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Wenn wir das Universum ein wenig genauer betrachten, erkennen wir, dass diese Behauptung vollkommen unglaubwürdig ist. Denn Zufälle können nur Chaos hervorbringen, im Universum hingegen herrscht kein Durcheinander, sondern Ordnung. Diese Ordnung beweist uns Allahs Existenz und Seine endlose Macht, die alles aus dem Nichts schuf und ihm eine Form gab.
Wenn wir uns das Universum betrachten, begegnen wir unzähligen Beispielen von Ordnung. Die Welt in der wir leben ist eines davon. Alle Eigenschaften der Welt sind mit höchst empfindlichen Gleichgewichten erschaffen worden, so dass das Leben auf diesem Planeten möglich wird. Die Entfernung der Erde zum Mond, die Neigung der Erdachse zu ihrer Umlaufbahn, der Ausgleich in der Atmosphäre, die Rotationsgeschwindigkeit der Erde um ihre Achse und die Geschwindigkeit auf ihrer Umlaufbahn um die Sonne, die Funktionen der Ozeane und der Berge, die Eigenschaften der Lebewesen und ihre Beziehung zueinander sind nur ein Teil der Gleichgewichte im Universum.
Wenn die Erde mit anderen Planeten verglichen wird, kann man deutlich erkennen, dass die Erde speziell für den Menschen geplant worden ist. Beispielsweise ist Wasser ein Element, das im All sehr selten vorkommt. Im Sonnensystem gibt es Wasser in flüssiger Form nur auf der Erde. Und zwar sind 70 % der Erdoberfläche mit Wasser bedeckt. Millionen unterschiedlicher Lebewesen verbringen ihr Leben in diesem Element. Durch die Existenz großer Wassermengen wie den Ozeanen wird die Wärme auf der Erde gleichmäßig verteilt; dafür sind auch Eigenschaften des Wassers wie Gefrieren und Aufnehmen und Speichern von Wärme verantwortlich.
Die Erdachse ist 23° 27' gegen die Ebene der Ekliptik geneigt. Diese Neigung verhindert eine Überhitzung der Atmosphäre in den Regionen zwischen den Polen und dem Äquator und verursacht relativ gemäßigte Temperaturen in ihnen. Wenn diese Neigung nicht vorhanden wäre, wäre das Temperaturgefälle zwischen den Polen und dem Äquator viel steiler als es ist und die gemäßigten Zonen wären nicht so gemäßigt - oder bewohnbar.
Auch die Umdrehungsgeschwindigkeit der Erde um die eigene Achse ist dem Leben genau angepasst. Beim Beobachten der anderen Planeten im Sonnensystem sehen wir, dass sie auch einen Tag- und Nachtzyklus haben, aber da die Zeiten länger sind, sind auch die Wärmeunterschiede zwischen Tag und Nacht viel größer als auf der Erde. Die starken Stürme, wie sie in der Atmosphäre anderer Planeten auftreten, gibt es wegen der ausgeglichenen Drehung der Erde bei uns nicht.
Die Art und Menge der Gase, die die Atmosphäre bilden, ist nicht nur für die Menschen, sondern für die Existenz aller Lebewesen auf der Erde äußerst wichtig. Dass die Gase in der richtigen Menge in der Erdatmosphäre entstehen und deren Verhältnis konstant bleibt, ist auch nur durch das Zusammenwirken der vielen empfindlichen Gleichgewichte möglich.
Wir könnten noch viele andere Eigenschaften aufzählen. Doch die bis jetzt aufgezählten Beispiele zeigen uns bereits eine unanfechtbare Wahrheit: Die Welt in der wir leben ist auf spezielle Weise für Lebewesen geschaffen. Es ist nicht das Werk des Zufalls, sondern ein Resultat überragender Planung.
Diese fehlerfreie Ordnung, die im gesamten Universum herrscht, bringt uns zu nur einem einzigen Schluss: dass das Universum von einem Schöpfer mit unendlicher Macht und überlegenem Verstand, von Allah, dem Herr aller Welten erschaffen wurde.
