hinterleib befindlichen Stachels dem Feind eingespritzt.
Das Gehirn
Der Skorpion hat eine Gehirnstruktur, die aus 15 Nervenknoten besteht, die von seinem Kopf bis zu seinem Schwanz reichen. Diese Struktur des Gehirns birgt große Vorteile für seine Reflexbewegungen und das Gelangen der nötigen Befehle zu seinen Organen, wodurch er blitzschnelle Entscheidungen treffen kann.
Die Beine
Die Rezeptoren an seinen Beinen gewährleisten dem Tier, alle Bewegungen, Geräusche und Schwingungen wahrzunehmen. Diese Empfänger sind so empfindlich, dass der Skorpion die Schwingungen im Sand, die von einem sich in seiner Nähe befindlichen Lebewesen ausgehen, binnen einer tausendstel Sekunde wahrnimmt.
Die Scheren
Die Aufgabe der Scheren ist, ihr Opfer unwirksam zu machen, bevor der Skorpion mit seinem Stachel seine Beute sticht. Außerdem kann der Skorpion mit Hilfe dieser Scheren den Sand ausgraben und sich im Untergrund verstecken.
Das Abdomen
Der Unterleib des weiblichen Skorpions ist mit sehr empfindlichen Organen in Form von Kämmen versehen. Diese stellen den Härtegrad des Bodens fest und bestimmen damit den passendsten Platz für die Eiablage.
Die Lungen
In seinem Abdomen befinden sich 8 Atemlöcher. Wenn auch nur eins dieser Atemlöcher offen ist, kann der Skorpion mühelos atmen. Dank seiner kräftigen Lungen kann er zwei Tage lang unter Wasser bleiben.
Der starke Panzer
Seine äußere Schicht, die seinen Körper wie ein Panzer ringsum umhüllt, ist so widerstandsfähig, dass sie ihn nicht nur vor seinen Feinden, sondern auch vor radioaktiven Strahlungen schützt. Der Widerstand gegen radioaktive Strahlung des menschlichen Körpers ist etwa nur 600 rad, dagegen zeigt der Skorpion eine Toleranz von etwa 40.000 - 150.000 rad.
DER KRÖTENFISCH (ANGLERFISCH)
Wenn dieser Fisch Beute fangen will, schwenkt die Verlängerung an seinem Kopf wie eine Angelrute hin und her und wartet auf Beute. Kleinere Fische, die von dem Köder angelockt werden, der sich für sie wie ein kleiner Fisch darstellt, werden von dem plötzlich auftauchenden Jäger gefangen.
Wir wissen, dass der Fisch nicht fähig ist an seinem Körper eine Angelrute zu erschaffen. Und wir wissen auch, dass solch ein Ereignis nicht mit der sinnlosen Erklärung “es ist zufällig entstanden” abgetan werden kann.



Er bringt den Köder für die Fische.
Die Jagdmethode dieses Vogels, der sich von Fischen ernährt, ist erstaunlich.
Zuerst sucht der Vogel einen Köder für die Fische. Diesen trägt er ans Ufer, legt ihn aufs Wasser und beginnt zu warten.
Wenn sich die kleinen Fische um den Köder versammeln, um ahnungslos von diesem Futter zu fressen, fängt der Vogel mit einer schlagartigen Bewegung seine Opfer.
Er legt den Köder aufs Wasser und wartet.
Die Fische versammeln sich um den Köder.

Das der Tarnung dienende Äußere mancher Tiere gewährleistet ihnen einen großen Vorteil bei der Jagd. Zum Beispiel ist es nicht möglich, die Schlange auf dem obigen Bild zu erkennen, wenn sie sich im Sand versteckt. Für die auf diese Weise wartende Schlange ist es ziemlich leicht, ihre Beute zu fangen, die sich ahnungslos auf ihrer Nase befindet.

Ein weiteres mit der Fähigkeit der Tarnung ausgestattetes Tier, ist ein als Sternengucker bezeichneter Fisch. Der Fisch versteckt sich unter dem Meeressand, in dem er sich vollständig vergräbt. Auf dem Maul des Fisches gibt es eine gefranste, zahnähnliche Struktur. Er kann mit Hilfe dieses zahnähnlichen Organs, den man vom Sand nicht unterscheiden kann, leicht atmen. Er wartet in dieser Falle bis sich ein Opfer nähert und dann stürmt er rasant aus dem Sand und fängt es.

EIN GESCHICKTER JÄGER: DAS CHAMÄLEON
Die Zunge
Die Zunge des Chamäleons ist in seinem Maul wie ein Akkordeon zusammengefaltet. In der Mitte seiner Zunge gibt es einen Knorpel, der ein spitzes Ende hat. Wenn sich die kreisförmigen Muskeln in der Zungenspitze zusammenziehen, schnellt die Zunge heraus. Die Zunge des Tieres ist mit einer schleimigen und klebrigen Flüssigkeit bedeckt. Wenn das Chamäleon sich dem Opfer genügend weit nähert, öffnet es sein Maul und schleudert seine Zunge blitzartig auf die Beute. Die Länge der klebrigen Zunge erreicht durch ineinander gefügte Muskeln das 1,5 -fache ihrer Ausgangsgröße. Die Zeitspanne, in der die Zunge die Beute fängt und sich in das Maul zurückzieht, beträgt nur eine zehntel Sekunde.
Die Tarnung
Wenn es sich um Tarnung handelt, ist das Chamäleon wohl das erste Tier an das man denkt. Es ändert seine Farbe gemäß der Oberfläche, auf der es sich befindet. Auf dem linken Bild kann man die Spur eines auf dem Rücken des Chamäleons kurz belassenen Farnes erkennen. Es wird angenommen, dass sowohl Veränderungen des Lichts, als auch der Temperatur eine Rolle bei diesen Reaktionen spielen. Jedoch ist sich das Tier dieser Fähigkeit, seine Farbe zu ändern, welche ihm großen Vorteil einbringt, nicht bewusst. Ohne dass das Tier etwas dazu leistet, ist sein Körper so erschaffen, dass es selbständig die Farbe der Stelle die es berührt, annimmt.