| Und an wie vielen Zeichen in den Himmeln und auf Erden gehen sie achtlos vorüber? (Sure Yusuf: 105) |
Die interessante Sache dabei ist, dass der Prozentsatz des Sauerstoffs in der Luft, die wir atmen, sehr genau festgelegt ist. Michael Denton schreibt zu diesem Punkt:
Könnte unsere Atmosphäre mehr Sauerstoff enthalten und dennoch das Leben fördern? Nein! Sauerstoff ist ein sehr reaktionsfreudiges Element. Selbst der gegenwärtige Sauerstoffgehalt der Atmosphäre liegt, bei den gegebenen wechselnden Temperaturen, mit 21 % nahe an der oberen Sicherheitsgrenze für das Leben. Die Möglichkeit der Entfachung eines Waldbrandes erhöht sich um so volle 70 % bei einer nur 1-prozentigen Zunahme der Sauerstoffkonzentration in Atmosphäre.
| O ihr Menschen! Dienet euerem Herrn, Der euch und die früheren Menschen erschaffen hat; vielleicht fürchtet ihr Ihn, Der euch die Erde zu einem Bett gemacht und den Himmel darüber erbaut hat... ( Sure al-Baqara:21-22) |
Bei über 25 % (Sauerstoffanteil der Atmosphäre) könnte sehr wenig unserer gegenwärtige Landvegetation in den rasenden Wildbränden überleben, die die tropischen Regenwälder sowie die arktische Tundra zerstören würden... Die gegenwärtige Sauerstoffkonzentration ist an einem Punkt, wo Risiko und Nutzen sich gerade schön die Waage halten.
Dass der Sauerstoffanteil in der Atmosphäre genau auf diesem Niveau bleibt, ist das Ergebnis eines wunderbaren "Recycling" -Systems: Tiere verbrauchen ständig Sauerstoff und erzeugen Kohlendioxid, welches für sie nicht zum atmen geeignet ist. Pflanze tun genau das Gegenteil: Sie nehmen Kohlendioxid auf, welches sie zum Leben brauchen, und setzen an seiner Stelle Sauerstoff frei. Dank dieses Systems, geht das Leben weiter. Die Pflanzen setzen jeden Tag Millionen Tonnen von Sauerstoff in die Atmosphäre frei.
Ohne das Zusammenspiel und Gleichgewicht dieser beiden verschiedenen Gruppen von Lebewesen wäre unser Planet unbewohnbar. Wenn z.B. alle lebenden Dinge nur Kohlendioxid einatmen, und Sauerstoff freisetzen würden, würde die Erdatmosphäre Brände viel stärker fördern als sie das tut, und selbst ein winziger Funke könnte enorme Feuerbrände verursachen. Ähnlich, wenn beide Sauerstoff einatmen und Kohlendioxid ausatmen würden, würde das Leben letzten Endes aussterben, sobald der Sauerstoff aufgebraucht worden wäre.
Tatsächlich befindet sich die Atmosphäre in einem Gleichgewichtszustand, in dem, wie Lovelock sagt, Risiko und Nutzen wunderbar ausbalanciert sind.
- falls stärker: Die Atmosphäre würde zu viel Ammoniak und Methan festhalten
- falls schwächer: Die Atmosphäre des Planet würde zu viel Wasser verlieren
- falls weiter: Der Planet wäre zu kühl für einen stabilen Wasserkreislauf
- falls näher: Der Planet wäre zu warm für einen stabilen Wasserkreislauf
- falls dicker: Zu viel Sauerstoff würde von der Atmosphäre in die Kruste übertragen werden
- falls dünner: Vulkanische und tektonische Aktivitäten wären zu intensiv
- falls länger: Temperaturunterschiede von Tag und Nacht wären zu groß
- falls kürzer: Atmosphärische Windgeschwindigkeiten wären zu hoch
- falls größer: Die Auswirkung auf die Gezeiten auf die Meere, die Atmosphäre, und die Umdrehungszeit wäre zu heftig
- falls weniger: Eintretende Veränderungen in der Schräglage der Umlaufbahn würde klimatische Unbeständigkeit verursachen
- falls stärker: Elektromagnetische Ströme wären zu heftig
- falls schwächer: Ungenügender Schutz vor ungünstigen stellaren Strahlungen
- falls größer: Eine rasende Eiszeit würde sich entwickeln
- falls geringer: Ein rasender Treibhauseffekt würde sich entwickeln
- falls größer: Fortgeschrittene Lebensvorgänge würden zu schnell vor sich gehen
- falls geringer: Fortgeschrittene Lebensvorgänge würden zu langsam vor sich gehen
- falls größer: Ein rasender Treibhauseffekt würde sich entwickeln
- falls geringer: Der Treibhauseffekt wäre ungenügend
- falls größer: Die Oberflächentemperatur wäre zu tief
- falls geringer: Die Oberflächentemperatur wäre zu hoch; Die Oberfläche wäre zu viel UV-Strahlung ausgesetzt
- falls größer: Zu viele Lebensformen würden zerstört werden
- falls geringer: Nährstoffe am Meeresboden (von Flussabtragung) würden den Kontinenten nicht durch tektonische Erhebung wieder zugeführt werden.