Dieser ausgezeichnet getarnte Tiger ist mit seiner Gewandtheit, seinen kräftigen Kiefern, seinen Krallen, seiner Schnelligkeit und Stärke zum perfekten Jäger erschaffen. Eine andere Eigenschaft des Tigers ist, dass er sich während der Jagd nie in Windrichtung anschleicht. Denn wenn der Wind von hinten weht, trägt er den Tigergeruch zu seiner Beute und wird so bemerkt.
 

DIE VENUSFLIEGENFALLE






Der Fallenmechanismus der Pflanze wird durch einige sich auf der inneren Fläche der Blütenblätter befindlichen Haare ausgelöst.
Außer den bis jetzt erwähnten Raubtieren gibt es auch Pflanzen, die mit erstaunlichen Methoden "jagen". Eine davon ist die Venusfliegenfalle, die Insekten fängt und sich von ihnen ernährt.
Das Jagdsystem dieser Pflanze funktioniert so: Eine Fliege sucht Pflanzen nach Nahrung ab und trifft plötzlich auf eine äußerst attraktive Blume. Was die Venusfliegenfalle, deren Form an Hände erinnert, die eine Schüssel halten, so reizvoll macht, sind ihre lockende rote Farbe und noch wichtiger, der süße Duft, der durch die Blumenblätter umgebende Drüsen abgesondert wird. Die Fliege wird durch diesen unwiderstehlichen Duft angezogen. Sie setzt sich ohne zu zögern auf die Blume. Dabei berührt sie zwangsläufig die scheinbar harmlosen Haare, die sich auf der Blume befinden. Nun klappt die Pflanze ihre Blütenblätter zu, und die Fliege wird zwischen den festen Blättern eingeklemmt. Jetzt beginnt die Venusfliegenfalle eine "Verdauungsflüssigkeit" abzusondern. Damit wandelt sie das Insekt in kurzer Zeit in eine gallertartige Masse um. Nun verzehrt die Pflanze das Insekt vollständig, indem sie es aufsaugt.
Die Geschwindigkeit der Pflanze beim Fangen der Fliege ist bemerkenswert. Die Pflanze ist dabei viel schneller als die maximale Schnelligkeit der Hände eines Menschen. Wenn man versucht, eine auf der Handfläche sitzende Fliege durch Schließen der Hand zu fangen, wird man in aller Regel nicht schnell genug sein, die Pflanze dagegen hat Erfolg. Wie kann sich eine Pflanze, die keine Muskeln oder Knochen hat, so schnell und geschickt bewegen?
Forschungen haben gezeigt, dass in der Venusfliegenfalle ein elektrisches System arbeitet. Das System funktioniert folgendermaßen: Die Landung der Fliege auf den Härchen der Pflanze lässt einen mechanischen Impuls entstehen der unter den Haaren befindlichen Rezeptoren übermittelt wird. Wenn dieser Stoß stark genug ist, senden die Rezeptoren elektrische Signale entlang des Blattes. Diese Signale werden zu den Bewegungszellen, die die Blätter blitzschnell zuklappen können, getragen; der Mechanis-mus, der die Fliege schluckt, ist aktiviert.
Außer dem Warnsystem der Pflanze besitzt auch das mechanische System, durch das sich die Blätter schließen, hervorragende Eigenschaften der Schöpfung. Sobald die Zellen, die sich an der Innenseite der Pflanze befinden die elektrischen Signale empfangen, ändern sie sofort ihre Wasserkonzentration. Sie geben Wasser frei und ziehen sich zusammen. Dieser Vorgang ähnelt dem Ablassen der Luft aus einem Ballon. Währenddessen nehmen die Zellen außerhalb der Falle blitzschnell Wasser auf und schwellen an. Dadurch Klappt die Falle zu, ähnlich wie ein Mensch seinen Arm bewegt, wobei sich der Bizeps zusammenzieht während der Trizeps sich entspannt. Das nun innerhalb der Pflanze eingesperrte Insekt berührt die Haare immer wieder weil es andauernd zappelt. So entstehen immer wieder elektrische Signale und folglich pressen sich die Blätter noch fester zusammen. Unterdessen werden auch die Verdauungsdrüsen der Falle angeregt. Als Folge der Reize töten diese Drüsen mit ihren Absonderungen das Insekt und lösen es langsam auf. So ernährt sich die Pflanze vermittels ihrer Verdauungsflüssigkeit, die das Insekt in eine proteinreiche Suppe umgewandelt hat. Nach Ende der Verdauung funktioniert der Mechanismus, der für das Schließen der Falle sorgte, in umgekehrter Weise und öffnet die Blütenblätter wieder.
Das System besitzt noch eine weitere Eigenschaft: Um die Falle aktivieren zu können, müssen die Haare unbedingt zweimal nacheinander berührt werden. Die erste Berührung erzeugt die elektrische Ladung, aber die Falle schließt sich noch nicht. Die Falle wird erst bei einer zweiten Berührung geschlossen, nachdem die elektrische Ladung eine bestimmte Stärke erreicht hat und sich entlädt. Wegen dieses "Doppelauslösers" wird die Fliegenfalle niemals umsonst geschlossen. Zum Beispiel aktiviert sie sich nicht, wenn ein Regentropfen darauf fällt.