Diese und eine Myriade anderer Einzelheiten bestätigen aufs Neue eine schlichte und einfache Wahrheit: Allah - und Allah alleine - erschuf das Universum, die Sterne, Planeten, Berge, und Ozeane in Vollkommenheit, gab den Menschen und anderen lebenden Dingen ihr Leben und unterstellte einen beträchtlichen Teil Seiner Geschöpfe der Kontrolle der Menschen. Allah - und Allah alleine - die Quel-le aller Barmherzigkeit und Macht, ist fähig etwas aus dem Nichts zu erschaffen.
Diese vollkommene Schöpfung Allahs ist im Quran folgendermaßen beschrieben:
Die Atmosphäre, die die Erde umgibt, dient entscheidenden Funktionen für den Ablauf des Lebens. Sie hält viele große und kleine Meteoriten auf, die sich der Erde nähern, indem sie sie zerstört. Die Atmosphäre verhindert, dass die Meteore auf die Erdoberfläche fallen und lebende Existenzen schädigen.
Zusätzlich filtert die Atmosphäre die gefährlichen Strahlen, die aus dem Weltraum kommen. Es ist interessant, dass die Atmosphäre nur harmlose Strahlen durchlässt, das sichtbare Licht, die ultravioletten Strahlen und die Radiowellen. All diese Strahlungen sind lebenswichtig. Zum Beispiel sind die ultravioletten Strahlen, die nur teilweise durch die Atmosphäre gelassen werden, für die Photosynthese der Pflanzen und für das Überleben allen Lebens sehr wichtig. Der Großteil der intensiven ultravioletten Strahlen, die von der Sonne ausgestrahlt werden, wird durch die Ozon-Schicht der Atmosphäre herausgefiltert und nur der kleine, tatsächlich benötigte Teil erreicht die Erdoberfläche.
Die schützende Funktion der Atmosphäre endet hier nicht. Die Atmosphäre schützt auch die Erde vor der Kälte des Weltraums, die minus 273 Grad Celsius beträgt.
Es ist nicht nur die Atmosphäre, die die Erde vor schädlichen Effekten schützt. Zusätzlich zur Atmosphäre dient der Van-Allen-Gürtel als eine Schutzschicht, die durch das magnetische Feld der Erde als Schild gegen die unseren Planeten bedrohende schädliche Strahlung verursacht wird. Diese Strahlung, die ständig durch die Sonne und andere Sterne ausgestrahlt wird, ist für Menschen tödlich. Wenn der Van-Allen-Gürtel nicht existieren würde, würde durch die Energieexplosionen, die häufig auf der Sonne auftreten, alles Leben auf der Erde zerstört.
Dr. Hugh Ross erklärt die Funktion des Van-Allen-Gürtels für unser Leben:
In der Tat hat die Erde die höchste Dichte unter den Planeten in unserem Sonnensystem. Der Nickel Eisen-Kern der Erde ist für ein großes magnetisches Feld verantwortlich. Dieses magnetische Feld produziert den Strahlungsschild in Form des Van-Allen-Gürtels, der die Erde vor hoher Strahlungsintensität schützt. Wenn dieses Schild nicht wäre, würde das Leben auf der Erde nicht möglich sein. Der einzige andere Planet, der über ein magnetisches Feld verfügt und aus felsigen Gebieten besteht, ist der Merkur... Doch die Feldstärke seines Magnetfeldes ist 100 mal kleiner als die Feldstärke des Magnetfeldes der Erde.
Es wurde berechnet, dass die Energie, die in den letzten Jahren bei Sonnenwinden freigesetzt wurde, der Energie von 100 Milliarden Atombomben des Typs entspricht, der Hiroschima abgeworfen wurde. Noch 58 Stunden nach einem Sonnenwind wurde beobachtet, dass die Nadeln von Kompassen ungewöhnliche Bewegungen anzeigten und 250 Kilometer über der Atmosphäre die Temperatur sich plötzlich auf 2500 °C erhöhte.
Es gibt ein vollkommenes System über der Erde, das uns umgibt und gegen externe Bedrohungen schützt. Die Information, dass der Himmel der Erde als ein schützender Schild dient, wurde uns vor Jahrhunderten im Quran übermittelt.