Die Fliege bewegt die Haare und die Reaktion beginnt.
Die elektrischen Reizungen, welche durch chemische Reaktionen entstehen, breiten sich entlang des Blattes aus.
Und die Blume fängt die Fliege!
Denken wir nach über dieses beeindruckende Jagd-system. Damit die Pflanze ihre Beute fangen und verdauen kann, muss das gesamte System vollständig vorhanden sein. Fehlte auch nur ein einziges Teil, würde die Pflanze absterben. Wenn es zum Beispiel die Härchen innerhalb des Blütenblattes nicht gäbe, würde die Reaktion nicht beginnen und die Falle sich nicht schließen, obgleich das Insekt sich innerhalb der Pflanze befindet. Wenn die Pflanze ein vollkommenes Fangsystem besäße, aber keine Verdauungsabsonderungen hätte, auch dann würde das System unbrauchbar sein. Kurz gesagt, wenn das System fehlerhaft ist, bedeutet es für die Pflanze den Tod.
Die Pflanze muss alle Eigenschaften, die wir erwähnt haben, bereits bei ihrer Erschaffung besessen haben. Sicherlich hat sich eine Pflanze nicht durch eine plötzliche Veränderung in einen Jäger verwandelt. Zweifellos ist es auch nicht "die magische Kraft des Zufalls", die sie zu einem so geschickten Jäger macht.
Der wichtigste Punkt dabei ist, dass dieser tüchtige Jäger keine Denkfähigkeit besitzt. Wenn dieses Lebewesen statt einer Pflanze ein Tier wäre, würden die Evolutionisten wohl behaupten, dass das Tier sich selbst mit Hilfe der Natur so entwickelt habe.
Doch dieses System gehört einem Lebewesen, welches über kein Gehirn verfügt; folglich ist es sicher, dass es kein Bewusstsein hat. Die Pflanze merkt gar nicht, dass sie jagt. Sie ist mit einem System erschaffen worden, durch das sie sich wie alle anderen Pflanzen mühelos ernähren kann.
DIE HAARE DES SONNENTAUS

Die Blätter dieser Pflanze sind über und über mit langen roten Härchen besetzt. Die Spitzen dieser Härchen sind mit einer Flüssigkeit bedeckt, die einen für Insekten anlockenden Geruch absondert. Eine weitere Eigenschaft dieser Flüssigkeit ist, dass sie klebrig ist. Ein Insekt, das sich der Quelle des Geruchs nähert, bleibt an diesen klebrigen Haaren hängen. Je mehr das Insekt versucht sich zu retten, desto schneller verbiegen sich die Haare und umfassen es noch kräftiger. Das Insekt, das sich nicht mehr bewegen kann, wird in einer proteinzersetzenden Absonderung verdaut. Das Bewegungssystem dieser Pflanze ähnelt dem der Venusfliegenfalle. Die Haare an ihrer Spitze und ihrem Stiel schwingen und die in den Wurzeln dieser Haare entstehenden elektrischen Reizungen starten die Reaktion.
DIE VERTEIDIGUNGSTECHNIKEN

Dieses Tier, dass wie eine furchterregende Schlange aussieht, ist in Wirklichkeit nichts anderes als eine, ein paar Zentimeter große, Raupe...
Das Tier auf der rechten Seite ist keine Schlange, sondern eine kleine Raupe. Ja richtig, nur eine kleine Raupe. Durch ihr Aussehen, das einer Schlange gleicht, schützt sie sich vor ihren Feinden. Wenn dieses kleine Lebewesen in Gefahr ist, biegt es sich weit zurück und pumpt seinen Hinterleib auf. Es sieht dann genau wie eine furchterregende Giftschlange aus... Natürlich hat der erschrockene Feind nur noch die Möglichkeit zu fliehen und sich vor der vermeintlichen Schlange zu retten...
Der Hinterleib der Raupe sieht einer Schlange dermaßen ähnlich, dass sogar in den dunklen Flecken, die das Schlangenauge nachahmen sollen, der Glanz des Auges nicht fehlt. Die Raupe, die sich nur sehr langsam bewegen kann und damit normalerweise für ihre Feinde eine leichte Beute wäre, schafft es durch diese wunderbare Besonderheit ihres Körpers, sich vor vielen Gefahren zu schützen.
Wie aber hat die Raupe diese Eigenschaft gewonnen? Solch ein erstaunliches Design, bedarf einer hinreichenden Erklärung. Betrachten wir die möglichen Antworten auf diese Frage:
Szenario 1: Eine Raupe, die vor Jahren eine Lösung suchte, um sich vor ihren Feinden schützen zu können, fing an, ihre Umgebung vorsichtig zu beobachten. Eines Tages bemerkte sie, dass alle ihre Gegner sich vor Schlangen fürchten. Sie sah ihren Körper an und entschied sich, sich einer Schlange anzugleichen. Wir können zwar nicht erklären, wie sie ihr Aussehen, die Farbe ihrer Haut und die Form ihres Körpers einer Schlange angleichen wollte, nehmen aber an, sie habe es irgendwie geschafft. Doch sie hat für solch eine Verände-rung nur wenig Zeit. Sie verbringt nur einen sehr kurzen Teil ihres Lebens als Raupe, danach wandelt sie sich in einen Schmetterling um und fliegt davon.
Bei der Veränderung ihres Körpers ist es sehr wichtig, dass nichts fehlt. Denn für die "Erprobung" ihres neuen Hinterleibs bleibt ihr nur ein einziger Versuch. Wenn der fehlschlägt und sie es nicht schafft, ihren Feind zu täuschen, verliert sie ihr Leben. Natürlich muss sie während ihrer "Umbauarbeiten" ihr "normales" Leben fortführen. Wenn sie dennoch Glück hat und kein Opfer ihrer Feinde wird, schafft sie es, alle Schwierigkeiten zu überwinden und ihrem Hinterleib das Aussehen einer Schlange zu geben.
Szenario 2: Bäume, Blumen, Insekten, Himmel, Wasser, Regen, Sonne etc., alle Kräfte der Welt also vereinigten ihre Kräfte und be-gründeten ein System. In diesem System gaben sie auch der Raupe ihren neuen Hinterleib!