Sogar eine geringe Abweichung von diesem Gleichgewicht würde bald ein ökologisches Ungleichgewicht verursachen, das das Ende allen Lebens auf der Erd-oberfläche bewirken würde. Jedoch geschieht dies nie und der Regen fällt jedes Jahr in der gleichen Quantität zur Erde, genauso wie es im Quran beschrieben ist. Das Regenmaß besteht nicht nur aus seiner Quantität, auch die Geschwindigkeit der Regentropfen beim Herabfallen hat ein Maß.
Egal wie groß die Regentropfen sind, ihre durchschnittliche Geschwindigkeit beträgt nur 8 m pro Sekunde, wenn sie die Erde ereichen.
Wie ersichtlich ist, wurde im Quran auf einem genauen Maß bezüglich des Regens hingewiesen, das die Menschen vor 1400 Jahren nicht wissen konnten.
Die Informationen im Quran über die Entstehung des Regens verweist genau auf diesen Prozess. In einem Vers wird diese Entstehung auf diese Art beschrieben:
| Siehst du denn nicht, dass Allah Wasser vom Himmel herabsendet und es zu Quellen durch die Erde leitet? Dann lässt Er dadurch Pflanzen in mannigfacher Farbe wachsen. Dann verwelkt es, und du siehst es gelb werden. Dann macht Er es zu Krümeln. Siehe, hierin ist wahrlich eine Mahnung für die Verständigen. ( Sure az-Zumar: 21) |
In einem anderen Vers werden die folgenden Informationen über die Entstehung des Regens gegeben:
| In dieser Abbildung ist zu sehen, wie die Luftblasen, die durch das Schäumen der Ozeane entstehen, in die Atmosphäre aufsteigen. Dies ist das erste Stadium bei der Entstehung des Regens. Die Wasserpartikel, die sich bilden, schweben in der Luft und verdichten sich; so entsteht der Regen. All diese Stadien werden in den Versen vollständig mitgeteilt. |
2. Phase, "zusammenballen": Die kleinen Wolken (Kumulonimbus) ballen sich zusammen und bilden die größeren Wolken.
3. Phase, "übereinander schichten": Wenn die kleinen Wolken sich zusammen verbinden, erhöht sich aufwärts die Anziehungskraft. Diese Anziehungskraft in der Mitte der Wolke ist stärker als jene nahe der Ränder. Diese Anziehungen veranlassen den Wolkenkörper, vertikal zu wachsen, also die Wolken werden übereinander geschichtet.
Dies bewirkt, dass der senkrecht gewachsene Körper der Wolke sich in die kühleren Regionen der Atmosphäre ausdehnt. Genau an diesem Punkt beginnen in den kühleren Regionen der Atmosphäre innerhalb der Wolken die Wasser- und Hageltropfen größer zu werden. Wenn diese zu schwer werden, fallen sie aus der Wolke als Regen bzw. Hagel auf die Erde.
Wir müssen uns daran erinnern, dass die Meteorologen erst vor kurzem darauf gekommen sind, diese Details bezüglich der Wolkenentstehung, der Struktur und der Funktion der Wolken zu erlernen, indem sie hoch entwickelte Ausrüstungen wie Flugzeuge, Satelliten und Computer verwendeten. Wie aus diesen Erklärungen ersichtlich ist, hat Allah uns eine Information gegeben, die vor 1400 Jahren nicht bekannt sein konnte.
| Zu Seinen Zeichen gehört auch, dass du die Erde leblos öde siehst. Doch wenn Wir Wasser auf sie hinabsenden, rührt sie sich und schwillt an. Er, Der sie belebt, ist fürwahr auch der Wiederbeleber der Toten. Er hat wahrlich Macht über alle Dinge. (Sure Fussilat: 39) |
Auf diesem Wege fallen auf jeden der Kontinente 150 Millionen Tonnen Dünger pro Jahr. Wenn es diese natürliche Düngung nicht gäbe, würden viel weniger Pflanzen auf der Erde gedeihen. Diese Eigenschaft des Regens, die im Quran erwähnt wird, ist nur eines der zahlreichen Wunder des Quran.