Allah ist der Schöpfer aller Dinge, und Er ist aller Dinge Erhalter. ( Sure az-Zumar: 62)
Szenario 3: Der Zufall hat der Raupe einen einer Schlange ähnelnden Hinterleib verliehen, wie er auch allen anderen Lebewesen ihre sonstigen Eigenschaften gibt.
Mann muss nicht sehr klug sein, zu erkennen, dass diese grundsätzlich der Evolutions-theorie angelehnten Szenarien unsinnig sind! Weder ist die Raupe ein intelligenter Beobachter oder Designer, noch existiert auf der Welt ein System, das planerische oder schöpferische Fähigkeiten besitzt. Weder kann ein Lebewesen nach Belieben ausgefeilte Besonderheiten annehmen oder sich selbst verändern und sich in ein neues Lebewesen umwandeln, noch existiert solch ein Mechanismus. (Dieses Thema wird im Teil "Der Evolutionsschwindel" detaillierter beschrieben.)
Eigentlich wissen auch die, die die Natur als eine hochbegabte Maschinerie ansehen und Er-klärungen wie: "die Natur hat es hervorgebracht", "Naturwunder", "Mutter Natur" usw. verwenden, sehr genau, dass das, was sie als "Natur" benennen, aus nichts anderem als Luft, Wasser, Erde, Tiere und Pflanzen besteht, anders gesagt, die Welt und das Sonnensystem, in dem sie sich befinden, bilden die Natur. Wenn man diesen Menschen sagte, dass die "Welt" alle Lebewesen, alle Schönheiten erschaffen hätte, oder dass es sich dabei um "Werke der Erde" handele, würden sie darüber wohl nur lachen. Trotzdem hat die mit den Begriffen "Natur" und "Urkraft" gespickte weit verbreitete Propaganda es beinahe geschafft, dass die Natur als eine bewusste Kraft angenommen wird.
In diesem Abschnitt des Buches werden wir die Verteidigungssysteme mancher Lebewesen in der Natur erforschen. Dabei ist der wichtigste Punkt, dass die Natur auf dem Gleichgewicht des Verhältnisses zwischen Jäger und Gejagten basiert.
Dieses Verhältnis ist auf einem derart empfindlichen Gleichgewicht aufgebaut, dass seit Millionen von Jahren verschiedene Lebewesen andere Lebe-wesen fressen, aber dennoch diese Tierarten nicht aussterben. Wenn im Kreis-lauf des Fressens und des Gefressenwerdens eine wichtige Art ausgerottet würde, würde eine große Unausgeglichenheit entstehen. Wenn zum Beispiel die Ameisenfresser ausgerottet würden, würden sich die Ameisen in kürzester Zeit über große Gebiete ausbreiten.
SICH TOT ODER VERLETZT STELLENDE TIERE