Wir wollen diesen Punkt etwas näher ergründen. An vielen Orten der Erde sinkt die Temperatur im Winter bis unter 0°C, oft beträchtlich tiefer. Solch eine Kälte beeinflusst natürlich auch das Wasser in den Meeren, Seen usw. Diese Wasserspeicher werden kälter und kälter und Teile von ihnen beginnen zu gefrieren. Falls sich das Eis nicht so verhalten würde wie es das tut, d.h. an der Wasseroberfläche zu schwimmen, würde es zu Boden sinken und die wärmeren Teile des Wassers würden aufsteigen und wären der Luft an der Oberfläche ausgesetzt, deren Temperatur unterhalb des Gefrierpunkts liegt, was auch dieses Wasser gefrieren und zum Grund sinken ließe. Dieser Vorgang würde sich fortsetzen bis kein flüssiges Wasser mehr übrig bliebe. Statt dessen jedoch spielt sich folgendes ab: Während das Wasser abkühlt wird es ständig 'schwerer' bis es eine Temperatur von 4°C erreicht. An diesem Punkt ändert sich dann alles auf ein Mal. Mit weiterem Abfall der Temperatur beginnt das Wasser nun sich auszudehnen und wird leichter. Als Ergebnis davon bildet sich eine Wasserschicht von 4°C am Grund, darauf folgt eine Schicht von 3°C, darüber eine von 2°C, usw. Wenn die Temperatur an der Wasseroberfläche auf 0°C oder darunter abfällt gefriert das Wasser, doch tut es das nur an der Oberfläche. Die Wasserschicht von 4°C, die unter dem Eis liegt, bleibt flüssig und genügt, um das Überleben der Fische und anderen Wasserlebewesen und Pflanzen zu gewährleisten.
An dieser Stelle sei auch bemerkt, dass die fünfte außergewöhnliche Eigenschaft des Wassers - die geringe Wärmeleitfähigkeit des Eises und Schnees - in diesem Prozess eine sehr entscheidende Funktion erfüllt: Weil Eis und Schnee solch schlechte Wärmeleiter sind, verhindern die Schnee- und Eisschichten, dass die Wärme des darunterliegenden Wassers in die Atmosphäre entweicht. In Folge davon wird die Eisschicht auf dem Meer, selbst wenn die Temperatur bis auf - 50°C sinkt nie dicker als ein oder zwei Meter, wobei sie immer viele Brüche hat und dadurch Tieren, wie Robben, Pinguinen und anderen Bewohnern der Polargegen-den der Zugang zu dem, unter dem Eis liegenden Wasser offen hält.
Wir wollen wiederum analysieren, was geschehen würde, wenn sich das Wasser nicht so, sondern anstatt dessen 'normal' verhielte. Angenommen, die Dichte des Wassers würde sich, wie bei allen anderen Flüssigkeiten, mit absinkender Temperatur erhöhen, und das Eis würde zum Boden sinken? Was wären die Konsequenzen?
In diesem Fall würde der Gefrierungsprozess in den Meeren und Seen am Grund beginnen und sich nach oben hin weiterentwickeln, weil es an der Oberfläche keine Eisschicht gäbe, um die verbleibende Wärme zurückzuhalten. In anderen Worten, ein großer Teil der Seen, Meeren und Ozeanen auf der Erde würde zu riesigen Eismassen werden, möglicherweise mit einer seichten Wasserschicht von einigen Metern Tiefe darüber. Selbst wenn die Lufttemperatur anstieg, würde das Eis am Grund niemals vollständig schmelzen. In den Gewässern solch einer Welt könnte Leben nicht existieren und in einem ökologischen System, mit toten Gewässern könnte auch kein Leben auf dem Festland existieren. In anderen Worten, wenn das Wasser sich nicht 'gesetzwidrig', und stattdessen 'normal' verhalten würde, wäre unser Planet eine tote Welt.
Warum sich das Wasser nicht 'normal' verhält und sich bei 4°C plötzlich wieder auszudehnen beginnt, nachdem es sich bei abfallender Temperatur bis zu diesem Punkt ordnungsgemäß zusammenzieht, ist eine Frage, die bisher niemand beantworten konnte.
Eine "Ordnung", in der eine 300.000 Tonnen schwere Masse am Himmel schweben kann, ist wirklich erstaunlich. In anderen Versen des Quran wird auf das Gewicht der Wolken folgendermaßen hingewiesen:
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Das Wort "tasrif" im Ausdruck "tasrifir riyah" im obenerwähnten Vers bedeutet "etwas sehr viel drehen, leiten, anordnen, verteilen". Dies beschreibt die geordneten Bewegungen der Winde ganz genau. Außerdem ist dies eine Erklärung dafür, dass der Wind nicht von selbst planlos weht. Wer die Winde so beherrscht, dass das Leben für die Menschen möglich wird, ist Allah.