Außer ein-zwei Ausnahmen bevorzugen die “Jagdtiere” eine lebende Beute. Aasfleisch von toten Tieren ist bei ihnen meist nicht so beliebt. Genau diese Neigung bildet die Grundlage der Verteidigung mancher Tiere.
Der Amerikanische Bärenspinner stellt sich tot. Jedoch besitzt er noch einen weiteren Trick. Wenn er sich auf die Seite fallen lässt, kann der Feind den orangefarbigen Fleck an seinem Körper sehen. Die leuchtende Farbe signalisiert dem Feind, dass dieses Insekt ganz scheußlich schmeckt. Ohne Zweifel besitzt dieser Bärenspinner keinen Verstand um sich solch einen “Trick” auszudenken, noch besitzt er die Begabung seinen Körper so zu verfärben, dass diese Farbe ein Zeichen scheußlichen Geschmacks darstellt. Er wurde bereits mit dieser interessanten Besonderheit erschaffen.
Der Regenpfeifer ist ein Vogel, der so tut, als wäre er verletzt, um den Feind von seinen Jungen abzulenken. Er zieht einen Flügel nach, als wäre er gebrochen. Der Angreifer verfolgt ihn, denn ein verletzter Vogel ist leicht zu fangen. Hat der Regenpfeifer den Feind weit genug von seiner Brut weggelockt, fliegt er wieder zu seinen Jungen zurück.
Ein anderes Tier, dass sich tot stellt, ist
die Hakennatter
. Sie rollt sich auf den Rücken und sperrt das Maul weit auf. Sie bewegt sich nicht ein bisschen, genauso wie eine Tote Schlange.
Der Beutelratte, auch Opossum genannt, wurde die Eigenschaft gegeben, sich für ihren Schutz tot zu stellen. Weil der Angreifer sie für tot hält, lässt er sie in Ruhe. Das Opossum spielt seine Rolle so vollkommen, das sein Herz fast aufhört zu schlagen. Natürlich ist der verlangsamte Herzschlag keine später gewonnene Besonderheit, sondern eine bei seiner Schöpfung gegebene Begabung.
Wenn der schadhafte Eingriff des Menschen in das Gleichgewicht der Natur nicht erfolgt, läuft der Kreislauf des Fressens und Gefressenwerdens in großer Harmonie weiter. Die wichtigsten Systeme, die für den Fortbestand des Gleich-gewichts sorgen, sind die Jagd- und Verteidigungssysteme der Lebewesen. Auf den vorherigen Seiten haben wir Lebewesen gesehen, die mit sehr eigenartigen Jagdsystemen ausgestattet sind und damit ihren Fortbestand sichern. Doch wenn es in der Natur nur Arten gäbe, die über angreifende Systeme verfügen, würden diese die Futterkandidaten bildenden Lebewesen übermäßig dezimieren, und zur Ursache der Ausrottung dieser Arten werden. Wenn diese Lebe-wesen verschwänden, würden auch die Tiere, die sich von ihnen ernähren verhungern und so würde die Natur ins Verderben geraten.
Auch dieses Problem wurde in der von Allah begründeten großen Har-monie gelöst. Denn wo die jagenden Tiere mit hervorragenden Systemen ausgestattet sind, sind auch die als Futter betrachteten Tiere mit ausgezeichneten Verteidigungssystemen ausgestattet. Diese beiderseitigen Begabungen gleichen sich aus und sie geben dem Menschen die Möglichkeit, wenn auch nur begrenzt, Allahs ewige Kraft, seinen Verstand und seine Weisheit kennenzulernen.
Um sich verteidigen zu können, wird jedes Lebewesen mit verschiedenen Begabungen erschaffen. Manche sind sehr schnell und flink, können sich retten in dem sie weglaufen. Manche können sich nicht so schnell fortbewegen, sind jedoch mit stabilen Panzern ausgerüstet. Andere besitzen wie die Raupe eine hervorragende Abschreckungseigenschaft. Weitere sind giftig oder versprühen Gase mit fürchterlichem Geruch, der Feinde abweist. Noch andere wurden mit der Begabung sich tot zu stellen erschaffen. Es existieren auch solche, deren Körper auf ungewöhnliche Weise gut getarnt ist.
Auf den folgenden Seiten werden wir von diesen Verteidigungssystemen einige wenige faszinierende und überraschende Beispiele sehen. Es existieren jedoch tausende weiterer Lebewesen, ausgestattet mit sehr interessanten Systemen, die wir hier nicht erwähnen können und viele andere, die von der Menschheit überhaupt noch nicht entdeckt wurden. All diese Systeme zeigen uns, dass in dem von Allah geschaffenem Universum kein einziger Widerspruch, noch etwas Unpassendes existiert und dass Seine Kraft, Sein Verstand und Seine Kenntnis ewig sind, wie es in der Sure al-Mulk erläutert ist:
Der sieben Himmel erschaffen hat, einen über dem anderen. Du erblickst in der Schöpfung des Erbarmers kein Missverhältnis. So schau dich vom neuem um, ob du Mängel siehst! Dann lass den Blick ein weiteres Mal schweifen - jedes Mal wird dein Blick stumpf und matt zu dir zurückkehren. (Sure al-Mulk: 3-4)
CHEMISCHE WAFFEN
Manche Lebewesen können sehr komplizierte chemische Zusammenset-zungen ganz einfach produzieren. Für deren Herstellung werden hoch entwickelte Technologien benötigt, dennoch erzeugen sie sie in ihrem eigenen Körper. Hier sehen wir einige von ihnen:
Bombardierkäfer
Das Tier im Foto auf der nächsten Seite wird "Bombardierkäfer" genannt. Die Verteidigung dieses Käfers ähnelt nicht der anderer Tiere. Am Körperende des Bombardierkäfers liegen besondere Drüsen. In jeder dieser Drüsen befinden sich zwei kleine Kammern. In der innen liegenden Drüsenkammer befinden sich die beiden Chemikalien Hydrochinon, Wasserstoffperoxyd und einige weitere Chemikalien, die ihre Reaktionsfähigkeit hemmen. In der äußeren Kammer befinden sich Enzyme, die die Reaktion hervorrufen. Bei Gefahr leitet das Insekt die Chemikalien der inneren Kammer in die äußere Kammer. Bei der Vermischung der Substanzen kommt es zu einer explosiven Reaktion und aggressives Chinon wird in einer heißen Gaswolke mit hoher Geschwindigkeit hinausgespritzt. Jeder Angreifer flieht vor dieser furchtbaren Waffe des Bom-bardierkäfers.
Bei der Suche nach der Antwort der Frage, "Wie entstand dieser sehr komplizierte Verteidigungsmechanismus?", sehen wir, dass die "selbstständige" Ent-wicklung solch eines Mechanismus' unmöglich ist.
Wie kann ein Insekt die Formel zweier verschiedener Chemikalien kennen, die bei einer Vermischung explodieren? Nehmen wir einmal an, es kenne sie, wie kann es diese Chemikalien in seinem eigenen Körper produzieren und sammeln? Wenn es dennoch all dieses erfolgreich umsetzt, wie kann es die Formel eines Katalysators, der die Reaktion beschleunigt, berechnen und danach diesen Katalysator der Mischung hinzufügen? Nach alldem muss es die Wände der Mischkammer und des Kanals durch den die Mischung herausgesprüht wird, mit einer unbrennbaren Legierung isolieren!
Es ist natürlich total unsinnig anzunehmen, dass das Insekt ein hervorragender Experte für chemische Waffen sei, ein wunderbarer Designer, der die Begabung hat, seinen eigenen Körper für diese Reaktionen umzuwandeln und einzustellen. Es ist ganz klar, dass der Käfer dieses Verfahren nur aus einem Reflex heraus durchführt. Nirgendwo in der Natur existiert ein Geschöpf mit solch einer Kraft und einem solchen Intellekt. Auch der Mensch kann kein solches Lebewesen hervorbringen.

DIE SÄUREHALTIGE VERTEIDIGUNG DER ROTKOPFRAUPE
Die Rotkopfraupe, die ein ähnliches Verteidigungssystem wie der Bombardierkäfer besitzt, sprüht auf seine Angreifer eine Säure, die sie in ihrem eigenen Körper produziert. Natürlich ist auch sie genauso wie der Bombardierkäfer, nicht ein eigenartiger Chemiker, magischer Biologe oder wunderlicher Designer, sondern ein erschaffenes “Zeichen” welches ein Beispiel der Existenz und der Kraft Allahs bildet.
DIE STINKBOMBEN DER WANZE UND DES STINKTIERS
Die einzige Besonderheit der chemischen Flüssigkeit, welche das Stinktier auf seinen Feind sprüht, ist, dass sie abscheulich riecht. Dieser üble und dauerhafte Geruch, ist für die Verteidigung gegen seine Feinde total ausreichend. Auch die Wanze ist ein weiteres Lebewesen, dass mit dem gleichen Verteidigungssystem erschaffen ist.
Doch lassen wir das Erschaffen dergleichen komplexer Lebewesen beiseite. Dem Wissenschaftler ist es bis heute nicht möglich, auch nur die einfachste Grundlage des Lebens, das Protein künstlich zu erzeugen, obwohl genügend Beispiele vorhanden sind.
Ein hervorragender Experte für chemische Waffen

Dieses außerordentliche Verteidigungssystem des Insekts kann nicht durch reinen Zufall entstanden sein. Chemikalien, die beim Vermischen explodieren, werden in getrennten Kammern aufbewahrt und erst im Moment der Verteidigung miteinander gemischt. Es ist eindeutig, das wir hier einen meisterhaften Bauplan vor uns haben, der umfangsreiches chemisches Wissen erfordert. Mit anderen Worten: Dieses System kann nur das Produkt einer Schöpfung sein.
Es ist offensichtlich, dass der Bombardierkäfer von einer hochrangige Kenntnis und Kraft besitzenden Existenz, nämlich von Allah, erschaffen wurde. Wie vieles Andere ist auch der Bombardierkäfer ein Beispiel Seiner ewigen Kraft und unvergleichlichen Schöpfung.
DIE VORTEILE DER ÄHNLICHKEIT

Das rechte Foto zeigt eine Wespe und das untere Foto eine Fliege.

Wegen dieser Ähnlichkeit, denken die Feinde der Fliege, dass sie eine Wespe vor sich hätten und fürchten sich deshalb, sich ihr zu nähern. Neben der Ähnlichkeit des Aussehens der Fliege, schwirrt sie auch genauso wie eine Wespe. Außerdem ahmt diese Fliege im Falle eines Angriffes, die Angriffspose der Wespe nach, indem sie ihre Flügel nach oben stellt und ihren Körper nach vorne beugt, als könne sie stechen.

Der auf dem kleinen Foto abgebildete Schmetterling namens Viceroy (Limenitis archippus), ist für Vögel eigentlich sehr schmackhaft. Jedoch wurde diese Schmetterlingsart mit einem ähnlichen Aussehen, wie die übel schmeckenden Monarchschmetterlinge erschaffen, die aufgrund ihres Geschmacks von den Vögeln verschmäht werden. Dadurch werden sie großenteils von den Vögeln verschont.

Der gefährliche Aspidontus Fisch nutzt seine Ähnlichkeit mit dem Putzerfisch aus (im oberen Foto kann man beide untereinander sehen). Er nähert sich den Fischen, die gesäubert werden wollen, und reißt Teile von deren Flossen und Haut ab.


PANZER UND STACHELN
Manche Tiere bewegen sich sehr langsam und haben keine Möglichkeit, sich vor ihren Feinden zu verstecken oder wegzulaufen. Aber sie besitzen ein anderes Verteidigungssystem: Panzer und Stacheln...


Dieses Reptil nimmt bei Gefahr einen Teil seines Schwanzes in sein Maul und rollt sich zusammen. So schützt sein Panzer, der seinen ganzen Körper bedeckt, ihn gegen allerlei äußerliche Gefahr.
Der Igel ist das berühmteste Tier das sich mit Stacheln schützt. Er kann sich nur sehr langsam bewegen und wenn er nicht mit solch einem System ausgestattet wäre, wäre er ohne Zweifel vor Millionen von Jahren ausgestorben. Die Schutzmethode, die ihm am Leben erhält, ist gewiss nicht selbstständig “ausgedacht” noch produziert oder ein von Zufällen erschaffenes System. Das Tier wurde so geschaffen, das ist alles.
Der Pillenkäfer rollt sich bei Gefahr wie ein Ball zusammen und schützt sich durch seinen stabilen Panzer.
Das Schuppentier sieht aus wie ein Tannenzapfen. Sein ganzer Körper ist mit harten Schuppen versehen. Wenn es sich zu einer Kugel zusammenrollt, stellen sich die Schuppen auf. Kein Tier kann diesen Panzer mit seinen messerscharfen Schuppenkanten knacken.

TARNUNG

Durch einen in höchstem Grade anpassungsfähigen Körperbau und Aussehen sind viele Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum geschützt. Die “Tarnungsmerkmale”, die Allah diesen Tieren gibt, stehen mit ihrer Umgebung derart in Einklang, dass man auf den Fotos fast nicht unterscheiden kann, ob es sich dabei um eine Pflanze oder ein Tier handelt. Die Tarnung ist so perfekt und geschickt, dass man die speziell geplanten und “erschaffenen” Verteidigungssysteme ganz offen erkennen kann.
IST DAS EIN GETROCKNETES BLATT ODER EIN SCHMETTERLING?
Auf den ersten Blick sieht man getrocknete Blätter, obwohl es sich eigentlich um Schmetterlinge handelt. Die blätterähnlichen Flügel, welche sehr viele Details wie Blattadern, verfaulte Stellen und Farbabstimmungen auf sich tragen, sorgen für einen ausgezeichneten Schutz für den Schmetterling.
Man kann diese erstaunliche Ähnlichkeit des Schmetterlings mit einem Blatt-Adern und getrocknete Teile inklusive- weder ignorieren , noch als Zufall abtun. Und genauso ist es unsinnig anzunehmen, dass der Schmetterling sich selbstständig “blattähnlich” verwandelt hat.


Zwei Schmetterlinge die sich auf Baumstämmen tarnen.


Es ist sehr schwer, die Gottesanbeterin von der Orchidee zu unterscheiden, auf der sie sitzt.
DIE FANGHEUSCHRECKE ist eines jener Insekten, die in Harmonie mit ihrer Umgebung erschaffen worden sind. Manchmal verstecken sie sich hinter einem Blatt oder auf einem Zweig. Ihre einzige Waffe ist die Form und die Farbe ihres Körpers. Auf diese Weise können sie sich vor ihren Feinden sehr gut verstecken.

Diese Fangheuschrecke sieht dem Blatt, auf dem sie sich befindet, so ähnlich, dass der Schmetterling, der von der Blume Nektar sammeln wollte, sie nicht erkennen konnte. Sicher musste er das mit seinem Leben bezahlen.





“Er ist Allah, der Schöpfer, der Urheber, der Formgebende. Sein sind die schönsten Namen. Ihn preist, was in den Himmeln und auf Erden ist; Er ist der Mächtige, der Weise.”( Sure al-Haschr: 24)

Dieser Zweig, der so aussieht, als trage er viele Blumen, trägt auf sich nichts anderes als Raupen.

Es ist nicht einfach, die gelbe Spinne von der Blume, auf der sie sitzt, zu unterscheiden.
Eine einem Dorn ähnlich aussehende Laus.

Das Leben eines Grasshüpfers, der sich von Blättern ernährt, läuft natürlich inmitten von Blättern ab. Weil seine Farbe sich mit der Farbe der Blätter deckt, können seine größten Feinde, die Eidechsen und Vögel, die Grasshüpfer meistens nicht entdecken. Folglich leben und ernähren sich die Grasshüpfer in Sicherheit.
Es kann wohl niemand behaupten, dass die Grasshüpfer sich in eine blätterähnliche Form verwandelten, weil sie ihre Zeit dazwischen verbringen oder sich sonst irgendwie selbstständig den Blättern anähnelten.
Es ist klar, dass die blattfressenden Grasshüpfer mit dieser Tarnungsbesonderheit zusammen erschaffen wurden, damit sie ihr Leben weiterführen können.
“Ist nun Der, Welcher erschafft, etwa gleich dem, der nichts erschafft? Bedenkt ihr es denn nicht?”
(Sure an-Nahl: 17)
Ein anderes Beispiel der Tarnung: Frösche mit einer Hautfarbe, die sich in keiner Weise vom Muster des Baumstamms unterscheidet.
Grüne Blätter und ein grüner Frosch

Die Raupe auf dem rechten Foto kann sich mit ihrem zweigähnlichen Aussehen vor ihren Feinden sehr gut verstecken. Auf dem oberen Foto befinden sich vier Raupen auf den Zweigen.

Hier zwischen den Blättern befindet sich noch eine Raupe!

Ein Wurm in der Form von Vogelkot
Auch dieses wild aussehende Tier im unteren Foto, nutzt die Vorteile der Tarnung.
Die Krötenfische sind mit den mit Moos und Plankton bewachsenen Felsen fast identisch.
Auf diesen Steinen befinden sich genau dreizehn Horneidechsen.
Den Minnowfisch auf einem Hintergrund von Kieselsteinen zu entdecken, ist auch in flachem Wasser nicht einfach.
Die Schlange auf dem Foto oben, kann sich auf dem Waldboden der mit Blättern bedeckt ist hervorragend tarnen. Die Farbe ihrer Haut bietet ihr große Vorteile, sowohl beim Jagen, als auch bei der Verteidigung.

Es ist sehr schwierig, diese Schlangen zwischen den Blättern wahrzunehmen.

FELL, DAS JE NACH JAHRESZEIT UND ERDBODEN SEINE FARBE WECHSELT


Das gemeinsame Merkmal von dem Vogel und dem Hasen auf den Fotos ist, dass sie je nach den Jahreszeiten ihre Farbe verändern. Diese Tiere tragen im Winter vollkommen weiße Kleider, wenn der Frühling kommt, “ziehen sie sich um” und passen ihr Aussehen der Farbe der Erde und Pflanzendecke an.
Seine Farbe der Umgebung anzupassen, verwirklicht sich dank sehr komplizierter Mechanismen im Körper des Tieres. Diese Mechanismen können wir mit der Menschenhaut vergleichen, die unter der Sonne rotbraun wird. Solch ein ähnlicher Mechanismus begründet die Farbveränderungen des Fells und der Federn der Tiere. Genauso wie wir nicht verhindern können (außer durch besondere Schutzmethoden) das unsere Haut unter der Sonne bräunt, besitzen auch die Tiere keine Kontrolle für diese Veränderungen in ihrem Körper. Das Wichtigste hier ist, dass diese Pelz- und Federveränderungen für das Tier einen großen Verteidigungsmechanismus bilden. In den verschneiten Wintertagen sorgen die weißen, in den anderen Jahreszeiten die erdfarbigen Federn und Fell für einen riesigen Vorteil im Bezug auf die Tarnung.
Es konnte auch genau umgekehrt passieren, das Tier könnte im Winter braunfarbig und im Sommer vollkommen weiß sein. Oder überhaupt nicht seine Farbe verändern. Kurz gesagt, in der Farbveränderung nach den Jahreszeiten existiert ein offensichtlicher Verstand und Plan. Und das Tier kann das alles nicht selbst berechnen und kontrollieren. Ohne Zweifel hat der Schöpfer dieses Tieres ihn mit solch einem Verteidigungssystem ausgestattet.


Die Fellfarbe der Gazelle, welche die Farbe der Umgebung hat, bildet für dieses Tier einen großen Vorteil.

Die Farbe und das Muster der Federn von Vögeln, die ihr Nest auf dem Boden bauen, sorgen für eine perfekte Tarnung zwischen den Blättern. Auch die Eier dieser Vogelarten sind zur Tarnung mit einem gesprenkeltem Muster versehen.

DIE PRIORITÄT DER ROTEN FARBE

Die Verteidigung mancher Tiere hängt von der abschreckenden roten Farbe ab. Zum Beispiel hebt die Rinden-Laubheuschrecke bei Gefahr die Flügel um das Rot auf ihrem Rücken zu zeigen, der Krebs streckt die roten Teile seiner Scheren vor. Was hier eine Besonderheit darstellt, ist, dass das Rote auf dem Körper des Tieres in normalerweise nicht sichtbar ist, aber sich an so einer Stelle befindet, die bei Gefahr sehr leicht gezeigt werden kann. Hiermit wird die notwendige “Abschreckwirkung” auf den Angreifer erfolgreich ausgelöst.

DER IGELFISCH
Der Igelfisch ist mit einem interessanten Verteidigungssystem ausgestattet. Dieser Fisch schluckt Wasser, wenn Gefahr droht. Er pumpt sich damit auf und nun ragen aus seinem Körper rundum spitze Stacheln hervor.
VIEL GEFÄHRLICHER AUSSEHEN ALS MAN IST
Diese Agame schluckt bei Gefahr Luft und vergrößert somit ihren Körper. Auch ein Bart reckt sich unter ihrem Maul hervor. Somit sieht sie furchterregender und abschreckender aus, als sie in Wirklichkeit ist.
FALSCHE AUGEN


Ein anderes sehr erstaunliches und bewundernswertes Verteidigungssystem sind die “Falschen Augen”. Manche Tiere tragen auf ihrem Körper Merkmale die wir “Falsche Augen” nennen können. Diese “Falschaugen” sind so überzeugend, dass die Angreifer ein viel größeres Tier vor sich glauben zu haben, und deswegen fliehen. Auf der anderen Seite genießen die Besitzer von “Falschaugen” die Vorteile dieser Besonderheit, der sie sich selber nicht bewusst sind.
Wenn manche Schmetterlinge ihre Flügel öffnen, sehen wir zwei Augen vor uns. Dies sind mit all ihren Details und ihrer Spiegelgleichheit vollkommene Augen. Um den Feind davon zu überzeugen, dass es sich hier um keinen Schmetterling handelt, reichen diese Augen bereits aus. Besonders die falschen Augen mancher Schmetterlingsarten, wie der Schönlingsschmetterling, besitzen ein komplett gefälschtes Gesicht, glänzende Augen, Gesichtsmerkmale, runzelnde Augenbrauen, Mund und Nase, so dass das daraus entstehende Aussehen für viele Angreifer sehr erschreckend ist. Und die Frage, wie diese Augen entstanden sind?
Es ist nicht möglich zu behaupten, dass dieses hervorragende Aussehen durch einen “interessanten Zufall” entstanden sei. Wenn man die hier stehenden Fotos detailliert untersucht, sieht man sofort, dass solch eine Gesichtsform nicht zufällig entstehen konnte. Können Zufälle Symmetrie erzeugen? Können Zufälle die gleichen Farben und das gleiche Design auf zwei verschiedenen Stellen hervorbringen? Natürlich können sie dieses nicht. Eine solche Behauptung ist vollkommen sinnlos und unwissenschaftlich.
Kann der Schmetterling selbstständig solch ein System entwickeln, weil er es für nützlich hält? Die Antwort dieser Frage ist natürlich auch “Nein”.
Es ist undenkbar, dass eine nur ein paar Wochen lebende Raupe mit ihrer eigener Farbe und ihrem Design herumspielt, damit sie eine künstlerisch wertvolle Zeichnung erhält und dies als Verteidigungssystem benutzt.
Wie alle Lebewesen auf der Erde wurden auch die “Falschaugen” von Allah erschaffen. Der Besitzer dieses makellosen Designs ist ohne Zweifel Allah, der Herr der Welten.
Hier sehen wir den wahren Kopf eines Rochen. Der Rochen schwimmt zum Schlafen in sein Nest und lässt seinen Schwanz draußen, der auf sich gefälschte Augen trägt. Die anderen Fische können sich dem Fisch nicht nähern, weil sie ihn für wach halten.

Dieser Vogel, welcher in tropischen Wäldern lebt, öffnet plötzlich seine Flügel, wenn ein Feind seine Eier, seinen Nachwuchs oder direkt ihn bedroht. Das plötzliche Erscheinen zwei grellfarbiger Formen, hat auf den Angreifer eine abschreckende Wirkung.

Gefälschte Organe helfen nicht nur für das Abschrecken, sondern manchmal auch für das Entfliehen. Auf dem Bild sehen sie den Hinterleib einer Motte, der wie ein Kopf mit Antennen aussieht. Diese Struktur sorgt dafür, dass die Angreifer sich dem Schwanz der Motte zuwenden, weil sie es für ihren Kopf halten. Ebenfalls dreht die Motte ihren Hinterleib und unterstützt den Fehler des Angreifers. Mit dieser Ziel-Verwirrungsoperation gewinnt die kleine Motte Zeit zum Entfliehen. Weitere Bilder von “gefälschten Köpfen” kann man auf den unteren Fotos sehen.

Auch diese grünen Raupen können sich vor ihren Angreifern, dank der Falschaugen an ihrem Hinterleib.
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